Was wird aus dem Mittelpreis-Segment?

Angebliche Sparnünftigkeit und geiler Geiz sorgen drücken immer noch auf die Preise, auch wenn vorsichtige “gegenläufige Tendenzen”:http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=22943 auszumachen sind. Diese unterstützen aber eher den zweiten Trend hin zu hochwertigen Produkten und Qualität. Auch sind wieder mehr Leute bereit, für guten Service zu bezahlen.

Auf das Mittelpreissegment wird so von oben und von unten Druck ausgeübt:

!http://www.work-innovation.de/blogpics/preiskurven.gif!
(Grafik in Anlehnung an einen Vortrag von Hermann Bröker, Vorstand der Dronco AG)

Auf dieser Basis einige Überlegungen zu Strategie und Preisfindung:

* “Preis wert” statt “Geiz ist geil”
* Innovative Produkte sind deutlich preisunelastischer
* Guter Service ist ein Merkmal, welches für die kaufkräftige Kundenschicht wieder relevat wird
* Neue Servicekonzepte sind ein vergleichsweise einfach und schnell umzusetzendes Werkzeug zur Positionierung
* Innovative Unternehmen sind dem Preis- und Wettbewerbsdruck deutlich weniger ausgesetzt
* Wenn die Wertschöpfung bei hochpreisigen Produkten geringer (aber immer noch hoch) ausfallen wird, so könnten neue Produkte und Services im “noch höherwertigeren” bzw. Luxus-Bereich die Wertschöpfung weiter steigen lassen.

Edit, aufgrund Nachfrage: In der Grafik zeigt die Fläche das Volumen der Wertschöpfung. “Hochpreis + Service” wird also im Lauf der Zeit insgesamt eine noch höhere Wertschöpfung erzielen.


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