Rubrik: Innovation | Wirtschaft 

Sehr schön:

“Die meisen Bürokraten litten schon als Kinder
unter der schier unendlichen Weite ihres Laufstalls.”
Arnulf Hermann

Auch schön: Erst vor kurzem zweimal gute Erfahrungen mit unterschiedlichen Menschen aus verschiedenen Ministerien gemacht. Gar nicht bürokratisch. Danke!

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Geschrieben von Alexander Greisle am 31. Oktober 2005, Lizenz
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Rubrik: Datenschutz + Privacy 

So sichert die NSA ihre Computer ab: NSA Operating Systems Guides. Hilfreich, für wen? Paranoia oder Nutzwert? Soll jeder selbst entscheiden ;-)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 31. Oktober 2005, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Interessanter Artikel bei Larry Connell: Enteprise RSS Requirements

Was macht den Erfolg von RSS im Unternehmenseinsatz aus? Wie spielen die Dinge zusammen? Ich mische mal fleißig Übersetzung und persönliche Bewertung (Vorsicht: wird etwas mehr zu lesen ;-):

Der Einsatz von RSS im Unternehmen unterscheidet sich nach Meinung von Larry Connell in einigen wesentlichen Punkten vom Einsatz im Internet. Technische Fragen spielen dabei eine Rolle. Viel mehr geht es aber um die Art und Weise, wie sich die Zusammenarbeit der Teams durch RSS verändern kann bzw. wird. Dabei sind andere Funktionalitäten relevant.

So können Feeds dafür sorgen, dass Teams praktisch per Automatismus über den gleichen Informationsstand verfügen. Was Larry Connell nicht schreibt: das geht auch über eMail, ebenfalls automatisch. Und ob die Gefahr des Overflows bzw. des Untergehens von Informationen bei RSS geringer ist, das wird sich erst herausstellen müssen. Reader mit mehr als 100 Feeds sind auch nicht mehr wirklich übersichtlich.

Man kann sich hier sicher auch ein Szenario vorstellen, dass der RSS-Reader als eine Art Management-Cockpit dient, in dem über personalisierte Feeds relevante Informationen aus allen möglichen Unternehmensapplikationen near-time zusammenlaufen.

Bei diesen Szenarien ist es sicher so, dass das Thema der Zugriffskontrolle eine wichtige Rolle spielt. Veschiedene Mitarbeiter und das Management werden unterschiedliche Dinge sehen dürfen. Systemgesteuert lässt sich hier tatsächlich ein Vorteil von automatisch generierten RSS-Feeds erkennen. Einfach durch ein besseres Handling im Vergleich zum doch recht aufwändigen Versenden von E-Mails oder dem “händischen” Nachgucken. Dazu müssen die Systeme Feeds anhand verschiedener Kriterien erstellen können. Das ist programmtechnisch ja machbar.

Was sind nun die Anforderungen an den unternehmensweiten Einsatz von RSS? Hier wirds nun doch eher technischer, allerdings kommen diese technischen Anforderungen überwiegend aus dem Nutzungsszenario.

  • Authentifikation
  • Sicherheit
  • Integration
  • Administration und Service-Management

Um die richtigen Informationen den richtigen Benutzern zur Verfügung zu stellen, müssen diese gegenüber dem System authentifiziert werden. Damit kann das System die Feeds entsprechend den Rechten bereit stellen, sozusagen personalisieren. Das ist nun tatsächlich eine komplett andere Herangehensweise an das Thema, die im Internet nicht statt findet.

Was bedeutet das für die RSS-Reader? Für Clients erst mal nichts, wenn die Feeds nach einer Authentifizierung an der Applikation ausgewählt und abonniert werden können und z.B. über die Feed-URL eindeutig sind. Dann liegt das Handling auf der Serverseite. Spannend wird dieses Szenario, wenn eine zusätzliche Authentifizierung zum Zeitpunkt des Abrufes gewünscht wird. Sicherer sind daher Lösungen, bei denen der Client die Authentifikation am Server vornimmt und dann die personalisierten Feeds herunterlädt. Schön, wenn sich das in ein Single-Sign-On integrieren lässt.

Im Punkt Sicherheit geht Larry Connell noch einen Schritt weiter, nämlich zur Frage, wie die Feeds selbst, also die Inhalte, vor fremdem Zugriff geschützt werden können. Die Informationen liegen jetzt ja nicht mehr nur im geschützen (Server-)System, sondern zusätzlich noch im viel unsicheren Wirkungsbereich des Users (sei es auf der lokalen Platte oder auf irgendeinem Server). Kein typisches RSS-Problem, sondern Thema von Client-Security und Sicherheitspolicies. Mit Sicherheit aber beachtenswert in diesem Kontext.

Natürlich funktioniert dieses Szenario nur wenn das RSS-System mit den Applikationen des Unternehmens integriert ist. Dazu braucht man APIs, XML- und/oder SOAP-Lösungen. Larry Connell schlägt sogar vor, dazu RSS zu nutzen. Leider führt er das nicht näher aus. Vielleicht über eine Art Verkettung bzw. Splittung von Feeds, die von einem zentralen RSS-Provider/-Server recht flexibel, vielleicht auch in mehreren Teilschritten, in einzelnen RSS-Glieder oder -Sets aufgeteilt werden, je nach Authentifizierung, Anwendungskontext oder anderen Kriterien.

Und schließlich gilt es bei der Administration und dem Service Management sicher zu stellen, dass der Quality-of-Service stimmt, die Rechteverwaltung funktioniert, ein Reporting über Art und Umfang der Nutzung der einzelnen Feeds statt findet, die Kapazitäten überwacht werden, und so weiter.

Spannende Ideen für eine neue Software-Kategorie. Frei for commercial use. Stehe gerne als Pilotanwender zur Verfügung ;-)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 31. Oktober 2005, Lizenz
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Rubrik: Innovation 

“Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden,
kann man was Schönes bauen.”
JOHANN WOLFGANG VON GOETHE

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Geschrieben von Alexander Greisle am 30. Oktober 2005, Lizenz
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Rubrik: Gadgets | Technologien 

Beim nächsten Hausbau sollte man in jedem Fall ein paar Unterputzdosen mehr einplanen. Denn jetzt kommt der PC für die Unterputzdose. Er hört auf den Namen Jack-PC. Hersteller ist Chip PC Technologies.

Jack-PC, der PC für die Unterputzdose

Der “Computer in-the-wall” ist ein Thin-Client mit einem Windows XP-kompatiblen Desktop. Strom bekommt er über Power-over-Ethernet. Der Jack-PC lässt sich vollständig remote administrieren.

Das Top-Modell EFI-6900 hat folgende Hardware-Spezifikationen:

  • Prozessor: AMD Au1550 RISC
  • Chip Rating: 1.2 GHz
  • Speicher (Flash/RAM): 64/128 MB
  • Grafik: 8 MB (DVI/Analog), Dual Screen Support
  • max. Auflösung: 1600×1200 pixel, 24 bit
  • USB: 4
  • Stromversorgung: Power Over Ethernet

Der Jack-PC läuft unter Microsoft Windows CE.NET 5.2 kernel und unterstützt Windows 2000/2003 und Citirx Win-/MetaFrame als Serverinfrastruktur.

Sieht nach einer interessanten Lösung sowohl für das Home-Computing als auch für flexible Arbeitsumgebungen in Werkstätten, Büros und Hallen aus. Bodentanks können damit mehr als nur die Verkabelung bereitstellen. Auch der Einbau in Möbel ist eine spannende Sache, das Thema Möbel und Technikintegration steht auf der Agenda vieler Hersteller ohnehin ziemlich weit oben.

Genauere Spezifikationen gibts hier (pdf, 92 KB)

via c’t 23/2005

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Geschrieben von Alexander Greisle am 30. Oktober 2005, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Eigentlich ist er ja schon einige Zeit am Markt. Seit heute auch auf meinem Schreibtisch – der Logitech io2 Digital Pen. Löst den PDA ab. “Schuld” dran ist Andreas Schweinbenz von Netviewer, der mir auf der Systems eine begeisterte Demo gegeben hat.

Wie, löst den PDA ab? Ja, da ich meinen PDA eigentlich nur noch für “ab-und-an-Notizen” verwendet habe, Termine und Aufgaben unterwegs ausreichend komfortabel im Handy verwaltet werden können (und mir der PDA als zweites Gerät zu unhandlich wurde) und für schnelle Notizen und Skizzen die Gadgets Stift und Papier immer noch das beste sind.

Bild des Logitech io2 Digital Pen

Über einen optischen Sensor liest der Stift über 50 x pro Sekunde das Muster aus sehr kleinen Punkten (Abstand 0,3 mm) auf einem sogenannten intelligenten Papier (na ja…). Dabei handelt es sich um normales Papier, welches durch die Punkte einen leichten Graustich hat. Das Ganze hat auch einen Namen und heißt “Anoto-Funktion”. Mit Hilfe dieses Musters liest der Stift die Handschrift und digitalisiert diese.

Der erste Eindruck überzeugt:

  • Funktioniert auf Anhieb wie erwartet (wenn man das Prinzip der “Neuen Notizblöcke” verstanden hat)
  • Verschlussdeckel als Ein-/Ausschalter
  • Handlichkeit OK
  • Gefällige Optik
  • Feedback über Vibration, z.B. bei Einschalten oder Speichern eines Notizblattes
  • Speicherumfang für meine Bedürfnisse (!) mehr als ausreichend (6 vollgeschriebene A5-Blätter brauchten ca. 5 % des Speichers, es sollten bis zu 40 A4-Seiten auf den Speicher passen)
  • iOTags (Kurzbeschreibung siehe z.B. golem) sind genial und erleichtern die Arbeit sehr (z.B. Text hinter einem eingekringelten T wird automatisch zu einem Outlook-Termin)
  • Handschriftenerkennung funktioniert nach Training erstaunlich gut
  • Einfaches Speichern in den gängigen Grafikformaten
  • Kompaktes Travel Cradle im Lieferumfang (werde mir aber noch ein zweites Desktop-Cradle zulegen – Bequemlichkeit siegt)
  • 5 Ersatzminen für den Kugelschreiber im Lieferumfang
  • Um einen Gesprächsaufhänger muss man sich keine Gedanken mehr machen

Was auf den ersten Blick natürlich schon heftig ist, sind die Preise für die Blöcke. 6,95 Euro für einen A4-Block mit 80 Blättern (+ einigen Vorlagen für Aufgaben und Termine) bzw. 4,95 Euro für einen Block mit Post-It-Notes sind schon deftig. Berücksichtigt man allerdings den Produktivitäts- und Zeitgewinn dadurch, dass man sich das Übertragen der Notizen und Skizzen auf den Rechner spart (bzw. man das endlich tut) und den Gewinn an Bequemlichkeit, dann lässt sich das verschmerzen.

Wishlist:

  • Desktop-Software könnte etwas schneller sein (wohl dem .net-Framework geschuldet)
  • Bluetooth-Version sollte nicht nur für Solution Provider verfügbar sein
  • Preise für Blöcke könnten natürlich schon günstiger sein…

Fazit: Sehr Hilfreich. Werde den Stift ins tägliche Tun-Toolset aufnehmen.

Mal sehen, wie einfach sich daraus noch mehr machen lässt. Genial wäre es z.B. bei Interviews und Befragungen Automatismen zu haben. Bin für Hinweise dankbar!

Bei netzwelt.de gibts übrigends einen Test des Logitech io2.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 29. Oktober 2005, Lizenz
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Rubrik: Technologien | Informationsgesellschaft 

...bei stern.de

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Geschrieben von Alexander Greisle am 27. Oktober 2005, Lizenz
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Rubrik: Technologien | Informationsgesellschaft 

“South Korea plans to spend $25 billion on New Songdo, the world’s largest ‘ubiquitous city,’ with computers linking home life and life on its streets. Construction, 40 miles from Seoul, is to be done in 2014.”
Quelle: NYT, siehe Link unten

Was genau macht nun so eine “Ubiquitous City”? Im wesentlichen spielen alle wichtigen Informationssysteme zusammen. Vom Einwohneramt und den städtischen Informationssystemen über die Systeme von Ärzten und Krankenhäusern bis hin zu Systemen in Unternehmen und Regierung. Diese tauschen Daten über Rechner, die sozusagen allgegenwärtig installiert sind (= Ubiquitous Computing).

Damit lassen sich nun viele sinnvolle Dienste realisieren: Von neuen, vollautomatischen E-Payment-Diensten in Geschäften über die nutzungsabhängige Bürgersteig- und Strassenmaut und die Müllabrechnung für öffentliche Mülleimer bis hin zu automatischen Notfallbenachrichtigungen.

Beängstigend? Ja, schon “ein bischen”.

“In the West, ubiquitous computing is a controversial idea that raises privacy concerns and the specter of a surveillance society. (They’ll know whether I recycled my Coke bottle?!) But in Asia the concept is viewed as an opportunity to show off technological prowess and attract foreign investment. [...]
Mr. Kim, formerly a design leader at Yahoo, said the city’s high-tech infrastructure will be a giant test bed for new technologies, and the city itself will exemplify a digital way of life, what he calls ‘U-life’. ‘U-life will become its own brand, its own lifestyle,’ Mr. Kim said.”

Nur so ein Gedanke: Was passiert eigentlich, wenn jemand die öffentlichen Mülleimer nicht verwendet, weil das Reinwerfen von Müll ja automatisch berechnet wird? Nun, dann wird vielleicht über den Sensor im Gras des Parks die ID-Nummer des Danebenwerfers ausgelesen und er bekommt automatisch die Strafe abgebucht und das Punktekonto in der Stadtsünderkartei wird um eins erhöht.

Andererseits: Einige der Ideen haben durchaus ihren Charme. Unfallopfer, ältere Alleinstehende, öffentliche Ordnung, Pay-per-use für die Finazierung der öffentlichen Infrastruktur. Man kommt bei etwas Nachdenken schon auf ein paar interessante Szenarien. Also wie immer bei neuen Technologien: Kritisch, aber chancenorientiert.

Und in diesem Fall unter striktem, unabhängig überwachten Datenschutz. Dieser wird bei zukünftigen Entwicklungen eine immer zentralere Rolle spielen. Auch wenn RFID beim Bundesamt für Datenschutz nocht nicht angekommen ist.

“New Songdo sounds like it will be one big Petri dish for understanding how people want to use technology,” said B. J. Fogg, the director of the Persuasive Technology Lab at Stanford University.

Der Autor des Originalartikels hat sicher Recht wenn er schreibt, dass ein solches Experiment besser in Asien als “im Westen” statt findet. Es verspricht in jedem Fall spannende Erkenntnisse im Zusammenleben mit einer immer technischeren Welt.

Der Originalartikel der New York Times hat den Titel Korea’s High-Tech Utopia, Where Everything Is Observed (Registrierung erforderlich)

via RiFID Blog

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Geschrieben von Alexander Greisle am 25. Oktober 2005, Lizenz
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Rubrik: Innovation | Technologien 

Schöner Artikel von Miriam Vieregger in der Netzeitung: Internet-Boom ohne Blase. Am Beispiel des Social-Web-Tools Flock und dem Veranstaltungsportal mit neuen Möglichkeiten Zvents zeigt sie, dass wieder gute Stimmung herrscht im Silicon Valley.

“Dieser Boom ist besser als der in den Neunzigern, weil sich die grundlegenden Geschäftsmodelle schon bewährt haben. Darauf wird jetzt aufgebaut.”
Ethan Stock, Mitbegründer von Zvents

Setzen wir also auf die Lernfähigkeit der Entwickler und der Investoren und freuen uns auf viele spannende Ideen in den nächsten Monaten.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 25. Oktober 2005, Lizenz
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Rubrik: Innovation | Wirtschaft 

Laut einem Bericht des Handelsblatt möchte die IG Metall im nächsten Tarifvertrag eine Regelung stehen haben, die Unternehmen innovativer macht. Dazu sollen “Vorgaben, die Unternehmen zu mehr Innovationen anhalten” in den Tarifvertrag. Konkret könnte das lt. der IG Metall so aussehen, “dass der Arbeitgeber dem Betriebsrat jedes Jahr einen ‘Innovationsbericht’ vorlegt. Mit dem Bericht soll er seine Pläne für Investitionen und Innovationen beschreiben und zur Debatte stellen.”

Tatsächlich ist es sehr sinnvoll und unverzichtbar, die Mitarbeiter intensiv in den Innovationsprozess zu involvieren. So geben in Studien (z.B. hier) die Befragten regelmässig an, dass die eigenen Mitarbeiter die primäre Quelle für Innovationen sind.

Aber hallo: Was hat ein formalisierter und politisch gefärbter Innovationsbericht a la IG Metall damit zu tun? Wie kann eine bürokratische Formalie zu mehr Innovation beitragen?

Natürlich kann dieser Bericht einen Dialog eröffnen. Fruchtbar ist dieser aber nur, wenn der Unternehmer bzw. das Management diesen zulassen und ernst nehmen. Dann allerdings hat man es ohnehin mit einem Unternehmen zu tun, das die Mitarbeiter involviert. Was wiederum den Bericht überflüssig werden lässt.

Ausser natürlich, er soll dem ebenfalls erklärten Ziel der IG Metall dienen, nach Wegen zu suchen, “wie sie ihren Einfluss auf das Geschehen in den Betrieben auch in einer flexibleren Tariflandschaft sichern kann.” Auch verständlich, hat dann aber nichts mehr mit dem Fördern von Innovationen zu tun.

(Zitate aus dem Handelsblatt-Artikel)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 24. Oktober 2005, Lizenz
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