Immer mal wieder hatte ich hier im Blog auf die Studie zur “Information Worker Performance” hingewiesen, die ich zusammen mit dem Fraunhofer IAO durchgeführt habe. An dieser Stelle nochmals ganz herzlichen Dank an alle Leser, die uns unterstützt haben! Insgesamt haben 1.118 Teilnehmer den Fragebogen ausgefüllt. Klasse.

Jetzt ist es so weit: Die Auswertungen und Zusammenfassungen sind fertig. Wie erwartet hat sich der hoch signifikante Zusammenhang zwischen der Informationsarbeit und der gesamten Arbeitsperformance bestätigt. Es zahlt sich aus, in die Information Worker Performance zu investieren:

An dieser Stelle die wesentlichen Empfehlungen aus der Studie:

  • Unternehmen sollten das hohe Potenzial für eine bessere Arbeitsperformance durch ein effizientes persönliches und Team-Informationsmanagement gezielt aktivieren.
  • Dazu muss die Awareness, das Bewusstsein über die verfügbaren Möglichkeiten und deren Vorteile erhöht werden. Dies kann zum Beispiel durch gezielte prozess- oder aufgabenorientierte Schulungs- und Informationsmaßnahmen innerhalb der Firma erreicht werden.
  • Die Soft- und Hardwareentwickler sollten einen situations- und kontextorientierten Zugang zu den Funktionen ermöglichen. Das kann, auch ein Aspekt der Awareness, den Nutzungsgrad steigern und erhöht die Usability.
  • Das Wissen bezüglich Strategien, Methoden und Werkzeugen des persönlichen und teambezogenen Informationsmanagement bei den Anwendern – in der Analogie zum Zeitmanagement – muss weiter auf- und ausgebaut werden.

Ich werde in nächster Zeit immer mal wieder Detailergebnisse hier im Blog veröffentlichen und freue mich auf Ihre Erfahrungen und Kommentare!

Die Management Summary mit weiteren Kernaussagen können Sie hier herunterladen. Wer eine detaillierte Zusammenfassung möchte, kann sich gerne per E-Mail bei mir melden.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 21. März 2006, Lizenz
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