Rubrik: Information Worker 

Wieder den ganzen Tag an der Kiste gesessen? Ein guter Zeitpunkt für den Rückentest der Universität zu Lübeck. Sehr fundiert, dauert allerdings ein paar Minuten. Am Ende kann man sich ein Risikoprofil erstellen lassen und erhält entsprechende Tipps.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 31. August 2005, Lizenz
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Rubrik: Innovation | Business Development 

Michael Hammer hat Innovation als Thema für sich entdeckt. Und im HBS’ Management Update 6 Erfolgsfaktoren für das Innovationsmanagement genannt, basierend auf einer Fallstudie bei Schneider National, einer Logistikfirma in Green Bay, Wisconsin.

In einer (sehr) freien Übersetzung:

  1. Process focus: Um den höchstmöglichen Nutzen aus Innovationen zu ziehen, müssen alle Kernprozesse im Unternehmen betrachtet werden. Eine Beschränkung auf Teilaspekte limitiert den Nutzen.
  2. Process owners: Grosse Veränderungen haben Auswirkungen auf viele Abteilungen. Diese haben allerdings eine eigene Agenda. Um die Innovationen trotzdem erfolgreich umzusetzen, bedarf es eines Process Owners aus der Geschäftsleitung.
  3. Full-time design team: Um den für die Umsetzung von Innovationen verantwortlichen Mitarbeitern Frustration und Prioritätskonflikte aus zu ersparen, sollten diese möglichst Vollzeit mit der Umsetzung beauftragt werden. Natürlich mit entsprechender Vorbereitung und Weiterbildung.
  4. Managerial engagement: Aktives Mitwirken des Top-Management unterstreicht die Bedeutung der Innovation und sorgt dafür, dass die Umsetzungsprojekte nicht im Tagesgeschäft untergehen bzw. auf der “Papierebene” stecken bleiben.
  5. Building buy-in: Umsetzen ist das Eine. Das andere ist das Integrieren der Innovationen in das tägliche Tun der Mitarbeiter “an der Front”. Der Kampf gegen die Ausreden und Entschuldigungen. Der Weg: In der Konzeptions- und Designphase einbeziehen, bei der Umsetzung beteiligen. Ebenso gehört das Eingehen auf Ängste und Befürchtungen dazu. Und die entsprechende Weiterbildung der Mitarbeiter.
  6. Bias for action: Anfangen. Nicht auf die 100 %-Umsetzung warten, sondern anfangen. Und schnell erste Erfahrungen sammeln. Das Gelernte einbauen, einen kontinuierlichen Weiterentwicklungsprozess daraus machen. Motto: “70 percent and GO”.

Beachtenswert.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 30. August 2005, Lizenz
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Rubrik: Wirtschaft 

Gerade im Akquiseblog ein schönes Zitat gefunden:

“Es gibt kaum etwas auf der Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und ein wenig billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.

Es ist unklug, zu viel zu zahlen. Aber es ist schlimmer, zu wenig zu zahlen. Wenn Sie zu viel zahlen, verlieren Sie ein wenig Geld – das ist alles. Wenn Sie zu wenig zahlen, verlieren Sie manchmal alles, weil das, was Sie gekauft haben, nicht in der Lage ist, das zu tun, wozu es gekauft wurde.

Das Gesetz vom Gleichgewicht der Wirtschaft untersagt es, wenig zu zahlen und viel zu bekommen – das ist nicht möglich. Wenn Sie mit dem niedrigsten Anbieter Geschäfte machen, ist es ratsam, etwas für das Risiko aufzuschlagen, das Sie eingehen. Und wenn Sie das tun, haben Sie genug, um für etwas Besseres zu zahlen.”

(John Ruskin, 1819-1900, englischer Kunstschriftsteller, Maler und Sozialreformer)

Richtig!

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Geschrieben von Alexander Greisle am 29. August 2005, Lizenz
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Rubrik: Verschiedenes 

Unter http://www.adenquire.net/pd5g0022/ führt die Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt eine Umfrage zu Corportate Blogs durch, um der Frage nachzugehen, ob bzw. wie Blogs die Wissensarbeit im Unternehmen verändern.

Zielgruppe der Studie sind eher an Corporate-Blogger im Unternehmen. Dauert nur ein paar Minuten.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 29. August 2005, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Pünktlich wenn Akkulaufzeiten von einem Tag problemlos möglich sind, ist auch die Bahn soweit. Laut einer Pressemitteilung werden bis 2008 alle ICE 1-Züge unter anderem mit Steckdosen an den Plätzen ausgestattet. Der erste Zug, ICE 787 von Hamburg nach München, ist schon fertig.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 29. August 2005, Lizenz
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Rubrik: Service 

Jeder, der ab und an in Hotels nächtigt kann das gut nachvollziehen. Genau so ist es. Peter Richter in der FAZ über Das späte Frühstück.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 28. August 2005, Lizenz
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Rubrik: Service 

Was die Postadresse geneigten (Online-)Händlern alles verraten (soll, angeblich), das beschreibt die FAZ Online.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 28. August 2005, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Ein guter Test um die eigene Motivation besser zu verstehen.

Die 5 inneren Antreiber sind:
Sei perfekt!
Sei schnell!
Mach es allen recht!
Streng Dich an!
Sei stark!

Achtung beim Ausfüllen: jeder nur 1 Kreuz pro Zeile. Sonst wird falsch gerechnet.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 28. August 2005, Lizenz
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Rubrik: Neue Arbeitsformen 

Marcel Widmer hat in seinem Jobblog 15 Praxistipps für produktives Arbeiten zu Hause parat. Stephan List hat sie aus seiner Sicht kommentiert. Da will ich mal nicht nachstehen ;-).

1. Beginnen Sie Ihren Arbeitstag mit einer Aufgabe, die einfach ist, Spass macht oder Sie besonders interessiert. Das hilft Ihnen, Schwung für den ganzen Tag zu holen.

Alles, nur keine Routinearbeiten. Den zweiten Kaffee und dann sofort rein ins Getümmel. Ansonsten ist die Gefahr viel zu gross, den Vormittag zu vertrödeln. Also: Spass muss es machen am Morgen und interessant sein. Kommt ja meist zusammen. Alles andere direkt nach der Mittagspause.

2. Halten Sie sich wann immer möglich an einen geregelten Tagesablauf. Gestalten Sie Ihren Arbeitstag so, wie Sie einen “normalen” Job in einem Unternehmen hätten.

Ich geniesse es sehr, gerade das nicht mehr zu haben. Alles zu seiner Zeit. Gearbeitet wird dann, wenns läuft. Zugegeben: nichts für jeden. Aber meine intrinsische Motivation ist sehr ausgeprägt.

3. Setzen Sie sich Termine und halten Sie sich daran. Auch dann, wenn diese gar nicht nötig wären. Planen Sie Ihre Woche und setzen Sie sich Wochenziele.

Geplant werden Kunden- und externe Termine, mehr nicht. Würde sonst auch gar nicht so recht zur vorherigen Arbeitsweise passen.

4. Irgendwann geht auch Ihr Arbeitstag zu Ende – machen Sie Feierabend. Versuchen Sie, sich dabei an fixe Zeiten zu halten. Achten Sie auf eine ausgewogene Balance zwischen Arbeits- und Freizeit.

In der Tat das grösste Problem. In Zeiten von Notebook, 8 Stunden Laufzeit ohne Strom und Wireless-LAN ist die Gefahr sehr gross, auch Abends im Wohnzimmer weiter zu arbeiten. Oder wie jetzt am Balkon…

Das ist der Punkt, der am meisten Selbstdisziplin erfordert. Gut, wenn man eine Familie hat, die einen ab und an runter holt.

5. Sorgen Sie dafür, dass Sie auch unter der Woche Zeit mit Ihrer Familie und Ihren Freunden verbringen. Gönnen Sie sich das Wochenende.

Wichtiger und richtiger Tipp. Vor allem wenn man einen Partner mit geregelter Arbeitszeit hat. Der Konflikt zum zweiten und dritten Punkt ist offensichtlich und gelebtes Problem…

6. Beseitigen bzw. vermeiden Sie Ablenkungen. Sorgen Sie dafür, dass auf Ihrem Pult nur das liegt, was Sie für die aktuelle Aufgabe benötigen.

Unglaublich, aber das hilft tatsächlich. Ein freier Schreibtisch, alles was man zum Arbeiten braucht in Griffweite, den Rest nahe am Arbeitsplatz verstaut. Es ist tatsächlich so, dass ich mit meiner gepackten Notebooktasche an (fast) jedem Platz arbeiten kann. Übrigends: Arbeiten in den Weinbergen mit UMTS ist klasse ;-)

7. Trennen Sie Arbeits- und Wohnbereich. Das gilt auch für das Telefon und wenn möglich den Computer.

Jain. Wenn mans nicht macht, dann braucht man eine Menge Standfestigkeit. Und Tipp 8. Allerdings: Trennt man nicht nach Arbeit und Freizeit sondern sieht das ganze als 1 Leben, dann bringts eine Menge Flexibilität.

8. Vereinbaren Sie Spielregeln mit Ihrer Familie – so kann z.B. eine geschlossene Bürotür bedeuten: “Jetzt bitte nicht stören.”

Ja.

9. Kleiden Sie sich business-mässig, um business-mässig denken zu können. Im Pyjama werden Sie kaum erfolgreich geschäftliche Dinge erledigen können ;-)

Na ja, Pyjama nicht gerade. Aber auch nicht Anzug und Krawatte. Locker und leger. Gerade im Sommer ist es doch toll, in der kurzen Hose arbeiten zu können. Das gehört zu den neu gewonnenen Freiheiten.

10. Pflegen Sie Ihr Netzwerk. Vor allem dann, wenn Sie keine Mitarbeiter haben, ist der Austausch mit anderen Menschen wichtig.

Und nicht nur das berufliche, auch das private. OpenBC ist gut dazu (aber auch gut, um nichts arbeiten zu müssen…), noch besser sind reale Treffen. Ich versuche, mindestens eines pro Woche hin zu bekommen – neben den Kundenterminen.

11. Bitten Sie Ihre Kunden um Feedback. Das hilft Ihnen, Fehler zu erkennen und hilft Ihnen, Ihr Angebot fortlaufend weiter zu entwickeln.

In jedem Fall, irgendwoher muss man sich sein Lob ja holen.

12. Machen Sie ab und zu einen Spaziergang, setzen Sie sich ans Seeufer, treffen Sie Leute zum Mittagessen. Egal was – Hauptsache, Sie gehen regelmässig raus.

Gerne betont, gerne “vergessen”. Gelegenheiten gibt es viele, man muss sie nur nutzen. Z.B. den Gang zum (über)nächstgelegenen Briefkasten, den Espresso beim Italiener um die Ecke, Sport tagsüber, usw.

13. Machen Sie Pausen. Stehen Sie zwischendurch auf, am besten jede Stunde für 5 Minuten. Gönnen Sie sich auch eine grössere Mittagspause – essen Sie z.B. zusammen mit Ihrer Familie.

Letzteres unbedingt, darf auch die Kaffepause am Nachmittag oder das gemeinsame Abendessen sein. Nicht nur für sich selbst. Auch für die Familie und den Zusammenhalt wichtig. Die stündliche Pause: hört man immer wieder, ja ;-)

14. Wenn Sie einen schlechten Tag haben und es Ihnen nicht läuft, dann seien Sie nicht zu streng mit sich selbst. Machen Sie einfach einen halben Tag frei.

Uneingeschränkte Zustimmung. Der Vorteil ist, dass man in einem solchen Fall seine Zeit nicht in der Firma absitzen muss. Oft läufts nach einem ausgedehnten Spaziergang oder einem guten Buch wie von selbst wieder an.

Belohnen Sie sich, wenn Sie etwas Bedeutendes geschafft oder ein Projekt erfolgreich beendet haben.

Hat bei mir als Motivation noch nie funktioniert. Toll ist aber, wenn man gemeinsam mit dem Partner solche Anlässe feiert. Eine erfolgreiche Akquise, das Geld am Konto, ein besonders positives Feedback, usw. Das schweisst zusammen, die Familie fühlt sich ist eingebunden.

Was ich aus meiner Sicht noch hinzufügen möchte:

Jeder Handwerker weiss, wie wichtig gutes Werkzeug ist. Sparen Sie auch und gerade im Homeoffice nicht daran. Es macht einfach mehr Spass mit einer guten Ausstattung zu arbeiten, die alle Bedürfnisse abdeckt.

Und dem Tipp von Stephan List, die Balance zwischen Selbstdisziplin und Freiheit zu halten, kann ich mich nur anschliessen. Wo diese liegt, muss jeder für sich selbst herausfinden.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 28. August 2005, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Wer hat die meisten Gigabyte auf der Platte? Habe mal wieder meine Platte gescannt: 12 GB Projektdaten, 8 GB “Bibliothek”. Übersicht: wenig. Windows-Suche: hoffnungslos.

Desktop-Suchmaschinen versprechen Hilfe. Und es gibt einen Welt jenseits von Google. Einen Überblick gibt die Desktop Search Tools Matrix der Goebel Group.

Mein derzeitiger Favorit ist Copernic.

Pro:

  • Intuitive Benutzeroberfläche
  • unauffälliges permanentes Indexing im Hintergrund, pausiert automatisch bei Batteriebetrieb
  • viele Formate, Dateiendungen für Indexierung erweiterbar
  • gute Unterstützung von Outlook
  • Über Tray-Symbol schnell zugänglich
  • last, but not least: gute Treffer, sortierbar

Wishlist:

  • Mindmanager X5-Unterstätzung (2002 und kleiner können über ergänzte Filetypes indexiert werden, X5 speichert wohl komprimiert)
  • zip-File Unterstützung

Es hilft tatsächlich – ich finde wieder. Schätze, ganz tief vergraben. Mal sehen, ob durch diese Möglichkeiten der Sammlertrieb noch mehr zuschlägt…

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Geschrieben von Alexander Greisle am 28. August 2005, Lizenz
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