Vor etwas über zwei Jahren hatte ich meinen letzten Versuch mit Spracherkennungssoftware. Die Idee dahinter war einfach: Da ich viel im Auto sitze, könnte ein digitales Diktiergerät während der Fahrt für Produktivität sorgen. Nach der Rückkehr müsste das Gesprochene nur noch auf den Rechner gespiel und verarbeitbaren Text verwandelt werden. So weit die Idee. Geklappt hats damals nicht befriedigend.
Inzwichen ist eine neue Software-Generation auf dem Markt und im “Office Evolution Blog”:http://blogs.zdnet.com/Orchant/ hat Marc Orchant einen “Testbericht zu Dragon NaturallySpeaking 9″:http://blogs.zdnet.com/Orchant/?p=171 veröffentlicht. Sein Fazit:
bq. “It’s still not a perfect experience — there are compatibility issues with certain applications (notably, and completely understandably, the beta of Office 2007) and the program also has a typically maddening propensity for being literal minded. So, while there is still a need to engage in some training before the software truly begins to understand how you speak and how you write, the experience is much more pleasant, and the ability to be productive comes about much more quickly than any previous experience I have had.”
Vielleicht sollte ich mir mal wieder einen Test gönnen. Leider ist bei uns bisher nur die ältere Version 8 erhältlich.
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Gerade das Diktiergerät ist die für mich interessante Variante, das hat damals nicht wirklich Freude gemacht. Ich werde dem ganzen aber tatsächlich noch eine neue Chance geben – sobald die neue Version auch bei uns und in einer deutschen Variante verfügbar ist. Werde dann gerne hier berichten.
Das Text am Rechner erfassen geht bei mir mit Tastatur auch recht gut. Bin 10-Finger-Schnelltipper (hätte ich damals bei der Bundeswehr auch nicht gedacht, dass ich für drillmässiges Tippen-Lernen später mal dankbar bin
.
Ich bin ja auch ein 10-Finger-Blind-Tipper. Dass man durch Spracherkennung schneller wäre, ist mE gar nicht der springende Punkt. Meine Erfahrung ist, dass meine Gedanken anders fliessen und die Texte “flüssiger” werden, wenn ich entspannt bin (Füsse auf dem Tisch, Blick aus dem Fenster und nicht auf den Bildschirm beschränkt). Der Stil wird ein anderer (leichterer?).
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