Kennen Sie auch Menschen, die schon um halb Sieben fröhlich hinter dem Schreibtisch sitzen? Oder gehören Sie zu jenen, die erst im Laufe des Vormittags so richtig auf Touren kommen?
Paul Williams hat dazu in seinem “Idea Sandbox Blog”:http://www.idea-sandbox.com/blog/2006/01/best_times_to_be_creative.html einige Erkenntnisse aus einem Schwerpunkt der “TIME”:http://www.time.com/, “How to Sharpen Your Mind”:http://www.time.com/time/magazine/0,9263,7601060116,00.html, aufbereitet. Hier seine Darstellung in meiner Übersetzung:

(“Klick für große Version”:http://www.work-innovation.de/blogpics/arbeitszeiten_gross.jpg, jpg, 130 KB)
Nachtmenschen können häufig noch länger produktiv sein, dann jedoch zu Lasten des Schlafes. Was auf Dauer nicht zu empfehlen ist.
Einige Dinge fallen in der Gegenüberstellung auf den ersten Blick auf:
* Die Zeit zwischen 10 Uhr und dem Mittagessen ist die beste für die gemeinsame Arbeit von Morgen- und Nachtmenschen.
* Das gemeinsame Mittagessen ist nicht gefährdet. Von 13 bis 14:30 Uhr bleibt genug Zeit zum informellen Gedankenaustausch.
* Am Nachmittag und Abend gibt es kaum noch ein gemeinsames Zeitfenster.
Natürlich werden die Arbeitszeiten noch von einigen anderen Faktoren determiniert. Sinnvoll zum Beispiel von Kundenbedürfnissen, Produktionserfordernissen und ähnlichem. Kontraproduktiv ist nach dieser Grafik allerdings das vorgegebene Arbeiten nach Stempeluhr von 8 bis 16 Uhr, wie bei uns immer noch häufig praktiziert.
Und vielleicht kann “man” mit einer höheren Flexibilität die Erkenntnisse auch nutzen um die determinierenden Faktoren besser zu bedienen. Ein zeitlich längerer Kundenservice z.B., bei dem die Kundendienstmitarbeiter danach eingesetzt werden, ob sie eher Morgen- oder eher Nachtmenschen sind. Oder in einer flexiblen Produktion, oder bei für spezialisierte Dienstleistungen, oder, oder, oder…


Pingback: JobBlog - on the job. near the job. off the job. » Marcel Widmer » Von Morgen- und Nachtmenschen
Hallo Alexander,
ich wollte ein Ping senden … leider geht es nicht, daher so:
Wann ist Ihre beste Zeit für Höchstleistungen? Schaffen Sie sehr zeitig am Tag die besten Ergebnisse bei Ihrer Arbeit, im “normalen” Tagesverlauf oder leisten Sie lieber in den späten Abend- oder Nachtstunden? Sind Sie Lärche, Eule oder Tagmensch?
Pingback: Wissensagentur » Wie man die innere Uhr verstellt…
[...] Die deutsche Übersetzung kommt dann erfrischend übersichtlich im work.innovation-blog daher. Alexander Greisle hat den Sandbox-Artikel übersetzt und auch die Grafiken eingedeutscht. [...]
Pingback: Alles zu seiner Zeit » Geistesblitz
Was soll das sein? Seit wann steht ein Nachtmensch morgens um 8 Uhr auf??? Ein Nachtmensch, der um 8 aufsteht ist kein Nachtmensch, sondern ein Frühaufsteher.
Einer, der im Korsett der Gleitzeitregelungen gefangen ist.