Stupidity-Filter für E-Mail

Sicher, Spam ist lästig. Aber so richtig peinlich ist er selten. Anders dagegen manche Versehen und Unachtsamkeiten, die der Schreiber selbst begeht. Die können schon mal ins Auge gehen.

* Sie wollen dem Sender antworten, aber nicht gleich allen, die im CC-Feld stehen. Ein klarer Fall für den “Antworten”-Knopf. Der “Allen antworten”-Knopf liegt direkt daneben, einen Moment nicht aufgepasst und Sie schicken vertrauliche, persönliche und manchmal auch peinliche Texte an Bekannte, Vorgesetzte, Kollegen und völlig Fremde.
* Praktisch ist das automatische Ausfüllen den “An”-Feldes nach den ersten gedrückten Buchstaben. Das nutzen Sie auch fleissig. Wissen Sie, wieviele Ihrer Kontakte mit “kai…” anfangen? Passen Sie bloß auf, dass immer der richtige automatisch eingetragen wird…
* Weiterleiten ist praktisch, besonders für den Empfänger. Denn häufig bekommt er die ganze Dialoghistorie die, unten an der Mail hängend, manche ungewünschte Information enthält.
* Sie nutzen auf Arbeit und Privat unterschiedliche Mailadressen und Mailprogramme. Haben Sie sich auch schon mal eine Mail an eine ihrer Adressen weitergeleitet und dann den “Antworten”-Knopf gedrückt. Selbstgespräch…
* Sie verwalten mehrere Mail-Konten mit Ihrem Mailprogramm und senden auch von verschiedenen Adressen, vergessen aber ab und an das Umstellen. Nun hat Ihr Chef also noch eine zusätzliche E-Mail-Adresse von Ihnen. knubbelschneutzelchen@gmx.de.
* Die leere Betreffzeile, die Sie in all der Hektik übersehen haben, gibt einen Hinweis darauf, dass die Mail noch schnell-schnell geschrieben wurde. Keine Wertschätzung des Gegenüber und nicht arg professionell,
* Genauso wie das im Text zwar angekündigte, dann aber doch vergessene Attachment.

Zumindest für die letzten drei Punkte gibts für Outlook ein praktisches, kostenloses Helferlein von “SmartTools”:http://www.smarttools.de/, den “MailAssistent”:http://www.add-in-world.com/katalog/ol-mailass/. Eine zusätzliche nützliche Funktionalität dieses Tools: Empfängerspezifische Einstellungen.

Eine Art Stupidity-Filter für E-Mail…


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3 Responses to Stupidity-Filter für E-Mail

  1. Pingback: Rund um’s Büro » Blog Archive » Kleine und große Fehler beim E-Mail Verkehr

  2. Outlook und Notes, die zwei Mailclients der Apokalypse ;-)

    (frei nach Jürgen P. Meier: »Als sich diese vier Mailserver [Ken, David, Exchange und Notes -ts] der Apokalypse auf ihre Rechner geschwungen haben, und ueber die Netzwelt ritten, wurde das Ende der Welt eingeleutet. Aus der Unterwelt brachen Horden von Spammern ueber uns herein…«)

    Ich trauer ja immer noch den guten alten Zeiten hinterher. Damals, als HTML in Mails verpönt war und dicktengleiche Schriften selbstverständlich waren.

  3. Ich gestehe, dass ich Outlook mag. Geht wohl aus dem einen oder anderen Beitrag hier wohl hervor ;-) . Alles an einem Platz, synct sauber mit meinem Smartphone, durchaus sehr leistungsfähige Funktionen für Kalender und ToDos. Auch die Möglichkeiten zur E-Mail-Verwaltung bieten alles, was ich brauche.

    Meine Outlook-Mails sind Plaintext, nicht-proportionale Schrit, Umbruch nach 72 Zeichen. Alte Schule mit apokalyptischem Client (guter Spruch btw, kannte ich noch nicht).

    Ist ja nicht so, dass man das alles nicht könnte mit Outlook ;-) . Tofu, nun ja, es hat sich halt eingeschlichen, aber ich bemühe mich. Sogar “Outlook QuoteFix”:http://home.in.tum.de/~jain/software/outlook-quotefix/ ist installiert…

    Ich werde allerdings zunehmend ein Fan von kurzen Mails. 1 Topic pro Mail. Mehr lesen die Leute sowieso nicht mehr… Und Tofu ist dann auch nicht mehr so dragisch.

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