Warum wir Informationen nicht teilen, Teil 2

Warum wir Informationen nicht teilen, Teil 2

Gestern gabs hier im Blog den “ersten Teil”:http://www.work-innovation.de/blog/2005/09/25/warum-wir-informatinen-nicht-teilen-2/ des Beitrags von “Dave Pollard”:http://blogs.salon.com/0002007/2005/09/19.html#a1278 zum Thema. Heute die freie Übersetzung von Vorschlägen, wie wir besser mit Informationen umgehen:

* Training zum persönlichen Informationsmanagement für die Mitarbeiter. Tatsächlich steht heute dieser Basis-Werkzeugkasten immer noch weit im Schatten des Zeitmanagements.
* Organisationen müssen flach und durchgängig für Informationen sein.
* Angenehme und richtig platzierte Plätze anbieten, in denen spontan und informell miteinander geredet werden kann.
* Informationen in den richtigen – auch unterschiedlichen – Formen und Visualisierungen anbieten.
* Wert auf Verständlichkeit legen, ohne dabei – wichtig! – die Dinge zu Übervereinfachen. Letzteres führt zwangsläufig zu schlechten Entscheidungen und Ergebnissen, da wesentliche Dinge nicht berücksichtigt werden.
* Die stillen Mitarbeiter, die Mauerblümchen aktiv einbeziehen. Und auf den Flurfunk hören.
* Vertrauensklima schaffen, damit das Nichtwissen in konstruktive Fragen mündet und nicht in Verstecken.
* Filter für wichtige Informationen schaffen und den Mitarbeitern Methoden und Werkzeuge an die Hand geben, um Informationen zu organisieren und zu finden.
* Enterprise Content Management als ganzheitliche Aufgabe begreifen, die nicht nur Dokumente und Web-Content sondern auch alle anderen Formen des Informationsaustausches und der (auch face-to-face) Kommunikation umfasst.
* Einseitige Belohnungssysteme, die durch Wettbewerb den Austausch von Informationen behindern, abschaffen. Oder um hoch gewichtete Kriterien für den Wissensaustausch ergänzen.
* Intuitive und schnelle Werkzeuge für das Informationsmanagement anbieten.

Ergänzen würde ich diese Liste um folgende Punkte:

* Hilfen anbieten, um die Wichtigkeit von Informationen und Daten im Unternehmenskontext zu bewerten. Und gleichzeitig dazu anhalten, diese Hinweise auch mal nicht zu beachten – damit der Tellerrand keine zu hohe Hürde ist.
* Werkzeuge und Möglichkeiten nicht nur anbieten, sondern den Mitarbeitern den Umgang damit auch nahebringen. Immer wieder.
* Die komplette Arbeitsumgebung, vom Büro bis hin zu den Produktionsstätten, als Ort für Zusammenarbeit und Innovation begreifen und geeignet gestalten.
* Die besten Werkzeuge und Methoden helfen nichts, wenn die Menschen nicht mitmachen. Also: Die weichen Erfolgsfaktoren von Anfang an berücksichtigen.

Etwas Eigenwerbung: Das alles umfasst der Teil “work”:http://www.work-innovation.de/work.html von “work.innovation” ;-)


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