Rubrik: Information Worker 

Vor etwas über zwei Jahren hatte ich meinen letzten Versuch mit Spracherkennungssoftware. Die Idee dahinter war einfach: Da ich viel im Auto sitze, könnte ein digitales Diktiergerät während der Fahrt für Produktivität sorgen. Nach der Rückkehr müsste das Gesprochene nur noch auf den Rechner gespiel und verarbeitbaren Text verwandelt werden. So weit die Idee. Geklappt hats damals nicht befriedigend.

Inzwichen ist eine neue Software-Generation auf dem Markt und im Office Evolution Blog hat Marc Orchant einen Testbericht zu Dragon NaturallySpeaking 9 veröffentlicht. Sein Fazit:

“It’s still not a perfect experience — there are compatibility issues with certain applications (notably, and completely understandably, the beta of Office 2007) and the program also has a typically maddening propensity for being literal minded. So, while there is still a need to engage in some training before the software truly begins to understand how you speak and how you write, the experience is much more pleasant, and the ability to be productive comes about much more quickly than any previous experience I have had.”

Vielleicht sollte ich mir mal wieder einen Test gönnen. Leider ist bei uns bisher nur die ältere Version 8 erhältlich.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 28. Juli 2006, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Internet 

Das so genannte Social Web zeichnet sich ja dadurch aus, dass gemeinsam und online mit bzw. an Inhalten gearbeitet wird bzw. diese Inhalte mehreren zur Verfügung stehen. Das Angebot ist inzwischen extrem vielfältig. Persönlich verwende ich gar nicht mal so viele:

  • Natürlich Wordpress für dieses Blog
  • del.icio.us nutze ich für mich persönlich nicht, jedoch ab und an in Schulungsprojekten
  • Googles Blogsearch um mir die nicht-neutralen Infos zu bestimmten Themen zu holen und Blog-Monitoring zu betreiben
  • Wenn ich lexikalische Informationen brauche und die gesicherte Qualität dabei kein Killer-Kriterium ist, dann gehe ich bei Wikipedia nachsehen

Hm. Langweilige Liste. Aber darüber hinaus wirds schon schwierig. Ich bin bekennender Notebook-Nutzer und habe hier und hier schon geschrieben, warum das so ist und warum ich irgendwo im Internet gehostete Web 2.0-Services gar nicht so gerne mag.

Wo ich noch Potenzial sehe, auch für eine intensivere persönliche Nutzung, sind Portale wie Wikitravel oder Qype. Von Nutzern für Nutzer, allerdings nicht primär mit geschäftlichem Fokus. Macht ja aber nichts. In diese Rubrik fallen auch noch Verbraucherportale wie Ciao oder hotelkritiken.de

Danke an Michael für den hölzernen Impuls. Prädestiniert für dieses Stöckchen ist Jan Tißler von ION Blog. Und um zu erfahren, wie ein Gamer Social-Media nutzt, fliegt ein zweites rüber zu Thorsten.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 26. Juli 2006, Lizenz
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Rubrik: Innovation 

Forschung und Entwicklung findet künftig immer weniger in den stillen (Unternehmens-)Kämmerleins statt. Dieser Trend hört auf den Namen “Open Innovation” und bedeutet letztlich, dass sich Unternehmen im Innovationsprozess verstärkt nach aussen öffnen.

Vor allem Kunden – für die das Neue ja gemacht wird – aber auch Lieferanten und Kooperationspartner bringen in diesem Prozess ihr Wissen und ihre Erfahrungen und Erwartungen auf einem sehr direkten Weg ein. Open Innovation bedeutet also primär Kommunikation und die effiziente Weiterverarbeitung der dadurch gewonnenen Impulse.

Als typisches Beispiel wird gerne die Open Source-Initiative angeführt. Dabei handelt es sich um ein völlig offenes Konzept zur Entwicklung von Software, jeder kann sich beteiligen. Ein Beispiel dafür ist die Entwicklung des Windows-Konkurrenten Linux, der inzwischen immer häufiger auch im kommerziellen Umfeld eingesetzt wird. Abgesehen davon gibt es im Unternehmensumfeld viele Beispiele von Ansätzen, die dem Konzept der Open Innovation folgen. Nicht alle werden so genannt und nicht wenige gibt es schon länger als den Begriff.

Vor einiger Zeit hatte ich hier im Blog schon mal das Beispiel des Gardena Lenkrasenmähers kurz skizziert. Gemeinsam mit einem engen Kundenkreis wurde das Produkt von der Idee bis zur Serienreife entwickelt. Ein anderes Beispiel ist die Firma Topographic die sehr aktiv im Dialog mit (poteniziellen) Kunden und Partnern ist und diese Anregungen schnell und pragmatisch in die eigenen Produkte integriert. Zwei Beispiele die zeigen, dass Open Innovation nicht nur für die Großen eine interessante Option ist.

Warum ist das eine interessante Option? Dazu komme ich gleich. Zunächst mal sollen die kritischen Aspekte nicht vernächlässigt werden:

Natürlich gibt es auch Schattenseiten. Ein gewisser Kontrollverlust geht auf den ersten Blick mit Open Innovation einher. Nur: In welchem Innovationsprojekt hat man schon die Kontrolle? Die hohen Flop-Zahlen sprechen eine andere Sprache. Die Herausforderung ist vielmehr, diesen beschriebenen Kommunikationsprozess gut zu gestalten und zu moderieren.

Negative Kommentare können bei falscher Behandlung sicher auch problematisch sein. Andererseits bringen gerade diese die wertvollen Impulse und helfen, die richtigen Argumentationen aufzubauen. Die Konkurrenz kann natürlich spionieren kommen. Das ist wohl die grösste Gefahr. Zum Open Innovation-Konzept gehören in jedem Fall detaillierte Überlegungen dazu, ob und welche Auswirkungen dieser Fakt wirklich haben kann, wie man generell damit umgeht und wie man den Innovationsprozess entsprechend gestaltet. Vielleicht sind die Konkurrenten aber auch für bestimmte Geschäftsfelder ideale, ergänzende Kooperationspartner?

Nicht zu vergessen: Mitarbeitern verlangt das Konzept der Open Innovation ebenfalls einiges ab. Nicht jeder technikverliebte Entwickler wird es gerne sehen, wenn ihm plötzlich eine Menge Leute reinquatscht. Entsprechend ist bei der Einführung von Open Innovation-Gedanken der Aspekt des Change Mangement nicht zu vernachlässigen.

Die Weltöffentlichkeit in Form des Internet, zum Beispiel in Form eines Weblog oder durch aktive Präsenz in Fachforen, ist nur eine Ausgestaltungsmöglichkeit. Gezielte Kooperationen, teilöffentliche Kunden- und Lieferantennetzwerke, spezielle Events sind beispielhafte weitere Ansätze. Die Möglichkeiten zu Open Innovation sind vielfältig. Und es gibt gewichtige Argumente pro Open Innovation:

  • Ein enger Kundenkontakt entsteht, die guten Kunden werden enger ans Unternehmen gebunden. Diese Kunden wiederum sind die besten Multiplikatoren.
  • Risikominimierung durch die Vielfalt der Impulse (von Kunden, Lieferanten, Kooperationspartnern, Branchenfremden, etc.). Es fließen viele Aspekte mit ein, die mit der die Sicht behindernden Unternehmensbrille aussen vor geblieben währen. Dadurch wird das Ergebnis besser.
  • Was wiederum Flop-Minimierung bedeutet. Weniger Flops bedeuten automatisch weniger Kosten.
  • Die Kunden haben mitentwickelt. Damit steigt die Chance, dass deren Bedürfnisse getroffen wurden rapide. Das wird sich in den Absatzzahlen bemerkbar machen. Kombiniert mit den gerade angesprochenen sinkenden Kosten eine interessante Konstellation.
  • Und eventuell wird Innovation und Kreativität durch diese Offenheit ja zum Zusatzgeschäft?

Das funktioniert, weil auch die Kunden profitieren. Zum einen wird jeder gerne um seine Meinung gefragt und fühlt sich wert geschätzt, wenn man ihn fragt. Zum anderen erhalten die Kunden passgenaue Lösungen. Bauch und Kopf, quasi.

Ergo: Überlegen lohnt in jedem Fall, anfangen auch.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 26. Juli 2006, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

...auf Sinnhaftigkeit untersucht hast. Bei Spiegel Online gibt es einen sehr schönen Bericht darüber, wie man mit Kreisdiagrammen Unfug verbreitet.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 26. Juli 2006, Lizenz
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Rubrik: Verschiedenes 

Was sind das denn für Äpfel, wenn man bei angeblichen 55 % Saftanteil in einer Apfelschorle noch zusätzliche Aromastoffe braucht?

Weiterlesen: Keine
Geschrieben von Alexander Greisle am 25. Juli 2006, Lizenz
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Rubrik: Verschiedenes 

Autsch. Da kam gerade ein Stöckchen quer gefolgen. Überhaupt: Von wegen entspanntes Wochenende. Mein nächstes Geschäft wird eine Eisdiele.

Irgendwie ist das mit den Stöckchen wie damals in der Schule. Man muss einfach mitmachen, sonst ist man Spielverderber. War ich schon immer gerne ;-). Ich mach einfach trotzdem mal mit.

Warum bloggst Du?
Ich wollte es halt mal ausprobieren. Irgendwie bin ich dann hängen geblieben. Es macht Spaß, sowohl das Schreiben als auch das Basteln am Blog. Und inzwischen lässt es sich fast nicht mehr wegdenken. Mal sehen, vielleicht bekommt das w.i-Blog ja demnächst noch ein Brüderchen ;-)

Ausserdem brachte das Blog bisher viele gute und wertvolle Kontakte, interessante Diskussionen (on- und offline), eine Menge guter Google-Platzierungen und ein gutes Gefühl.

Seit wann bloggst Du?
August 2005 (Oha. Bald ein Jahr.)

Selbstportrait
Glauben Sie mir, das wollen Sie gar nicht sehen…

Warum lesen deine Leser Deinen Blog?
Wenn ich das mal wüsste… Wer mag, kann sich dazu gleich in den Kommentaren verewigen.

Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Deine Seite kam?
“Tipps fuer arbeiten” und hat prompt meinen zweiten jemals geschrieben Blog-Artikel aus Google hervor gezaubert. Immerhin an Nummer 11 von ungefähr 14.500.000 Webseiten. So viel dazu, dass Wissen in Blogs nur vergraben wird.

Welcher Deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?
Habe ich nicht nachgesehen. Denn eigentlich ist das egal. Es reicht doch, wenn ein Artikel nur einmal gelesen wird, das aber von der richtigen Person, oder?

Dein aktuelles Lieblings-Blog?
Habe ich nicht. Ich verschicke aber gerne meine OPML-Datei mit aktuell 472 abonnierten Feeds. Mail genügt…

Welchen Blog hast du zuletzt gelesen?
Das Blog von Frank Bueltge. Er hat ein Update des genialen Landing Sites-Plugins veröffentlicht. Das zeigt Besuchern, die direkt von Suchmaschinen kommen, passende Einträge zu ihrer Suchanfrage an.

An welche vier Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?
Na, mal sehen. Spontan werfe ich es erst mal rüber in die Schweiz zu Marcel Widmer vom JobBlog. Damit der deutsche Sprachraum komplett vertreten ist. Dann bekommt es Sven Lehmann, als openBC-Reminder ;-))). In die niederbayrische Heimat geht, ein Stück die Donau runter, das dritte: An Alexandra Graßler von der Wissensagentur. Nachdem Frank Bueltge oben schon lobend erwähnt wurde (nicht dass er es nötig hätte ;-), geht das vierte Stöckchen an Michael Wöhrer, von dem ich ebenfalls schon viele praktische Tipps und Tools rund ums Bloggen habe.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 24. Juli 2006, Lizenz
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Rubrik: Verschiedenes 

Absolut keine Bilder für schwache Nerven. Nichts dokumentiert den Irrsinn des aktuellen “Konfliktes” im Nahen Osten so gut wie diese Bilder und diese Fotostrecke auf flickr. Stellvertretend für alle ähnlich dummen Aktionen rund um den Globus, ganz unabhängig von Ländern, Anschauungen, Religionen und sonstigen Ausreden. Wie verniedlichend der Begriff “Konflikt” doch sein kann…

Passend pervers dazu diese aktuelle Nachricht: USA geben Israel weiter Zeit für Offensive

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Geschrieben von Alexander Greisle am 23. Juli 2006, Lizenz
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Rubrik: Internet 
“Weblogs werden niemals so glaubwürdig wie die klassischen Massenmedien sein.”

Diese Aussage soll im zweiten Durchgang der Studie Wie ich blogge?! von Jan Schmidt bewertet werden. In der Vielzahl der Fragen bin ich an dieser hängen geblieben. Spontan ging mir durch den Kopf: Darum geht es doch gar nicht.

Meiner Meinung nach wäre das auch der Tod von Weblogs. Weblogs sollen subjektiv und meinungsbehaftet sein, sie greifen eher Spezialthemen auf. Das ist, schöner Beratersprech, der USP (Unique Selling Point). Würden Weblogs versuchen, die klassischen Massenmedien zu ersetzen, würden sie in der Wahrnehmungslosigkeit versinken.

Ausserdem erwarte ich mir als Leser von Weblogs genau das Gegenteil: Subjektive Berichterstattung und Erfahrungsberichte, die die neutralen klassischen Medien nicht bieten. Und praktische Rand- und Spezialthemen, die in den Massenmedien zu kurz kommen.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 23. Juli 2006, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Neue Arbeitsformen | Technologien | Internet 

Angeblich steht uns ja wieder mal ein Paradigmenwechsel ins Haus. Der Laptop hat ausgedient, die lokale Platte dient nur noch als Cache, der Webtop kommt. Alles ins Web. Husch, husch.

Etwas Zeit soll zwar noch ins Land gehen, dann wird er aber kommen, sagen die Analysten. Wir arbeiten mit Anwendungen online im Browser, die Daten speichern wir im Web. Man hat nun gemerkt, dass die Unternehmen skeptisch sind. Also sollen es die Privatanwender richten – und das ganze Zeugs ins Unternehmen bringen. Das spart nämlich Schulungskosten, sagt man. Und da wären wir auch schon bei den angeblichen, weiteren Vorteilen:

  • Die Integration verschiedener Tools innerhalb neuer Web-Anwendungen schafft für die Mitarbeiter häufig hohe Mehrwerte und spart Zeit. Steht in der aktuellen Computerwoche. Ich habe den Satz mehrfach gelesen und ihn weder verstanden noch irgendwas gefunden, was nur als Webtop läuft. Nun ja, begrenzte Vorstellungskraft.
  • Lizenz-, Wartungs- und Supportkosten sollen sich sparen lassen. Ja, schaun mer mal, umsonst wird’s Webtops auch nicht geben. Vor allem dann nicht, wenn die Anbieter die Abhängigkeit der Kunden erkannt haben.
  • Implementierungs- und Trainingsaufwendungen sollen auch niedriger sein, sagen die Analysten, wenn entsprechende Erfahrungen vorliegen. Richtig: Wenn dann mal Erfahrungen vorliegen. Vielleicht sollten wir dann diesen Punkt nochmals aufgreifen.
  • Mobilität und Flexibilität werden unterstützt. Richtig. Aber auch dazu brauche ich keinen Webtop.

Schöne Szenarien gibt es dazu auch. Dass Information über RSS gut ist – keine Frage. Ein Alleinstellungsmerkmal ist das nicht, dazu braucht es auch keinen Webtop. Oder das Blogs Kommentare archivieren. Ja, machen Blogs. Kommentare wozu? Social Networking-Tools erleichtern die Kommunikation. Hervorragend. Ja, es gibt tatsächlich sinnvolle Anwendungen.

Nur: All diese Punkte können nicht belegen, warum wir dazu unbedingt den Webtop brauchen. All das kann auch im Firmennetz, gen Internet geöffnet für zugelassene Nutzer, hervorragend funktionieren.

Wir bewegen uns in einer Wissensgesellschaft, in der Wettbewerb und Wettbewerbsvorteile zunehmend durch Wissen bestimmt werden. Da werden ein paar Fragen doch gestattet sein:

  • Wie sieht die 100 %-ige Datensicherheits- und -schutzgarantie aus? Wir reden hier ja nur um das Rückgrat eines Unternehmens: Dessen Wissen.
  • Wer garantiert mir, dass der Anbieter nicht doch plötzlich “böse” wird, auch wenn er hoch und heilig gegoogeltschworen hat, das nicht zu werden? Immerhin begebe ich mich in eine fast nicht mehr umkehrbare Abhängigkeit.
  • Apropos Abhängigkeit: Was passiert eigentlich, wenn ich die Lieferantenbeziehung dann doch mal wieder lösen möchte? Hoffentlich gelingt es ohne lange Auseinandersetzungen, wieder an die Buchhaltungs- und Kundendaten zu kommen…
  • Wie bekomme ich die Daten, die über zig Server unterschiedlicher Softwareanbieter irgendwo im Web verteilt sind, jemals wieder konsolidiert?
  • Wie vermeide ich in diesen Szenarien redundante Datenhaltungen mit allen bekannten Problemen?
  • Was passiert, wenn ich – aus welchen Gründen auch immer – vom Internet abgeklemmt werde?

Wir reden hier nicht um ein paar Euro Kosteneinsparungen hier und dort, wir reden auch nicht primär darüber, wie wir das Arbeiten bestmöglich unterstützen können. Wir reden hier über nichts weiter als eine strategische Entscheidung von Unternehmen: Was sind Unternehmensdaten und (digitales) Unternehmenswissen wert und wie stellt man bestmöglich sicher, dass damit nichts ungewünschtes passiert.

Die Diskussion, ob das Ganze von den Anbietern über Werbung (quer-)finanziert wird, erscheint aus dieser Sicht wie eine Themaverfehlung im Schulaufsatz Businessplan.

Ich habe ja nun nichts gegen Innovationen und Technologien im Allgemeinen und Besonderen. Ganz im Gegenteil. Die gleichen Technologien installiert auf firmeneigenen Servern und Datenbanken, und nicht im unbeherrschbaren Internet bei Google und Konsorten – ich wäre der erste, der das einsetzt. Denn dann würde der Nutzen wirklich überzeugen.

Kleine Selbständige und Freiberufler sollen die ersten sein, die auf diesen Zug aufspringen. Meinen Kunden und Partnern verspreche ich, dass ich mit ihren Daten sorgfältig und sehr verantwortlich umgehe. Deswegen werde ich nicht mal der letzte sein, der auf diesen Zug aufspringt.

Und die Nadel für die Blase halte ich schon mal bereit…

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Geschrieben von Alexander Greisle am 21. Juli 2006, Lizenz
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Rubrik: Verschiedenes 

Freddie McGregor – If Your Heart Is Willing auf SKY.FM – Roots Reggae – the best of classic and modern Roots Reggae with DJ Bahilman.

Dazu den Ventilator voll aufgedreht, ein kühles Getränk und die Aussicht auf ein heißes Wochenende…

Nur zum Arbeiten ist das Heart nicht mehr willing. Hitzefrei. Der quergedachte Innovationsartikel wird diese Woche wohl nicht mehr fertig werden ;-)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 21. Juli 2006, Lizenz
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