Rubrik: Innovation 
“The bad news is that the only thing that typically unites marketing, design, product development, strategy, etc is that they are all not looking at the business from the customers’ point of view.”
(Quelle: The secret of making things work, by Max Gadney, BBC)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 31. Januar 2006, Lizenz
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Rubrik: Verschiedenes 

Für alle, die mit Microsoft Project arbeiten und sich schon lange darüber ärgern, dass sie auf ihrem PocketPC nicht damit arbeiten können, gibt es Abhilfe. Signalkontor hat das kostenlose Plugin XD Mobile Project veröffentlicht.

Die Anwendung kann laut Webseite folgendes:

  • Synchronisation der Daten mit dem mobilen Endgerät.
  • Ansicht und Editieren der Projekt-Aufgaben auf dem mobilen Gerät.
  • Sprachnotizen zu den Aufgaben hinterlegen. Diese werden synchorinisiert.

Zum Download auf der Seite von Signalkontor links unten auf den schwarzen Kasten klicken.

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Rubrik: Wirtschaft 

Eine umfangreiche Studie zur Diskussion über den Nutzen der EU für Deutschland hat das Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland veröffentlicht.

Zwei häufig diskutierte Aspekte:

“Die verbreitete Wahrnehmung in Deutschland, die EU wäre für die schwache Wirtschaft in Deutschland verantwortlich entspricht nicht den wirtschaftlichen und politischen Realitäten. So haben sich die deutschen Exporte in die EU-Staaten von 2000 bis 2004 um 25 % erhöht, die Exporte in die acht neuen osteuropäischen Mitgliedstaaten im gleichen Zeitraum sogar um 34 %. Damit nehmen 2004 die Exporte mit einem Volumen von rund 600 Mrd. Euro in die EU-25 einen Anteil von 82 % der gesamten Ausfuhren Deutschlands (733,4 Mrd. Euro) ein.”

“Eine ähnlich positive Bilanz ließe sich für die Nettozahlerposition Deutschlands aufmachen. Deutschlands Nettobetrag am EU-Haushalt beträgt 7,1 Mrd. Euro und damit rund 0,33 Prozent des Bruttoinlandprodukts. Dem gegenüber stehen berechnete dauerhafte Wachstumseffekte des EU-Binnenmarktes von 0,6 bis 0,8 Prozent. Auch wenn Deutschland in den kommenden Jahren Nettozahler bleiben wird, könnten schon die wirtschaftlichen Vorteile des EU-Binnenmarktes diese Belastung aufwiegen.”

Die komplette Studie, 160 Seiten mit Datenmaterial, kann kostenlos als pdf heruntergeladen werden (pdf, 3 MB)

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Rubrik: Innovation | Business Development 

Aus dem Europäischen Innovationsbericht der Allied Consultants Europe (ACE) geht hervor, dass der allgemeine Fokus bei Unternehmen nicht unbedingt auf Innovationen liegt. Allerdings gibt es einen klaren Zusammenhang zwischen Unternehmenserfolg und Innovationstätigkeit:

“Dabei treten deutliche Unterschiede zwischen über- und unterdurchschnittlich erfolgreichen Unternehmen klar hervor. Während 77% der High Performer Innovationen als Aufgabe des Topmanagements definieren, sind bei den Low Performern nur 36% dieser Meinung.” (Quelle: Maschinenmarkt)

Dabei kann die Motivation zu Innovation unterschiedlich sein. Die wichtigsten Treiber sind der Return on Investment und ein höherer Marktanteil. Neue Kundenanforderungen, der verschärfte Wettbewerb und auch gesetzliche Auflagen sind weitere Gründe.

Erfolgsfaktoren für Innovation sind laut dieser Studie:

  • Innovationsbereitschaft muss ein Führungsthema sein,
  • ein klar definierter Innovationsprozess ist zwingend notwendig
  • das Thema Innovation gehört in die Zielvereinbarung der Mitarbeiter eingebunden.

In der Studie wurden 600 Führungskräfte aus 7 europäischen Ländern befragt.

Quellen: office-work.net und Maschinenmarkt

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Geschrieben von Alexander Greisle am 30. Januar 2006, Lizenz
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Rubrik: Datenschutz + Privacy 

Wie man mit einfachen Mitteln an Fingerabdrücke kommt, habe ich vor kurzem schon beschrieben. IBM entwickelt nun ein Verfahren, welches hier Abhilfe schaffen soll.

Kurz erklärt: Eine Software verändert mit Hilfe eines Algorithmus den Fingerabdruck durch eine Transformation des Musters. Dazu steht eine nahezu unendliche Auswahl an Transformationsmöglichkeiten zur Verfügung. So kann der Fingerabdruck oder ein Teil davon gestreckt, gestaucht oder verzerrt werden. Bei künftigen Identifikationen wird also der Fingerabdruck + die darauf angewendete Transformation benötigt.

Wird nun die Transformation ungültig, etwa weil sie gestohlen wurde oder der Verdacht besteht, dann kann auf den Fingerabdruck eine andere Transformation angewendet werden, der Fingerabdruck bleibt weiterhin “gültig”. Da Transformation und Daumen nicht zusammen “unterwegs” sind, hängt Sicherheit des Verfahrens an der Qualität des Algorithmus und an der Sicherheit der Infrastruktur.

Ein weiterer Vorteil: Der gleiche Fingerabdruck wird durch unterschiedliche Transformationen für unterschiedliche Kontexte verwendet, also z.B. Bank, Versicherung, Krankenhaus, Arbeitgeber usw., ohne dass die Daten untereinander abgeglichen werden können. Denn die Software soll sicherstellen, dass auf Basis einer Transformation nicht auf den ursprünglichen Fingerabdruck zurück geschlossen werden kann.

IBM will das Verfahren innerhalb von 3 Jahren auf den Markt bringen.

via Technology Review, Februar 2006

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Geschrieben von Alexander Greisle am 29. Januar 2006, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Es gibt viele Konzepte um seine Aufgaben zu verwalten. Aktuell dreht das Konzept Getting Things Done von David Allen berechtigter Weise die Runde.

Das Buch Zeitmanagement mit Microsoft Outlook von Lothar Seiwert, Holger Wöltje und Christian Obermayr habe ich vor einiger Zeit schon vorgestellt. Ich verwende Outlook auf dem PC, laufend synchronisiert mit meinem SmartPhone.

Also, meine funktioniert so:

  • Kategorisierung der Aufgaben und Darstellung nach drei Hauptkategorien (Business Development, Projekte, Verwaltung).
  • Zusätzliche Kategorie “Actionlist” für schnell zu erledigende Aufgaben. Wenn ein paar Minuten Zeit sind und es für aufwändigeres nicht reicht.
  • Zusätzliche Kategorie “Irgendwann” für nicht dringliche Jobs, die ich aber nicht aus den Augen verlieren möchte.
  • Aufgaben haben drei, auf einen Blick erfassbare, Wichtigkeiten: Hoch, normal, niedrig. Diese sind gleichzeitig das zweite Sortierkriterium (absteigend).
  • Es gibt ein benutzerdefiniertes Feld “TP”, TagesPrioritäten, in welches ich am Abend oder am Morgen die maximal fünf Aufgaben eintrage (absteigend von 1 bis 5), die mir wichtig sind. Diese will ich an diesem Tag möglichst erledigt haben, beginnend mit der Nummer 1. Das ist die Basis für meine Tagesplanung und wird jeden Tag neu gemacht. Schnell und unkompliziert.
  • Projekte haben ein Präfix, meist ein Projektkürzel. Innerhalb der Kategorien sind die Aufgaben als erstes Sortierkriterium aufsteigend nach Betreff und damit nach diesem Präfix sortiert. Das ist platzsparend und reicht für meine Ansprüche noch aus. Alternativ gäbe es pro Projekt eine eigene Kategorie mit Sortierung nach Wichtigkeit.
  • Es werden natürlich nur die noch nicht erledigten Aufgaben angezeigt.
  • Die Aufgabenliste ist im Outlook neben dem Kalender.

So habe ich schon mal alle Aufgaben übersichtlich und zusammengehörig erfasst. Nun haben Aufgaben die hervorstechende Eigenschaft, dass sie irgendwann fällig werden. Und dass man in einer Vielzahl von Aufgaben das schon mal übersieht. Da ich Erinnerungsfenster nicht mag, lasse ich mir die Aufgaben farblich darstellen:

  • Aufgaben, die einen Eintrag im benutzerdefinierten Feld “TP” haben, also meine Tagesplanung, ist blau mit fetter Schrift dargestellt. So habe ich sie immer im Blick und sehe auch aus dem Augenwinkel, was ich schon geschafft habe. Das erleichtert mir die Konzentration auf das Wesentliche.
  • Aufgaben, die innerhalb der nächsten Woche fällig werden, werden schwarz (Standardfarbe) und fett dargestellt. Damit hab ich die schon mal im Blickfeld.
  • Aufgaben, die morgen oder heute fällig sind, werden dunkelrot und fett dargestellt. Schon mal ein Warnfarbe, die ins Auge fällt.
  • Ist mir was terminiertes durch die Lappen gegangen, also überfällig, dann wird aus dem dunkel- ein grelles hellrot. Kommt immer weniger vor.
  • Brauche ich für eine Aufgabe Zeit und Ruhe, wird sie per drag-and-drop im Kalender terminiert und als “gebucht” markiert. Das führt dazu, dass sich das Telefon automatisch stumm schaltet.

Dieses System erleichtert es mir

  • die einfache und effiziente Eisenhower-Methode umzusetzen.
  • eine effiziente Tagesplanung nach dem Grundgedanken der 25.000 $-Methode (pdf, 160 KB) durchzuführen.
  • Aufgaben zu terminieren und auf einen Blick die Fälligkeiten visuell zu erfassen. Mit visuellem Countdown.
  • Weder wichtige, noch dringende, dafür aber interessante Aufgaben sind separat und doch integriert erfasst.
  • Alle Aufgaben, genauso wie den Kalender und die Kontakte, in einem kompakten Gerät dabei zu haben (eines, das man eh immer dabei hat). Fällt eine neue an, dann wird sie direkt in diesem System ohne aufwändige Nacharbeit erfasst. Erledigt sich etwas unterwegs, dann wird es gleich abgehakt. Telefoniert wird über ein Bluetooth-Headset, so dass der Zugriff auf Aufgaben und Kalender auch während eines Telefonates kein Problem ist.

Als Kalender auf dem Smartphone setze ich nicht den Standard-Kalender ein sondern das viel leistungsfähigere und flexiblere Papyrus. Mit dem Plugin Facade für den Heute-Screen des Smartphones habe ich die nächsten Termine auf einen Blick sichtbar.

Mal sehen, was es noch alles zu optimieren gibt. Man kann da schon Zeit versenken gut anlegen.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 26. Januar 2006, Lizenz
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Rubrik: Datenschutz + Privacy 

Fingerabdrücke sind eindeutig identifizierbar. Ergo kann man sie gut für biometrische Zugangsverfahren nutzen. Um seine Finger muß trotzdem niemand Angst haben. Mit welch einfachen Mitteln die bösen Buben an Fingerabdrücke kommen können und wie gut das funktioniert, demonstrierte der Chaos Computer Club schon im Oktober 2004:

Nach dem Lesen, das hier lesen:

“Durch die Identifikation über Gesichtsmerkmale, später auch Fingerabdrücke, werde die Sicherheit der Dokumente auf ein “völlig neues Niveau gehoben”, schwärmt das Bundesinnenministerium.” (Quelle: tagesschau.de)

Das wirklich praktische am biometrischen Pass ist also, dass neben den gespeicherten Fingerabdruckdaten auch gleich die Fingerabdrücke auf der Oberfläche mitgeliefert werden.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 26. Januar 2006, Lizenz
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Rubrik: Informationsgesellschaft 

Von Entzugserscheinungen hatten wir es hier im Blog schon mal: E-Mail Entzugserscheinungen

derStandard.at berichtet heute von einer Studie von Virgin Mobile, über das Thema Entzugserscheinungen durch Trennung vom Handy:

“Vier von fünf Befragten fühlten sich unwohl, wenn ihr Telefon für längere Zeit nicht in Reichweite war. 84 Prozent gaben an, ihr Handy nie aus den Augen zu lassen.”

Warum ist das so? Das Handy, bzw. das Gefühl erreichbar zu sein und jederzeit mit anderen Kontakt aufzunehmen, symbolisiert Werte wie Kontakt, Freundschaft und Aufmerksamkeit.

Die Teilnehmer der Studie kommen vermutlich aus England. Bei uns ist das alles anders…

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Geschrieben von Alexander Greisle am 26. Januar 2006, Lizenz
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Rubrik: Gadgets 

Motorola bringt im ersten Halbjahr 2006 mit dem H5 Miniblue ein In-Ohr-Bluetooth-Headset. Es wird direkt im Ohr getragen, mit 7,4 Gramm und 33×42 Millimeter Kleine kaum spürbar. Wer auf dem Bild das Mikro sucht: Ein Innenohr-Mikrofon nimmt die Sprache auf, Außengeräusche spielen somit keine Rolle mehr.

In-Ohr-Headset von Motorola

Ich bin mal auf den Tragekomfort gespannt.

Interessant dürfte dieses Headset auch für Menschen sein, die ein Bluetooth-Headset in einer ruhigen Umgebung einsetzen (wollen). Bei aktuellen Bluetooth-Headsets hat man häufig das Problem, dass gerade in leisen Umgebungen der Gesprächspartner am anderen Ende eine sehr leise Stimme zu hören bekommt. Offensichtlich ist die “Noice-Cancelling”-Technologie hier hinderlich. Im lauten Diesel klappts dagegen auch mit dem Nachbarn wunderbar mit der Verständlichkeit – ohne Dieselgeräusche im Ohr des Gesprächspartners.

Künftig wirds also noch schwieriger die Zeitgenossen, die vor sich hin brabbelnd durch die Gegend laufen als Telefonierer oder/und Menschen mit Problemen zu identifizieren. Musste man bisher nur halb-unauffällig um die Leute rum gehen um die kurzen Bluetooth-Stumpen zu sehen, muss man in Zukunft einen direkten Blick ins linke und rechte Ohr werfen.

gefunden beim Gadget-Insider

Edit: Das Headset von Motorola hört auf den Namen “H5 Miniblue”.

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Rubrik: Service 

Schöner Erfahrungsbericht von Peter von Becker in der Zeit: In der Endlosschleife. Hotlines versprechen gute Dienste am Kunden. Erlebnisse in den Beratungshöllen von Lufthansa und Telekom vom 19.01.2005.

Erinnert mich ein bischen an meine Gespräch mit dem Acer-Support. Wann lernen Firmen, dass Kosteneinsparungen zu Lasten des Kundenservice auch im Zeitalter des sparnünftiger seins so was von kontraproduktiv sind?

Andere Blog-Beiträge in diesem Zusammenhang:

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Geschrieben von Alexander Greisle am 22. Januar 2006, Lizenz
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