Madeline Bennett berichtet in einem “interessanten Artikel”:http://www.testticker.de/it/strategie/article20050831014.aspx vom Effekt, dass viele Information Worker auch im Urlaub nicht abschalten können. Der Grund: Angst, wichtige E-Mails und damit wichtige Informationen zu verpassen. Hatten wir das mit der ständigen Erreichbarkeit via Handy nicht auch schon?
Es wird auch die Frage aufgeworfen, wie denn das mit einer Work-Life-Balance vereinbar ist. Die Frage, wie sich die Trennung von Arbeit und Privatleben mit dem “Digitalen Heim” und den zunehmen besser werdenen Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten noch gestalten lassen soll, ist spannend. Der Weg kann nur sein, diese neue Flexibilität zu akzeptieren und – vor allem – auch für sich zu nutzen. Das wiederum bedeutet aber auch, dass sich die Führungskultur und das Menschenbild in Organisationen verändern muss.
Jetzt sind wir allerdings nicht mehr bei einem technischen Thema. Aber beim eigentlich zentralen Punkt: Solange Manager “auf Sicht” führen und ein “Management by Objectives” im wesentlichen auf das jährliche oder halbjährliche Zielvereinbarungsgespräch reduziert wird – häufiger zu beobachten als gut ist -, solange wird diese Flexibilität tatsächlich zu Lasten des Mitarbeiters gehen. Solange nur derjenige voran kommt, der präsent ist und nicht der, der die besten Ergebnisse liefert, so lange bleiben die E-Mail- und Handy-Entzugserscheinungen im Urlaub erhalten.
via “IT-Frontal”:http://www.itfrontal.de/2005/09/psychische_risi.html


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