Web 2.0 – Das soziale Internet

Ein neues Schlagwort geistert durch das Internet: Das “Social Web”, auch Web 2.0 genannt. Was ist das? Eine anerkannte Definition gibt es noch nicht. Das Social Web zeichnet sich durch einige Eigenarten aus. Es ist die Art und Weise der direkten Interaktion und in der “persönlichen Note”. Vergleichen Sie mal: Wo erfährt man mehr über das Unternehmen “work.innovation” und den Menschen dahinter. Auf der “Firmenpräsentation”:http://www.work-innovation.de oder hier im Blog?

Typische – derzeitige – Tools für den Anfangs des Social Web sind z.B.

* “Weblogs”:http://www.work-innovation.de/blog/wassindweblogs/
* “Wikis”:http://de.wikipedia.org/wiki/Wiki
* “openBC”:http://www.openbc.com/go/invuid/Alexander_Greisle
* “Flickr”:http://www.flickr.com/
* “Web-Collaboration-Systeme”:http://www.eco.de/servlet/PB/show/1600067/Web%20Collaboration%20Whitepaper%20100.pdf (pdf, 420 KB)
* “Last.fm”:http://www.last.fm/
* “Social Bookmarks”:http://en.wikipedia.org/wiki/Social_bookmarking

Nicht alles sind grundsätzlich neue Ideen, immer aber haben sie eine hohe interaktive Komponente. Aber auch ganz ursprüngliche, im Schatten des WWW stehende, Internetdienste wie das “Usenet”:http://de.wikipedia.org/wiki/Usenet (zugänglich über spezielle Client-Software oder – etwas vereinnahmt – über “Google Groups”:http://groups.google.de/) gehören in diesen Kontext. Die Vielfalt der Möglichkeiten, das Internet aktiv – und “nicht nur” als Recherche- und Darstellungsquelle – zu verwenden, nimmt zu.

Daniela Baumann zeigt im “Blog von Businessworld”:http://www.businessworld.de/2005/08/30/duell-der-titanen/ wie die Großen der Internet-Branche auf diesen Zug aufspringen.

Neben den technischen Aspekte zeichnet sich das Web 2.0 auch durch gelebte Eigenschaften wie Persönlichkeit, Authentizität der Beiträge, Reputation, Vertrauenswürdigkeit, persönliche Netzwerke und Aktivität aus. Mario Sixtus beschreibt das auf “zeit.de”:http://www.zeit.de/2005/35/C-Humannetz so:

Und im Unterschied zu früher versteckt sich hier keiner mehr hinter Decknamen, niemand hantiert mehr folgenlos im luftleeren Raum, die virtuelle Welt ist realer geworden. Die Akteure treten auf wie im echten Leben, lernen einander kennen, knüpfen private und berufliche Kontakte. Sie bahnen Geschäfte an, planen Projekte oder schachern sich gegenseitig Arbeitsplätze zu. Wer von Social Software profitieren will, muss allerdings selbst aktiv werden. Anders als die Klüngelclubs und Seilschaften vergangener Zeiten stehen die neuen Netzwerke jedem offen.

Gleichzeitig trägt das auch zu einer Veränderung des Verhaltens bei. Wer mit seinem Namen für die Beiträge steht, wird diese sorgfältiger und gezielter verfassen. Ein Stück weit wird der Mensch dahinter im weltweiten Datennetz transparenter. Dem muss man sich bewusst sein – und das eigene Verhalten entsprechend anpassen. “Gutes Benehmen”:http://www.work-innovation.de/blog/2005/09/10/gutes-benehmen-beim-instant-messaging/ wird im Internet wieder gefragter.

Auch fehlt den virtuellen Netzwerke wohl doch das “ins Auge sehen”, die Chemie zwischen zwei Menschen im realen Leben. Darum trifft man sich dann doch wieder real. Etwa bei die von Teilnehmern organisierten lokalen Treffen bei openBC, oder in sog. Bloggertreffen, z.B. gerade auf der “IAA”:http://www.carpe.com/wiki/wiki.pl?BloggerTreffen/IaaFrankfurt.

Hat das alles jetzt die neue Versionsnummer “Web 2.0″ verdient? Sicher ist es so, dass sich das Wesen des Internet dadurch verändert. Insofern: Ja, hat es.

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