Die “Weltbank”:http://de.wikipedia.org/wiki/Weltbank hat einen umfangreichen Bericht mit dem Titel “Doing Business in 2006. Creating Jobs.”:http://www.doingbusiness.org/documents/DoingBusines2006_fullreport.pdf (pdf, 2 MB) veröffentlicht.
Einige interessante Erkenntnisse von vielen:
* Unter den “Top 30 economies on the ease of doing business” rangiert Deutschlang auf einem mittelprächtigen 19. Platz. Führend sind Neuseeland, Singapur, USA, Kanada und Norwegen. Zwei Plätze vor Deutschland rangiert die Schweiz.
* Bei den Faktoren für eine einfache Firmengründung taucht Deutschland leider regelmässig nicht unter den Top 10 auf. Neun verschiedene Stellen müssen angelaufen werden, 24 Tage dauert der offizielle Teil einer Gründung in Deutschland. Kein richtig schlechter Wert, aber auch kein guter. So dauert dieser Teil der Gründung in Australien 2 Tage, in Kanada 3 Tage, beim Nachbarn Dänemark 5 Tage, genauso wie in Island. Die Schweiz ist mit 20 und Österreich mit 29 Tage in unserer Liga.
* Nach Dänemark und Schweden ist der Exporthandel in Deutschland am einfachsten. Nicht umsonst sind wir Exportweltmeister. Hier zeigt sich offensichtlich, dass Einfachheit zum Erfolg beitragen kann. Vielleicht eine Erkenntnis, die sich auf andere Bereiche übertragen lässt.
* Deutschland hat bei der Kreditvergabe einen “Strength of legal rights index” von 8 (max. 10) eine massiv hohe Hürde, die nur von wenigen Ländern noch überschritten wird. Allerdings haben andere, erfolgreichere Länder wie Australien oder Kanada ebenfalls sehr hohe Werte.
* 32 verschiedene Steuerarten führen dazu, dass in Deutschlang 50,8 % des Bruttogewinns nicht dem Unternehmen gehören. Enorm. Zum Vergleich die Top 3: Neuseeland (8 Steuerarten/44,2 % Steuerlast), Singapur (16/19,5 %), USA (9/21,5 %).
Ähnliche Beiträge:

