“Are kids too plugged in?”:http://www.cnn.com/2006/US/03/19/time.cover.story/index.html?section=cnn_tech fragt das “TIME Magazin”:http://www.time.com/time/. Auf “cnn.com”:http://www.cnn.com/2006/US/03/19/time.cover.story/index.html?section=cnn_tech gibt es eine kurze Zusammenfassung des Themenschwerpunktes.
Zwar hat sich 2005 die Netto-Stundenzahl des Medienkonsums amerikanischer Kinder und Jugendlicher zwischen 8 und 18 Jahres mit 6,5 Stunden pro Tag nicht mehr erhöht. Jedoch packen die Kids durch Multitasking mit unterschiedlichen Online-Diensten, iTunes und ähnlichem brutto 8,5 Stunden Medienkonsum in diese 6,5 Stunden rein.
Interessant ist die Frage nach den Auswirkungen. Als eher positiv wird bewertet, dass dieses Verhalten der heutigen Arbeitswelt entspricht, die Kids von heute also weniger Anpassungsschwierigkeiten haben werden als viele der heute älteren Menschen. Auch der von Kindesbeinen an gewohnte und trainierte Umgang mit Informationen und der Datenmenge sorgt dafür, dass die Kinder und Jugendlichen diese souveräner auswählen, interpretieren und bewerten können. Der spielerische Umgang mit den Geräten und Möglichkeiten zahlt sich hier aus.
Wissenschaftler warnen aber auch:
bq. “Kids that are instant messaging while doing homework, playing games online and watching TV, I predict, aren’t going to do well in the long run” Jordan Grafman, “National Institute of Neurological Disorders and Stroke”:http://www.ninds.nih.gov
Eine besondere Rolle komme den Eltern zu. Zum einen: Aufpassen, dass das “Real Life” nicht zu kurz kommt. Die gemeinsamen Unternehmungen, Treffen mit Freunden an der frischen Luft, Sport, etc. Zum anderen aber auch das gemeinsame Diskutieren und Reflektieren des Online-Lebens, zum Beispiel beim gemeinsamen Essen. Das hilft den Kindern und Jugendlichen in deren Entwicklung und fördert den Aufbau der skizzierten Kompetenzen.
Wenn möglich, so die Autoren, sollte das alles passieren ohne den Kids die Freude daran durch Zeitstress und überfüllte Terminkalender zu nehmen. Diese sind unter anderem ein Grund für das oben angesprochene Multitasking.
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