Marcel Widmer diskutiert in seinem “JobBlob”:http://www.jobblog.ch/hotelling-das-buerokonzept-der-zukunft-423 einen “Artikel zu neuen Bürokonzepten aus der Süddeutschen”:http://www.sueddeutsche.de/,jkm3/jobkarriere/berufstudium/artikel/120/64056/. Unter anderem geht es um Erfahrungen mit den neuen Bürokonzepten.
Weil es auch in diesem Blog interessant ist, hier mein erstes, auf die schnelle geschriebenes Statement im “JobBlog”:http://www.jobblog.ch/hotelling-das-buerokonzept-der-zukunft-423#comment-366.
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Erfahrungen:
* Persönlich: Nach Umgewöhnung sehr positiv
* Beratend: Überwiegend positiv. Es braucht eine Zeit der Umgewöhnung.
Vier wesentliche Aspekte dazu:
* Die wirklichen Potenziale liegen nicht in der Kosteneinsparung durch weniger Bürofläche. Sie liegen in der besseren Kommunikation, in der spontanen Zusammenarbeit z.B. bei Problemen, im Wissensmanagement (“Lernen durch Mitbekommen”) und darin, dass nach einer Zeit der Umgewöhnung die Schnittstellen besser funktionieren.
* Man muss was tun dafür. Einige der Stichwörter sind: Wohlfühlatmosphäre, Farben, Pflanzen, Licht, Klima, Akustik, Ergonomie.
* Solche Konzepte sind absolut mehr als das “Reinstellen von Tischen und Stühlen”. Es fängt damit an, dass man sich Gedanken um das Wie macht: Wie kann man die Organisation mit dem Bürokonzept optimal unterstützen. Wie die Anforderungen aus den Prozessen, aus der täglichen Zusammenarbeit am besten erfüllen. Wie kann das Bürokonzept helfen aktuelle Probleme in der Organisation (imaginäre Mauern, Kommunikationsprobleme, fehlendes Wissen über die Schnittstellen, etc.) zu lösen.
* Change-Management ist absolut erfolgskritisch. Am Anfang hat man vielen Ängsten zu tun (“Verliere ich meinen Bezugspunkt im Büro”, “Wohin mit dem Bild meiner Familie”, etc.). Lösungen gibts für alles.
Übrigends ergänzen sich Business Clubs und Desksharing hervorragend. Bei einem Kunden mache ich gerade die Erfahrung, dass das identisch aussehende Büro bei den Mitarbeitern, die es flexibel nutzen, deutlich besser ankommt als bei den anderen. Ein Grund: Abwechslung. Ein zweiter: Niemand hat auf Dauer einen schlechteren Platz. Und der wesentliche: Die deutlich bessere Kommunikation, gerade auch mit KollegInnen, die man vorher nur im Vorbeigehen in der Kantine gesehen hat. Sprich: Es bereichtert.
In der Summe: Eigentlich ist das ein Organisationsentwicklungsprojekt, in dem man sehr fachübergreifend zusammen arbeitet. Was leider häufiger noch ein Verständnisproblem mit sich bringt.
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Bin gespannt, wie sich die Diskussion im JobBlog entwickelt.

