"Mein Text in Ihrem Blog" (hier: ...) via Copyscape
Sehr geehrter Herr Paul,
kennen Sie Copyscape? Mit diesem Dienst gelingt es mühelos, ich formuliere es mal wohlwollend, kopierte Texte im Internet zu finden. So geschehen bei http://... [Edit3: Der Text wurde inzwischen entfernt, genauso wie diese direkte Verlinkung.].
Offensichtlich fanden Sie meine Einführung in Blogs sehr gelungen und haben sie im About-Bereich Ihres Blogs in weiten Teilen unverändert übernommen. Als Geschäftsmann haben Sie es sicher gerne, wenn Ihre Kunden gute Leistungen von Ihnen honorieren. Mir geht es genauso.
Etwas irritiert bin ich darüber, dass Sie vor der Veröffentlichung nicht mein Einverständnis eingeholt haben. Das wäre guter Stil gewesen und würde nicht wie Content-Klau aussehen.
Daher sehe ich im Moment zwei Alternativen:
1. Ich schicke Ihnen eine Rechnung für diesen Text. Veranschlagt mit 2 Stunden á 150 Euro netto, zahlbar sofort ohne Abzüge.
2. Sie nehmen den Text unverzüglich vom Netz.
3. Ich leite rechtliche Schritte ein.
Sollte ich bis Mittwoch, 30. August, keine Rückmeldung von Ihnen erhalten bzw. der Text noch online sein, dann gehe ich zunächst davon aus, dass Sie Alternative 1, die Rechnung, bevorzugen.
Natürlich werde ich den Fall in der Blogszene öffentlich machen, damit andere Blogger prüfen können, ob weitere Texte kopiert wurden.
Natürlich habe ich Ihre Seite entsprechend dokumentiert.
Betrachten Sie dieses Schreiben bitte als Möglichkeit, die Sache ohne unnötigen Aufwand zu erledigen. Diese Entscheidung liegt bei Ihnen.
Mit den besten Grüssen,
alexander greisle
Den Hinweis auf Copyscape habe ich übrigends heute beim Akquiseblog entdeckt. Offensichtlich ein nützliches Werkzeug.
Oder sollte ich doch gleich eine Rechnung schicken?
Edit1: Herr Paul hat sich per Mail gemeldet, sich in aller Form entschuldigt und den Text vom Netz genommen. Schön, dass er sich für Alternative 2 entschieden hat.
Edit2: Da er sich das Blog hat einrichten lassen, stellt sich die Frage nach der Kompetenz so genannter Blog-Berater. Dazu sollte es auch gehören, die Kunden über die Gepflogenheiten der Szene in Kenntnis zu setzen. Sonst ist man kein Berater, sondern ein Technik-Fummler.
Weiterlesen: w.i Blog
Geschrieben von Alexander Greisle am 27. August 2006, Lizenz
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 Wenn es mal wieder etwas länger dauert... Spambeschuss.
 Umfrage: Beitragsstruktur im work.innovation Blog
 Spamschutz erweitert
 Blogpause
 Test von bot-trap.de gegen Content Klau
Antworten und Kommentare:
Erwähnung in anderen Blogs bzw. Beiträgen:
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Content Klau und Selbstbedienung - S-O-S SEO Blog am 28.08.2006 um 19:22 Uhr:
[...] Das Finden von geklautem Content ist eine Sache, das Umgehen damit eine andere. Das Akquiseblog hat jetzt zum Beispiel eine Vorlage von Alexander Greisle anonymisiert und veröffentlicht: Text zum Textklau. Auf dezente Art und Weise soll so der Contentdieb wieder auf den rechten Weg geleitet werden – es muss ja nicht immer gleich eine Abmahnung geschickt werden. [...]
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MiFoMM » Blog-Vermarktung? - Blog-Beratung? am 28.08.2006 um 23:07 Uhr:
[...] Naja, “Blogfallen” – und andere Dummheiten -, die gibt es wirklich wie Sand am Meer. Dieses Beispiel habe ich gerade gefunden: Alexander Greisle muss sich gegen Content-Klau wehren – “Mein Text in Ihrem Blog” (hier: dentalblog.info) via Copyscape. Und wenn ich richtig zwischen den Zeilen lese, dann ist ein sog. Blog-Berater involviert
: Da er sich das Blog hat einrichten lassen, stellt sich die Frage nach der Kompetenz so genannter Blog-Berater. Dazu sollte es auch gehören, die Kunden über die Gepflogenheiten der Szene in Kenntnis zu setzen. Sonst ist man kein Berater, sondern ein Technik-Fummler. [...]
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bojeonline | bojecom » Blog Archiv » Satire, Verletzung der Persönlichkeit, Abmahnung am 02.09.2006 um 14:54 Uhr:
[...] Wie schnell man sich Schreiben und damit Kosten von Rechtsverdrehern Anwälten einfangen kann, wird derzeit eindrucksvoll bei Mein Parteibuch berichtet. Zwar hat der Betreiber dieser Seite den bösen Satz angeblich garnicht persönlich veröffentlicht, so muß er sich doch wohl als Webmaster den rechtlichen Konsequenzen stellen. “Ich will auch zu den Nutten, Herr Hartz” unter seinem Bildchen fand Sigmar Gabriel wohl nicht so witzig. Daß es auch durchaus ohne Inquisitor und Abmahnkeule geht, wird hier im Falle Contentklau deutlich. Manchmal hilft es, einfach mal Kontakt aufzunehmen und das Problem auf herkömmliche Weise zu beheben. So wie früher: Von Mensch zu Mensch. [...]
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Briefvorlage für Contentklau zu Abmahnen, Urteile, Tipps | Der Domainist am 16.04.2009 um 08:52 Uhr:
[...] Sollte der Webmaster keine Reaktion auf Ihre Email zeigen, so haben Sie noch die Möglichkeit, Ihn schriftlich abzumahnen. Eine sehr nützlichen Briefvorlage können Sie im Blog von Alexander Greisle finden. >>> Brief [...]
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AFP geht gegen Contentklau vor | Der Domainist am 29.05.2009 um 15:27 Uhr:
[...] Ob Ihr Text kopiert wurde, können Sie auf Copyscape erfahren. [...]
Ihr Kommentar zu diesem Beitrag:
Danke Marcel, Deine Bewertung freut mich.
Natürlich darfst Du den Text verwenden.
Ich bin mal gespannt, wann sich was tut…
Na, das freut mich aber, dass der link gleich so hilfreich war :-)
Der Text gefällt mir sehr, darf ich den, als Hilfestellung, mit Verweis auf dieses Blog im Akquiseblog einstellen?
Hallo Frau Bloch, sehr gerne. Ist doch schön, wenn dieser Text der einen oder dem anderen hilft.
Die, die meine Texte geklaut hat, ist leider gerade nicht so einsichtig, schade.
Muss vielleicht doch der Rechtsanwalt eingeschaltet werden.
Manche Dinge muss man wohl durchziehen. Würde ich auch tun.
Ich wünsche schon mal viel Erfolg, vielleicht hilft ja die Einsicht, dass es wirklich ernst werden wird. Rechtsanwälte haben manchmal abschreckende Wirkung.
Hallo Ralph, danke für den Kommentar und die Richtigstellung aus Deiner Sicht. Ich kann es nur so formulieren, wie es bei mir ankam, sorry. Was genau dahinter steckt kann ich natürlich nicht beurteilen. Deshalb habe ich auch nicht verlinkt, sondern allgemein formuliert.
Mit Sicherheit hast Du recht, dass man – das geht ja jedem Dienstleister so – nur Dinge an die Kunden herantragen kann. Ob und wie diese das umsetzen ist alleinige Entscheidung der Kunden.
Sehr geehrter Herr Alexander Greisle,
nachdem ich nun Ihren Text aus dem ABOUT von Dentalblog entfernt und mich entschuldigt habe und Ihnen eine Erklärung zu meinem Fehler gab,
haben Sie sich entschlossen die Entschuldigung anzunehmen und die Sache als für Sie erledigt zu betrachten.
Erledigt scheint die Angelenheit dennoch nicht, weil durch Ihre Veröffentlichung und Verlinkung jedem der das liest der Eindruck entsteht das Herr Paul unterwegs und generell klaut. Es ist für Außenstehende durch entfernen des Textes nun schwerlich nachzuvollziehen worauf der Vorwurf beruhte. So erweckt es nur den o.g. Eindruck.
Überlegen auch Sie, ob Sie, es nicht als Geste entsprechend Ihrer Reaktion den Beitrag aus dem Netz zu nehmen…? anstatt mich jahrelange durch Netz zu ziehen auf den Marktplatz stellen um zu rufen “Da steht die H***”
MFG Thomas Paul
Guten Tag Herr Paul,
ich sehe durchaus, dass Sie für dieses Thema einfach nicht sensibilisiert waren und nicht aus böser Absicht gehandelt haben. Das ist jedoch, ganz ehrlich, nicht mein Problem. Ob mein Beitrag der einzig kopierte war oder nicht, das kann ich nicht beurteilen und es interessiert mich auch nicht.
Durch die Ergänzungen zum Beitrag und Ihren Kommentar ist die Sache richtiggestellt. Beides zeigt, dass Sie offen und lernfähig sind. Kein schlechtes Zeugnis, wie ich finde. Ihren Kommentar habe ich übrigends im letzten Wort entschärft, ich bin mir sicher, dass Sie nicht in Kombination mit diesem Suchbegriff gefunden werden möchten.
Ihre Entschuldigung habe ich angenommen, den Beitrag entsprechend ergänzt und auf Rechnungsstellung und weitere Schritte verzichtet. Zweitens haben Sie durch meine Antwortmail eine ausführliche Antwort auf die Fragen in Ihrer Entschuldigungsmail erhalten. Drittens habe ich gerade auf Ihren Wunsch hin die aktive Verlinkung entfernt, der Pranger ist ja abgeschafft. Durch Ihren Kommentar haben Sie selbst dafür gesorgt, dass trotzdem jeder weiß, um welches Blog es ging.
Das Thema Contentklau ist ein aktuelles Thema, das von allgemeinem Interesse ist. Das zeigen nicht zuletzt die weiteren Reaktionen. Da Transpraenz gerade in diesem Punkt wichtig ist, wird dieser Beitrag selbstverständlich online bleiben.
Das Internet ist ein wunderbares Medium: Hier gibt jede Menge Wissen kostenlos. Dafür muss ich keinen Cent bezahlen.
Geben und Nehmen ist ein Prinzip, das unserer Vorstellung des Neuen Denkens in der Wirtschaft entspricht. Konkurrenzdenken, Ideen-oder Gedankenklau nach dem Motto: “Das merkt schon keiner” gehört in die Mottenkiste des „Old Business und wird unter Bloggern “geahndet” und aufs Schärfste verurteilt.
Wenn ich Beiträge schreibe mache ich mir nämlich Gedanken, formuliere, feile und es entspricht mir, weil dahinter meine Erfahrungen und mein Wissen stehen .
Es ist wirklich ein Unding, dass sich ausgerechnet ein Blog-Berater im Web wie in einem Selbstbedienungsladen Sahnetörtchen herausgreift und die als eigene Ware verkauft
Ich finde es sehr wichtig. dass wir hier OFFEN über “Content-Klau” diskutieren.
Mehrfach habe ich entdeckt, dass von mir Content ,( allerdings von unserer Website) übernommen wurde, war stinksauer, wusste aber nicht so recht, wie ich darauf reagiere.
Aufgrund einer Vorlage auf unserer Website hat es die Stadt Hamburg vor zwei Jahren sogar gewagt, ein ganzes Konzept für eine Kampagne von mir zu “klauen”- und auch das ist und bleibt im Web verewigt. (siehe: http://www.wams.de/data/2004/05/16/278121.html?prx=1 )
Von daher, haben Sie Herr Paul wohl wenig Chancen die Spuren zu verwischen. Diskutieren Sie doch einfach lieber mit uns!
Hallo Frau Wiegand, sie schreiben:
“Es ist wirklich ein Unding, dass sich ausgerechnet ein Blog-Berater im Web wie in einem Selbstbedienungsladen Sahnetörtchen herausgreift und die als eigene Ware verkauft”
Zur fairen Diskussion gehört es, richtig zu lesen und erst dann seine Meinung kundzutun. Erstens bin ich kein “Blog-Berater” und zudem kann man seinen Kunden ein Weblog aufsetzen und gestalten, ohne sich als “Blog-Berater” aufwerten zu müssen. Jeder kann bloggen, wenn er sich an gewisse Regeln hält. Kein Berater kann den Erfahrungsprozess des Bloggens vorwegnehmen, jeder darf, kann und soll seine eigenen Erfahrungen machen, insofern die altbekannte Netiquette beachtet wird, siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Netiquette
Zum anderen – und das ist mir hier das Wichtigste, ist es sachlich falsch, eine Unterstellung, zu behaupten, dass ich den Text kopiert habe, um mir undingmaessig “Sahnetörtchen” herauszugreifen. Das zeigt der Thread hier bis zu Ihrem Beitrag in aller Deutlichkeit.
Liebe Frau Elita Wiegand,





!!
was gibt es da für mich zu diskutieren? Die Lage ist klar die Reaktionen waren entsprechend – ja- ich habe kopiert den Text “was ein Webblog ist” kopiert, ich habe eingesehen und auch verstanden.
Herr Heisle hat mir “verziehen”. Vielleicht gelingt Ihnen das in meinem Falle auch?!
Dies an Alle
Den sogenannten “Blog-Berater” wie Herr…. hier tituliert wird triftt überhaupt kein Mitverschulden! Wenn nun endlich alle Blogger dieser Seite zur Kenntnis nehmen würden: Nicht er sonder ich habe den Fehler begangen-
Es schmerzt mich schon sehr das nun sein Name in der Szene mit meinem Fehlverhalten in Verbindung gebracht werden soll. Ich schätze Herrn …. sehr, seine Arbeit und als Mensch… es tut mir von Herzen leid- weil ich nur ahnen kann wie sehr Ihn dies ärgert. Spuren verwischen? Im Sinne von Kollektivhaftung ein klares “JA”
Das einzige in diesem Zusammenhang was ich mit Herrn…besprechen werde ist es den Blog vom Netz zu nehmen!
Lieber Herr Paul,
wir haben Ihnen längst verziehen. Ihre Aufregung kann ich sogar gut verstehen, weil bei den Bloggern andere Regeln gelten und man plötzlich vor seinem eigenem Scherbenhaufen steht. Ihre Anregung – ich zitiere “den Blog vom Netz zu nehmen“, funktioniert aus folgenden Gründen nicht: Sie haben ein Paradebeispiel (Ihr Pech) geliefert, von dem inzwischen viele Blogger im Web betroffen sind.
Das heißt, dass hier eine Auseinadersetzung mit dem Thema „Content-Klau“ stattfindet und wir uns fragen, wie wir künftig mit solchen “Fällen” umgehen. Da Alexander Greisle das Problem hervorragend ohne Anwalt, sondern auf eine menschliche Art gelöst hat, können wir alle von ihm lernen.
Die Frage nach dem “Schuldigen” bringt uns eben nicht weiter, sondern verursacht in unserer Gesellschaft Unfrieden, Prozesse, Feindschaften und die einzigen, die von der Frage “wer hat Recht” profitieren, sind die Rechtsanwälte.
Sie haben sich für Ihr Verhalten entschuldigt. Das ist gut, aber Sie heizen die Diskussion weiter an: Denn der Beitrag und auch die Kommentare sind inzwischen mehrfach verlinkt und es hilft Ihnen überhaupt nichts, wenn der Eintrag entfernt wird, weil die Suchmaschinen es längst aufgegriffen haben.
Das ist leider Realität. Und da spreche ich aus eigener Erfahrung. Denn auch mir sind Fehler passiert und die Blogger sind über mich hergefallen. Also musste ich mein Denken überprüfen. Das heißt, ich kann im Web keine Fehler vertuschen, sondern ich muss mich stellen.
Aus Ihrer Reaktion hingegen spricht immer noch die Angst, dass Ihr Ruf oder Image geschädigt werden könnte. Je mehr Sie sich wehren und fordern, dass die Einträge entfernt werden, desto schlimmer wird die Situation. Ihr Verhalten zeigt leider auch, dass Sie bis jetzt die neuen Formen der offenen Kommunikation noch nicht wirklich verstanden haben.
Anstatt sich zu rechtfertigen, zu fordern und anzuklagen würde es Ihnen helfen, zu lächeln. Sie sind gerade dabei etwas Wichtiges zu lernen und das ist doch ein Grund, sich zu freuen.
Liebe Frau Elita Wiegand,
Sie schreiben:”Ihre Anregung – ich zitiere “den Blog vom Netz zu nehmen“, funktioniert aus folgenden Gründen nicht: Sie haben ein Paradebeispiel (Ihr Pech)”
??
Haben Sie etwas mißverstanden?
Ihre Antwort bestätigt mich meine BlogSeite aus dem Internet zu nehmen. das sollte keine Anregung sein.
> Ich finde auch immer wieder von mir “inspirierte” Texte in anderen Blogs.
> Aber kann ich wirklich erwarten, das nicht kopiert wird?
Es geht nicht ums kopieren, es geht darum, dass Texte ohne Verlinkung und Zitat der Originalquelle verwendet werden. Das ist entweder blauäugig oder unverschämt. Hier wohl ersteres. Es hat was mit Leistung und Gegenleistung zu tun, was mit Stil und was mit gewissenhaftem Arbeiten. Das macht Herr Paul ja in seinem Business, sonst hätte er nicht diesen Erfolg.
Einem Studenten, den ich – bei welcher Arbeit auch immer – erwische, dass er nicht ordentlich zitiert hat, der fliegt durch. Das ist Common Sense, das weiß jeder. In Branchen, in denen es nicht um geistige sondern um materielle Produkte geht, nennt man diese Kopiererei auch Plagiat. Und da schimpfen wir alle auf die bösen Chinesen.
Wie schon oben geschrieben: Keinerlei Problem mit Zitaten, auch bei längeren Texten. Ganz im Gegenteil. Solange die Spielregeln eingehalten werden und nicht der Eindruck erweckt wird, dass es sich um eigene Ergüsse handelt.
> Ich empfänge es als einen riesigen Rückschritt, wenn “Neublogger” in
> Zukunft einen (professionellen?) Berater brauchen, um die irgendwo im
> WWW versteckten “Geheimcodes” der Szene zu kennen. Das Ergebnis
> darf nicht sein, daß aus Angst vor Ärger ein Blog eingestellt wird. Dann
> haben wir alle verloren.
Es liegt in der Verantwortung eines jeden, sich über die Regeln des Umfeldes schlau zu machen, wenn man sich daran beteiligen möchte. Ist im Strassenverkehr auch nicht anders. Wenn ich in der Schweiz nicht angegurtet kontrolliert werde, dann kann ich mich zu Recht auch nicht rausreden.
Im Fall Blogs braucht man dazu auch keinen Blog-Berater. Jeder hat die Möglichkeiten zur Verfügung, sich mit der Szene auseinander zu setzen – auch bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist. Als Unternehmer mache ich mich auch über den Markt schlau, in dem ich agieren. Besser ist das.
Und dennoch – so what. Es ist ja nichts passiert, Fehler macht jeder. Ganz sicher ist dieser Zwischenfall kein Grund, ein Blog vom Netz zu nehmen. In dem Fall ganz besonders, denn das Blog hätte durchaus sowohl von der Zielgruppe als auch den möglichen Themen das Zeug zum Erfolg.
Bezüglich der Transparenz – völlig einig.