Gesunde Luft im Büro

Neue Materialien erlauben ein gesundes Klima im Büro. Machen Gebäude krank, zum Beispiel durch schlechtes Luftklima, dann spricht man vom *Sick-Building-Syndrom* (“Erklärung bei der Techniker Krankenkasse”:http://www.tk-online.de/centaurus/generator/tk-online.de/02__lust__aufs__leben/04__beruf__und__karriere/04__raumklima/05__sick__building__syndrom/sick__building__syndrom.html). Ich möchte in diesem Beitrag einen Überblick über verschiedene neue Produkte geben, die hier positiv wirken. Natürlich nicht nur fürs Büro, auch für das heimische Castle.

* Spezielle *Innenraumfarben* können mit Hilfe von natürlichem oder/und künstlichem Licht Umweltgifte und Schadstoffe, vom Formaldehyd bis zum Zigarettenrauch, abbauen. Verantwortlich dafür nanoskalige Photokatalysatoren, hier das als Weißpigment enthaltene Titandioxid. Voraussetzung ist, neben dem Licht, eine möglichst große unverstellte Fläche an Wänden und Decke. Dieser Effekt verbraucht sich nicht, der Anstrich kann gereinigt werden. Produkte sind die Farben “Climasan”:http://www.sto.de/sto_de/_23_stoclimasancolor/sto_microsite.html von “sto”:http://www.sto.de/ und “CapaSan”:http://www.caparol.de/caparol/content?id=4920 von “Caparol”:http://www.caparol.de/.
* Mit der wasserverdünnbaren *Grundierung* “ElectroShield”:http://www.caparol.de/caparol/content?id=4922 hat ebenfalls “Caparol”:http://www.caparol.de/ eine Lösung parat, die Elektrosmog um über 99,5 % reduziert (Herstellerangabe). Vor dem (zweimaligen) Auftragen der Grundierung ist es notwendig, ein selbstklebendes Kupferband als Erdung von einer Elektrofachkraft anbringen zu lassen. Legt man auf möglichst vollständigen Schutz Wert, dann sollten auch Türen und Fenster nicht vergessen werden. Die Scheiben können mit einer speziellen Wärmeschutzbedampfung versehen werden, bei den Tür- und Fensterrahmen kommen Alu-Beschichtungen zum Einsatz.
* Die Firma “Ado”:http://www.ado-international.com/ (ja, die mit der Goldkante ;-) bietet den *Gardinenstoff* “ActiBreeze (r)”:http://www.ado-international.com/de/seiten/objekt/actibreeze.php, die ebenfalls über Photokatalysatoren Schadstoffe abbauen. “Drapilux”:http://www.drapilux.com/ bietet mit “Drapilux bioaktiv”:http://www.drapilux.com/intelligente_stoffe/drapilux-bioaktiv.php *Stoffe* und “MHZ Hactel”:http://www.mhz.de/ Dekorationen und Sonnenschutzsysteme an, die Schadstoffe abbauen und zur besseren Luftqualität beitragen.
* Wände, Decken, Fenster und Deko sind damit schon klinisch rein, bleibt noch der Boden. *Teppiche* haben nicht nur Auswirkungen auf die akustischen Bedingungen und den Bewegungskomfort sondern sind gerne auch Spielwiese von allerlei Schmutz und Bakterien. Deshalb stattet zum Beispiel die Schweizer Firma “Enia Carpet”:http://www.eniacarpets.ch/index.php?id=114&L=1 Tepppiche zusäztlich mit Teflon und speziellen Fasermaterialen aus. So haben die Bakterien keine Chance auf ein langes Leben. “Dura”:http://www.dura.de/index4.html bietet mit “duraAir”:http://www.dura-air.de/deutsch/index.html einen Teppichboden an, der wie die oben erwähnten Farben und Stoffe nach dem Katalysator-Prinzip (Umwandlung und Abbau) wirkt und – permanent wirksam – die Schadstoffe über die Photokatalyse in Kohlendioxid und Wasserdampf umwandelt und abbaut.

Frischen Sauerstoff produzieren diese neuen Materialien allerdings noch nicht. Am Lüften bzw. dem vorsichtigen Schnappen nach frischer Luft führt kein Weg vorbei ;-)

Quellen:
Mensch & Büro 4/2006, S. 27 ff.
wohnen 1/2006, BHW Magazin, S. 57
sowie die angeführten Firmen und Marken

Edit: “Burkhard Schneider”:http://www.best-practice-business.de/blog/?p=1632 hat noch die CapaSan von Caparol entdeckt, die gegen Mikroorganismen und Schmutz hilft.

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3 Responses to Gesunde Luft im Büro

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