Der Bedarf nach flexiblem Arbeitplatz steigt. Nicht nur im Sinne von virtueller Arbeit, sondern insbesondere auch im Hinblick auf flexible Büroplätze. Typische Zielgruppen sind Selbständige und Freiberufler genauso wie flexibel arbeitende Mitarbeiter aus KMU:

  • Mobile Arbeiter haben einen temporären, vollwertigen und angenehmen Arbeitsplatz, stunden- oder tageweise oder auch beim längeren Einsatz vor Ort,
  • Verteile Projektteams nutzen diese Orte als Ankerpunkte, mit kompletter und komfortabler Infrastruktur,
  • Selbständige haben eine repräsentative und vielfältige Homebase, die sie flexibel nutzen und bezahlen – dann, wenn sie nicht beim Kunden sind und Geld verdienen.

Der Vorteil: Zum einen stehen Möglichkeiten und Services zur Verfügung, die das Budget des Einzelnen ansonsten sprengen würden. Dazu unten mehr. Zum anderen kommen die Nutzer unter Menschen – ein großer Wunsch fast aller Home-Office-Arbeiter – und profitieren über das fast automatisch entstehende interdisziplinäre Netzwerk von neuen Chancen und Impulsen.

Eine nicht zu hohe Grundgebühr ermöglicht die Nutzung unterschiedlicher Arbeitsmöglichkeiten, vom Einzelarbeitsplatz und Think Tanks über Besprechungsräume und Kreativecken bis hin zu Networking-Lounges und Bibliotheken. Kombiniert mit zusätzlichen Services, die dem mobilen Menschen und dem Selbständigen das Leben erleichtern. Abgerechnet über flexibles pay-per-use.

Springwise hat einige Beispiele dieser innovativen Arbeitsumgebungen zusammengetragen:

Andere Beispiele sind:

Und in Deutschland? Die letzte Aussage, die ich von einem möglichen Betreiber zu diesem Thema erhalten habe lautet:

“...sind wir zum Ergebnis gekommen, dass das Vorhaben zwar einen sehr guten Ansatz darstellt, aber angesichts des notwendigen finanziellen Engagements und unserer Finanzierungsmöglichkeiten mit einem erheblichen, für uns nicht absehbaren Risiko, behaftet ist…”

Edit: Gerhard Schoolmann beschreibt in seinem Blog Gastgewerbe Gedankensplitter ähnliche Gedanken: Das Kaffeehaus als Buero. und hat einen Hinweis auf ein Teehaus in Boston gefunden. Interessant auch sein Hinweis auf das Coworking Wiki, in dem weitere Locations aufgeführt werden. Im Beitrag Nutzung von Gaststaetten als Arbeitsplatz der Gaeste. schreibt er interessante Gedanken aus der Sicht eines Gastronomen.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 18. August 2006, Lizenz
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