Immer das gleiche, langweilige Grau in Grau. Kombiniert mit einem Teppich in einem dunklen Blauton und weißen Wänden. Vielleicht sieht Ihr Arbeitsplatz ja nicht ganz so trist aus, trotzdem kann man vielleicht an der einen oder anderen Stelle noch was tun.

  • Schaffen Sie sich Ihr Wohlfühlambiente. Farben, Pflanzen, gutes Licht. Letzteres am besten dreistufig: Tageslicht, indirekte Raumbeleuchtung und eine gute Lampe am Schreibtisch. Vielleicht mögen Sie Düfte? Dann stellen Sie doch eine Duftlampe oder ein Potpourri mit anregenden ätherischen Ölen auf. Riecht gut, stimuliert und hat zusätzlich einen dekorativen Charakter. Auch die richtige, stimmungsabhängige Musik kann dazu gehören. Arbeiten Sie zu mehreren im Büro? Dann nutzen Sie doch ein Teammeeting dazu, Ihr gemeinsames Arbeitsumfeld zu gestalten. Das gelingt und trägt zur Teambildung bei. Vielleicht machen Sie dieses Meeting auch mal an der frischen Luft?
  • Gönnen Sie sich gute Möbel. Ein guter Stuhl ist kein Luxus, sondern eine feine Sache für Ihren Körper. Sie werden merken, dass Verspannungen und Nackenschmerzen nachlassen und Sie abends weniger geschafft nach Hause gehen. Ein Tisch, zumindest an Ihre Körpergrösse und Sitzgewohnheiten anpassbar. Oder gleich ein Steh-/Sitzarbeitsplatz? Achten Sie auch auf gute Materialien. So sieht Ihre Möblierung länger neu aus – auch ein Wohlfühlaspekt, denn wer arbeitet schon gerne mit abgenutztem Zeug?
  • Sorgen Sie für gesunde Luft im Büro. Zum einen durch die sorgfältige Auswahl von Farben und Stoffen, zum anderen durch Pflanzen und Frischluft.
  • Besorgen Sie sich einen Ventilator. Im Sommer sorgt er für etwas Abkühlung. Achten Sie aber darauf, dass der erzeugte Luftstrom Sie nur indirekt trifft. Im Winter für eine bessere Verteilung der Heizungswärme. Wichtig ist, dass der Ventilator nicht stört, also leise ist. Nehmen Sie daher nicht den billigsten. Sehr gute Erfahrungen habe ich persönlich mit dem Vornado gemacht. Sehr leise und effizient.
  • Halten Sie Ordnung. Es wäre ja schade, wenn man von all Ihren Bemühungen um einen schönen Arbeitsplatz vor lauter Chaos nichts sieht. Abgesehen davon arbeitet es sich an einem aufgeräumten Arbeitsplatz performanter. Und man hat mit einem am Abend aufgeräumten Schreibtisch das Gefühl, mehr geschafft zu haben.
  • Wenige persönliche Dinge schaffen Bindung. Sie sind Sie, und das darf man auch am Arbeitsplatz spüren. Sie haben keinen festen Schreibtisch? Macht nichts. Nutzen Sie Ihren Caddie, den Desktop-Hintergrund Ihres Rechners oder packen Sie das Bild Ihrer Familie einfach aus. Ein schönes Ritual.
  • Sorgen Sie für Bewegungsspielraum. Im wahrsten Sinne des Wortes. Laufen Sie ab und zu ein paar Schritte. Ein mobiles Telefon und/oder ein Headset mit guter Reichweite sorgt dafür, dass Sie erreichbar bleiben.
  • Etablieren Sie ruhige Phasen. Zum einen werden Sie wichtige Aufgaben in solchen Zeiten besser, fokussierter erledigen. Zum anderen werden Sie merken, dass das gut für Ihren inneren Ausgleich ist. Ruhig meint auch, dass das Telefon nur in Notfällen klingelt und Sie nicht nach den E-Mails schauen.

Schwierig? Sie verbringen mehr Zeit im Büro als Zuhause. Ihren Chef überzeugen vielleicht diese Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt Office 21.

Wann fangen Sie an? Schreiben Sie doch was über Ihre Schritte zum schöneren Arbeitsplatz in die Kommentare.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 7. Juli 2006, Lizenz
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