Interessantes Interview mit Bradley Horowitz von Yahoo bei Technology Review zur Zukunft von Suchmaschinen.

Die Idee ist eine alte, ungelöste und hoch aktuelle: Nur die Informationen finden, die zum aktuellen Interessenkontext passen. Man nennt das jetzt wohl “soziale Suche”. Denn gut ist, was sozial ist. Mit Ansätzen wie Tagging will man das erreichen. By the way: Früher nannte man Tags Deskriptoren und hat Studenten und Anwender von Dokumenten-Management-Systemen damit gequält.

In jedem Fall ein interessanter Ansatz um die Informationsflut etwas einzudämmen. Bin gespannt, wie das System merkt, ob ich gerade was über Service oder was über Gadgets oder was über Informationsarbeit oder was über … suche.

Wobei mich das jetzt wieder nachdenklich macht:

“Bradley Horowitz: GMail ist ein gutes Beispiel. Es reicht nicht, einfach pure Internet-Suche zu präsentieren. Man erkennt nun, dass es notwendig ist, den User zu verstehen, wenn man exzellente Suchergebnisse haben will.”

Anwender besser verstehen, unter anderem durch GMail. Mal so stehen lassen.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 3. Februar 2006, Lizenz
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