Rubrik: Information Worker 

Gute Gedanken bei teltarif und golem über unerwünschte Nebenwirkungen von Push-E-Mail á la Blackberry:

“Das Hauptproblem mit den Blackberrys und anderen Push-fähigen Geräten sehe ich darin, dass der Anwender zum Sklaven des E-Mail-Systems wird.” Push verwandele nämlich ein asynchrones Kommunikationssystem in ein synchrones – mit bis heute weitgehend unterschätzten Folgen. (Quelle: teltarif)

Wobei, eigentlich ist ja mal wieder nicht das Werkzeug “schuld”, sondern die Art und Weise des Umgangs damit. Ähnlich wie der Erreichbarkeitswahn seinerzeit bei Handies. Der immer noch, sehr langsam, am abklingen ist.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 30. Juni 2006, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Innovation 

Es gibt wenige Ideen, die nicht schon mal da waren. Die Chance, dass ein Blogger sie aufgegriffen hat, sind nicht schlecht. Neue Technologien? Blogger sind typische Early Adopter, die früh darüber berichten.

Dorai Thodla hat in seinem LearnLog sechs einfache Tipps aufgeschrieben, wie man Blogs zum Ideen- und Technologiescouting nutzen kann.

  • Identifizieren Sie die Experten in Ihren Fachgebiet. Vielleicht bloggt ja schon einer?
  • Suchen Sie nach Produktmanagern die bloggen. Vor allem auch im englischen Sprachraum.
  • Gibt es Fachredaktionen oder Tester mit eigenen Blogs?
  • Abonnieren bzw. verfolgen Sie diese Blogs.
  • Lesen Sie die Blogs, die diese Blogger lesen (Stichwort: Blogroll) und verlinken.
  • Und vergessen Sie vor allem die Kommentare zu den Beiträgen nicht. Oft entstehen dort die wirklich spannenden Diskussionen mit wertvollen Hinweisen.

Einen siebten Punkt würde ich noch hinzufügen: Die Google Blog-Suche und Technorati gehören ins Standardrepertoire bei der (Fach-)Recherche im Internet.

Für eingefleischte Blogger keine wirklich neuen Erkenntnisse. Konsequent verfolgt profitiert man von vielfältigen neuen Impulsen.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 29. Juni 2006, Lizenz
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Rubrik: Service 

Ein interessanter Bericht im Handelsblatt beschreibt, wie westliche Unternehmen durch den Wandel vom Produkt zum Lösungsanbieter einen strategischen Vorteil von 5 bis 10 Jahres gegenüber China und dem Osten erreichen können.

Zentrales Element: Ein umfassendes Serviceangebot, nicht als Add-on zu den Produkten, sondern als strategisches Geschäftsfeld. Lesenswert.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 28. Juni 2006, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Sicher, Spam ist lästig. Aber so richtig peinlich ist er selten. Anders dagegen manche Versehen und Unachtsamkeiten, die der Schreiber selbst begeht. Die können schon mal ins Auge gehen.

  • Sie wollen dem Sender antworten, aber nicht gleich allen, die im CC-Feld stehen. Ein klarer Fall für den “Antworten”-Knopf. Der “Allen antworten”-Knopf liegt direkt daneben, einen Moment nicht aufgepasst und Sie schicken vertrauliche, persönliche und manchmal auch peinliche Texte an Bekannte, Vorgesetzte, Kollegen und völlig Fremde.
  • Praktisch ist das automatische Ausfüllen den “An”-Feldes nach den ersten gedrückten Buchstaben. Das nutzen Sie auch fleissig. Wissen Sie, wieviele Ihrer Kontakte mit “kai…” anfangen? Passen Sie bloß auf, dass immer der richtige automatisch eingetragen wird…
  • Weiterleiten ist praktisch, besonders für den Empfänger. Denn häufig bekommt er die ganze Dialoghistorie die, unten an der Mail hängend, manche ungewünschte Information enthält.
  • Sie nutzen auf Arbeit und Privat unterschiedliche Mailadressen und Mailprogramme. Haben Sie sich auch schon mal eine Mail an eine ihrer Adressen weitergeleitet und dann den “Antworten”-Knopf gedrückt. Selbstgespräch…
  • Sie verwalten mehrere Mail-Konten mit Ihrem Mailprogramm und senden auch von verschiedenen Adressen, vergessen aber ab und an das Umstellen. Nun hat Ihr Chef also noch eine zusätzliche E-Mail-Adresse von Ihnen. knubbelschneutzelchen@gmx.de.
  • Die leere Betreffzeile, die Sie in all der Hektik übersehen haben, gibt einen Hinweis darauf, dass die Mail noch schnell-schnell geschrieben wurde. Keine Wertschätzung des Gegenüber und nicht arg professionell,
  • Genauso wie das im Text zwar angekündigte, dann aber doch vergessene Attachment.

Zumindest für die letzten drei Punkte gibts für Outlook ein praktisches, kostenloses Helferlein von SmartTools, den MailAssistent. Eine zusätzliche nützliche Funktionalität dieses Tools: Empfängerspezifische Einstellungen.

Eine Art Stupidity-Filter für E-Mail…

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Geschrieben von Alexander Greisle am 28. Juni 2006, Lizenz
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Rubrik: Feuilleton 

Auch wenn es gerade bewölkt ist und man die neuen Erkenntnisse nicht direkt nachvollziehen kann, gibts es heute in der Rubrik Am Sonntagnachmittag für den Sonntagnachmittag den Hinweis auf die hervorragende Webseite extrasolar-planets.com.

Wie der Name es vermuten lässt bietet dieses deutschsprachige Angebot jede Menge Informationen rund um die Astronomie. Von unserem und fernen Sonnensystemen über Raumfahrt und wichtige Personen der Astronomie bis hin zu Specials wie der Frage nach dem Leben im Universum.

Wie nicht anders zu erwarten besticht die ansonsten eher textlastige Seite auch mit beeindruckenden Bildern aus dem Weltall. Bilder wie Informationen kommen ausschließlich aus offiziellen Quellen von NASA und ESA.

Für den nächsten, unbewölkten Sonntagnachmittag und -abend.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 25. Juni 2006, Lizenz
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Rubrik: Innovation 

Heute möchte ich eine kleine, unregelmässige Serie starten und herausragende Blogs aus meiner Blogroll vorstellen.

Den Anfang macht das best-practice-business Blog von Burkhard Schneider, der mir heute etwas zuvor gekommen ist. Auch ein Merkmal dieses sehr guten Blogs ;-)

Er hat in den letzten Monaten unermüdlich unzählige Geschäftsideen zusammen getragen (Stand heute: 415). Ergänzt um viele Tipps und Tricks, die Existenzgründern beim Umsetzen dieser Ideen helfen. Aktuelle Beispiele: Werde erfolgreich, indem du deine Kunden am Erfolg beteiligst und Qualitätsführer sollte nicht der Teuerste sein

Das best-practice-business Blog ist dabei, zum führenden Blog für neue Geschäftsideen in Deutschland zu werden. Ich kenne niemanden, der in dieser Konsequenz und Häufigkeit gute und umfangreiche Beiträge veröffentlicht.

Ganz herzlichen Dank an Burkhard Schneider, der übrigends mit gewerbe-news.de Ende April ein neues Projekt gestartet hat, in dem er “...nützliche Infos für Unternehmer, von der Gründungsphase bis zur Wachstumsphase…” anbietet.

P.S.: Sie können künftig alle vorgestellten Blogs über das Schlagwort “Blogroll” wiederfinden.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 25. Juni 2006, Lizenz
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Rubrik: Usability + Ergonomie | Technologien 

Hört sich komisch an, ist aber vielleicht gar keine so schlechte Idee:

Das Video über BumpTop zeigt eine neue Metapher für den Computer-Schreibtisch. Angelehnt an das, was wir mit Papier, Werkzeugen, Zeitschriften und allem, was tagtäglich auf unseren Schreibtischen liegt, so anstellen.

Dokumente werden gestapelt und neu sortiert, Werkzeuge werden geordnet. Das ganze mit Hand- bzw. Stiftbewegungen. Spannender Ansatz.

via zerbit

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Geschrieben von Alexander Greisle am 24. Juni 2006, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Internet 

Ein richtiger Fan des Web-Office bin ich ja nicht. Trotzdem: Immer wieder tauchen wahre Perlen auf. Neuestes Beispiel ist Gliffy.com. Ein Zeichenwerkzeug, das in Bedienung und Look-and-Feel Visio nachempfunden ist, reduziert auf die Basisfunktionen.

Neben den Standardformen stehen spezielle Elemente für

  • Flow-Charts
  • Netzwerkdiagramme
  • Benutzeroberflächen
  • Raumpläne

zur Verfügung. Womit eine breite Palette von Anwendungen abgedeckt ist. Zwar können die Shapes nicht mit der Vielfalt von Visio mithalten, dafür ist das Tool ähnlich einfach zu bedienen. Es basiert auf Macromedia Flash, was also installiert und aktiviert sein muß.

Ganz Web 2.0, können Zeichnungen mit anderen Nutzern gemeinsam bearbeitet werden. Dazu ist eine Registrierung erforderlich. Natürlich können die Zeichnungen gespeichert werden. Entweder online bei gliffy.com oder als Grafik (svg, png oder jpg).

Was mit Gliffy alles möglich ist, das kann man sich auf der Seite mit Chart-Beispielen ansehen. Viel Spaß mit dem Tool.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 24. Juni 2006, Lizenz
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Rubrik: Internet 

...in einem Interview bei Jo’s Jobwelt

Der Business-Club openBC hat inzwischen über 1 Million Mitglieder. Davon waren laut Lars Hinrichs, dem Gründer und Geschäftsführer, über 70 % in der letzten Woche online.

Den Erfolg von openBC erklärt er so:

“Die Verweildauer in einem Unternehmen wird kürzer, die Arbeit läuft projektbezogener ab. Deshalb sind Kontakte wichtiger denn je. Hinzu kommt: Die Welt wird flacher, der Konkurrent um meinen Job sitzt nicht mehr Hamburg oder Düsseldorf, sondern in Europa, USA oder Asien. Wir erleben eine Globalisierung des Jedermann. Je verteilter, je dezentraler das Geschäftsleben abläuft, je schneller die Wirtschaft dreht, desto wichtiger wird soziales Kapital in Form von Kontakten.”

Wozu nutzt man openBC? Das wird wohl jeder für sich selbst finden müssen. Für mich sind es die folgenden Dinge:

  • Alte Kontakte wieder finden. Das passiert immer wieder mal, in beide Richtungen.
  • Im Real-Life kennen gelernte Personen auch online vernetzen. In meinen Outlook-Kontakten steht immer häufiger auch das Profil auf die openBC-Seite desjenigen.
  • Gefunden werden, präsent sein. Bei Kontaktanfragen, die darüber kommen ich inzwischen jedoch sehr selektiv geworden. Normalerweise brauchts schon noch eine andere Komponente als nur eine obc-Kontaktanfrage.
  • Personenrecherche.
  • Sehr (sehr) selektives Mitdiskutieren in ausgewählten SelbstdarstellungsDiskussionsgruppen.

Alles schön, und konkret? Es ist die eine oder andere Kooperation entstanden oder neu aufgelebt, die Premium-Mitgliedschaft ist für mehrere Generationen finanziert. Real-life-Kontakte werden zusätzlich über obc gepflegt. Und es ist eine gute Plattform, um auf dem laufenden zu bleiben.

Und Sie?

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Geschrieben von Alexander Greisle am 24. Juni 2006, Lizenz
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Rubrik: Neue Arbeitsformen 

Brauchen Sie mal wieder etwas Abwechslung im Büro? Geht Ihnen das Einerlei in der Ausstattung auch gerade etwas auf die Nerven? Oder suchen Sie eine Belohnung für ein erfolgreiches Projekt und mögen Design? Dann sollten Sie mal bei BusinessWeek.com vorbeischauen. Dort gibts eine nette Galerie mit desingigen Büromöbeln. Wobei, der Begriff “Büromöbel” ist fast schon lästerlich ;-). Die Lampen rechts sind übrigends von Yves Béhar für Herman Miller gestaltet.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 21. Juni 2006, Lizenz
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