Hart arbeiten…

…und was man dagegen tun kann. Interessante Anregungen auf “Business Week Online”:http://www.businessweek.com/magazine/content/05_40/b3953601.htm.

Während ganz Deutschland Harald Schmidt, heute journal oder “9live”:http://alltagsgrauen.fwwd.de/index.php/208-wenn-3-hornochsen-bei-9live.html schaut, verlassen Sie das Büro, gehen ins menschenleere Parkhaus zu Ihrem schicken Wagen. Zuhause gehts zum Kühlschrank, ein Bier oder den Rest Wein holen, ein paar Reste vom Vortrag oder aus der Tüte gegessen und ab ins Bett. Wenige Stunden später, der Wecker läutet, schnell unter die Dusche, zwischen dem T-Shirt und dem Hemd eine Tasse Kaffee geschlürft, vielleicht die Kinder versorgt, und marsch zurück in die Tretmühle.

Warum arbeitet man so hart – die wirklichen Gründe:

* Schlechtes Management, schlechte Organisation im Unternehmen.
* Viele Häuptlinge.
* Ineffiziente Kommunikation.
* Permanente Störungen, laufend kurzfristige Sonderaufgaben.
* Fremdbestimmtheit des Arbeitsalltags (wer hat heute noch Respekt vor dem Zeitmanagement von anderen?).
* Beim Implementieren neuer Dinge wird spätestens bei 90 % gestoppt und das nächste Thema begonnen.
* Steigende Geschwindigkeit durch das Internet (wie schnell müssen nochmal Mails beantwortet werden?) und die Globalisierung.
* Wissensarbeit wird nach Grundsätzen der Fabrikarbeit gemanaged.
* Information Overflow

Was kann man dagegen tun – “einfache” Vorschläge:

* Weniger zeitraubende Meetings, Nein-Sagen, PAT und PIM, Konzentration auf das Wichtige.
* Jedes Handy und jedes Notebook hat einen Aus-Schalter. Pro Selbstbestimmung.
* Das verbleibende Leben, die Familie, die Hobbies (wie, Hobbies?) oder auch einfach ein Buch wieder entdecken. Und geniessen.
* Machen Sie sich selbständig. Dann können Sie die Schuld wenigstens nicht mehr auf den Chef schieben.

In diesem Sinne werde ich mich jetzt für einige Tage in den Kurzurlaub verabschieden. Danach gehts dann mit noch mehr Elan weiter ;-)

P.S.:
PAT = Persönliche Arbeitstechnik
PIM = Persönliches Informationsmanagement

Update 09.08.2005:
Wieder zurück, und es gibt weitere interessante Zusammenfassungen und Meinungen zu diesem Artikel:
“Martin Roell im E-Business Weblog”:http://www.roell.net/weblog/archiv/2005/10/05/business_week_ueber_arbeitszeit_management_collaboration_blogs_und_wikis.shtml
“Stephanie Dann im Burnout-Blog”:http://www.ichkannsonichtarbeiten.net/blog/index.php/archives/2005/10/06/informationsbelastung/
“Jochen Robes im Weiterbildungsblog”:http://www.weiterbildungsblog.de/archives/000968.html


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