Homo Digitas und Kinder

“Teil 2″:http://news.com.com/From+ape+to+Homo+digitas+-+page+2/2100-11395_3-5873735-2.html?tag=st.next der Artikelreihe über den Homo Digitas auf “CNET”:http://www.cnet.com/2001-1_1-0.html?tag=nehd.cn.ball wirft nochmals die Frage auf, ob wir durch das Internet und die Informationsflut klüger werden. Und stellt die Überlebensstrategie für den Homo Digitas vor:

* Die Relevanz und Qualität von Informationen bewerten
* Das Informationschaos organisieren
* Die schiere Menge an relevanten Informationen in Wissen umwandeln

Noch wichtiger scheint mir fast der Hinweis, dass Kinder schon früh lernen müssen, mit Informationen umzugehen. Wo lernen Kinder das heute eigentlich? In der (Grund-)Schule? Von den Eltern? Haben letztere (also wir) und unsere Institutionen schon das notwendige Know-How und die notwendige Infrastruktur?

Es scheint einiges zu tun zu geben.

Interessant ist auch die Rolle, die dem “Web 2.0″:http://www.work-innovation.de/blog/2005/09/18/web-20-das-soziale-internet/ in der Bewältigung der obigen Punkte beigemessen wird:

The good news is that the increasing popularity of blogs and wikis shows people are talking, arguing and forcing one another to think.

Also: Dafür sorgen, dass möglichst “viele Menschen”:http://www.work-innovation.de/blog/2005/09/29/it-eine-frage-des-alters-teil-2/ möglichst rasch am Social Web teilnehmen können.

(“Blogeintrag zum Teil 1″:http://www.work-innovation.de/blog/2005/09/23/dummer-oder-schlauer-durch-technologie/)

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4 Responses to Homo Digitas und Kinder

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  3. James says:

    Meiner Meinung nach stellt die Integration von Computern in den Unterricht in vielen Fällen einen Verlust an Qualität dar, da sich lehrende oft mit nicht exakten und treffenden informationen oder antworten zufrieden geben, die dann meist in einer copy & paste manier in ein neues dokument gewuchtet werden ohne über den inhalt oder die quelle zu reflektieren. Der Umgang mit modernen Informationsmittel muss auch eine Änderung der erwarteten Resultate, bzw. des gesamten Lehrplans und Aufbaus des Unterrichts zur Folge haben um die Qualität des unterrichts gewährleisten zu können!

    mfg James

  4. Alexander says:

    > stellt die Integration von Computern in den Unterricht in vielen Fällen einen Verlust an Qualität dar

    Was ja nicht die Schuld der Computer ist, sondern, wie Du ja auch schreibst, der Lehrenden und des Konzeptes.

    Zum “Lernen lernen” gehört halt heute auch der Computer als Lernwerkzeug. Gibt es “Lernen lernen” eigentlich inzwischen auf den Stundenplänen?

    Wenn Computer nur als Ersatz für ein Buch verwendet werden, dann ist das sicherlich viel zu kurz gesprungen. Es geht vor allem um das “Wie”, die sogenannte Medienkompetenz. Lernen, mit dem Werkzeug Computer richtig umzugehen. Genauso wie man schreiben lernt oder rechnen oder (manchmal) das Arbeiten mit einem Buch. Je früher, spielerischer und integrierter, desto besser. Copy-Paste verstehe ich ganz sicher nicht als richtigen Umgang, eher schon die drei Punkte oben.

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