Hauchdünne Farbdisplays für Verpackungen

Siemens berichtet in den aktuellen “Siemens InnovationNews”:http://www.siemens.com/index.jsp?sdc_p=fml0s2u20o1319922ni1182563pFEcz3 über hauchdünne, biegsame Farbdisplays, die unter anderem auf Verpackungen aufgebracht werden können. Auch Ansätze für die Stromversorgung exisiteren bereits. Interessante und sinnvolle Anwendungsgebiete sind beispielsweise Medikamentenverpackungen oder animierte Anleitungen auf Geräteverpackungen.

So funktionieren die Displays:

Die biegsamen Mini-Bildschirme arbeiten mit elektrochromen Substanzen. Diese Materialien ändern ihre Farbe, wenn eine elektrische Spannung Ladungen in ihren Molekülen verschiebt. Dadurch absorbieren die Moleküle andere Wellenlängen als im Ausgangszustand. Das Display besteht aus einem mit elektrochromen Material beschichteten Träger, der dünne Elektrodenstrukturen aufweist. Eine leitfähige Kunststofffolie dient als Gegenelektrode und Sichtfenster. Zur Ansteuerung verwenden die Techniker derzeit noch Schaltelemente aus Silizium. Ziel ist es, das gesamte Display mit der entsprechenden Ansteuerelektronik in einem Druckprozess aus leitenden und halbleitenden Kunststoffen zu fertigen.
(Quelle: Siemens InnovationNews)

Offene Punkte gibts aber noch:

* Reaktionszeit für Bewegtbilder
* Laufzeit der Batterien zur Stromversorgung

Man rechnet mit den ersten marktreifen Displays in 2007.

Edit 06.12.2005: “golem”:http://www.golem.de/0512/42036.html berichtet heute über einen ähnlichen Prototypen der Firma “Plastic Logic”:http://www.plastic-logic.com/


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