Am Ende der Familienfeier legt die Tochter das Kamera-Handy in die Glasschüssel. Darauf hin werden am Rand der Schüssel die mit dem Handy gemachten Bilder angezeigt. Papa Bill will die Bilder aber gerne für die Oma auf Papier haben und schüttet einfach die Schüssel über dem Drucker aus (mit einer angedeuteten Schüttbewegung und ohne Handy natürlich
, woraufhin dieser prompt die Bilder ausdruckt.
So oder so ähnlich könnte die Interaktion mit Computern in Zukunft aussehen. Angelehnt an die gewohnte Handhabung normaler Alltagsgegenstände. Das ist die Vision der Arbeitsgruppe “Computer-Mediated Living”:http://research.microsoft.com/cml/ aus den “Microsoft Research Labs”:http://research.microsoft.com/ in Cambridge. Die Forscher kombinieren verschiedene bekannte Technologien, z.B. berührungssensitive Eingabeflächen, neue Projektionstechnologien oder drahtlose Übertragungstechnologien, und schaffen damit neue Wege der Mensch-Computer-Interaktion.
2006 soll ein funktionierendes Demo-Modell fertig sein.
Am “MIT”:http://www.mit.edu/ arbeitet “Hiroshi Ishi”:http://tangible.media.mit.edu/people/hiroshi.php mit der Idee der “Tangible Media”:http://tangible.media.mit.edu/ an ähnlichen Ansätzen:
bq. “People have developed sophisticated skills for sensing and manipulating our physical environments. However, most of these skills are not employed by traditional GUI (Graphical User Interface). Tangible Bits seeks to build upon these skills by giving physical form to digital information, seamlessly coupling the dual worlds of bits and atoms.”
(Quelle: “MIT Tangible Media Group”:http://tangible.media.mit.edu/projects/)
aufmerksam geworden via “Technology Review”:http://www.heise.de/tr/, Januar 2006
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