Schweden, Finnen und die Schweizer sind die Top-Innovatoren in Europa, gefolgt von den Deutschen und den Dänen. Das ist das Ergebnis des ” European Innovation Scoreboard 2005″:http://www.trendchart.org/scoreboards/scoreboard2005/index.cfm, zu finden bei “CORDIS”:http://trendchart.cordis.lu/tc_disclaimer.cfm.

Bei der Umsetzung von Innovationen in konkrete Ergebnisse sind die Schweiz, Dänemark, Deutschland, Irland, Italien und die Niederlande besonders stark. Kein schlechtes Bild also für Deutschland.
Eine Kluft existiert weiterhin zu den USA: “…but it happens that Europe has structural lags in top level science and innovative performance vis-`a-vis the US, together with some points of strength in physical sciences and engineering.”:http://www.trendchart.org/scoreboards/scoreboard2005/pdf/EIS%202005%20EU%20versus%20US.pdf (pdf, 350 KB)
Was sind nun die “Stärken und Schwächen von Deutschland”:http://www.trendchart.org/scoreboards/scoreboard2005/pdf/EIS%202005%20Innovation%20Strengths%20and%20Weaknesses.pdf (pdf, 1 MB, Seite 58 ff.)?

(Die blaue Fläche zeigt den EU-Durchschnitt)
Nach dieser Studie sind die drei wichtigsten Herausforderungen für Deutschland:
* Die Bildung als Treiber und Grundvoraussetzung für Innovation muß (noch weiter) verbessert werden.
* Senken der Kosten für die Etablierung neuer Produkte und Dienstleistungen bzw. neuer Unternehmen.
* Bereitstellen von Kapital für Innovationen, z.B. durch die Verbesserung der Bedingungen für und des Wissens über Venture Capital und andere Finanzierungsformen.
Interessant: Nur Ungarn hat ein ähnliches Stärken-/Schwächenprofil wie Deutschland. Suchen deutsche Unternehmen nach Alternativen für Innovationsstandorte, dann böte sich laut den Autoren im Moment innerhalb der EU nur Schweden an.
Aufmerksam geworden im “MittelstandBlog.DE”:http://www.mittelstandsblog.de/2006/01/deutschland_sta.html
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