Egal, wo man hinhört: Es wird geklagt über zu viele, zu lange, zu langweilige, zu ineffiziente Meetings. Stimmt das etwa alles gar nicht? Der Arbeitspsychologen “Steven Rogelberg”:http://personal.uncc.edu/sgrogelb/ von der “University of North Carolina”:www.uncc.edu behauptet das Gegenteil.
In einer _anonymen_ Umfrage fanden Besprechungen viele Befürworter, mache empfanden ein Meeting pro Tag sogar als angenehm. Was stimmt hier nicht? Rogelberg fand in seinen Untersuchungen heraus, das die Bewertung von der Art zu Arbeiten abhängt:
* Wer sehr stringent und ergebnis- und zielorientiert arbeitet, der ist Meetings gegenüber eher negativ eingestellt. Dann ist eine Besprechung ein Störfaktor, der vom Erreichen des Ziels ablenkt bzw. es sogar behindert.
* Wer seinen Arbeitstag hingegen frei einteilen kann und flexibel auf die Dinge reagiert, für den ist ein Meeting weniger störend. Als strukturierendes Element können sie sogar hilfreich sein.
Wie immer also: Es kommt darauf an. Sowohl auf die individuelle Arbeits- als auch auf die team- und unternehmensweite Kommunikationskultur. Die Aussagen sind nachvollziehbar und können gezielt genutzt werden. In einer Umgebung, in der sehr strukturiert und nach Plan gearbeitet wird sollten Besprechungen so gelegt werden, dass sie die ergebnisorientierte Arbeit möglichst wenig behindern. Das können z. B. Randzeiten sein.
In Teams und Firmen mit sehr individuellen Arbeitsweisen und hohen Freiheitsgraden kann ein Versuch nicht schaden, Meetings gezielt als strukturierende Elemente einzusetzen. Das klappt besonders gut mit kurzen, effizienten Meetings. So könnten Besprechungen sogar dazu beitragen, dass die “eigentlichen” Aufgaben schneller und besser erledigt werden.
Quelle: “new-worXs.de”:http://www.new-worxs.de/de/worxsberichte/detail/1/77.html
Ähnliche Beiträge:

