Rubrik: Innovation | Business Development 

Chris Anderson, Autor des Buches “The Long Tail. Why The Future of Business is Selling Less of More.”, probiert gerade eine neue Management-Philosophie aus: Management by Grassroot. Das bedeutet: Er macht ganz offen einfach das, was seine Mitarbeiter ihm sagen.

“’I do whatever my interns tell me to do.’ This is leading him towards carrying out book signings in Second Life. He doesn’t know if it’s really a good use of his time… but it’s what the grassroots are telling him to do.”

Sehr interessanter Ansatz. Erstens dürfte das sagenhaft motivierte Mitarbeiter hervorbringen. Zweitens wissen diese aus dem Alltag oft am besten, was für die Sache dienlich ist. Und drittens sind moderne Mitarbeiter verantwortungsvoll genug, diese Möglichkeit zum Vorteil des Unternehmens zu nutzen. Sie werden lernen, unternehmerischer zu denken.

Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Philosophie nach einer kurzen Eingewöhnungszeit gerade in KMU ganz hervorragend funktioniert und viele neue Impulse hervorbringt. Fallen Ihnen nicht spontan auch einige Projekte und Themen ein, die erfolgreicher gewesen wären, wenn die Stimmen der Mitarbeiter eher gehört worden wären? Oder Ideen, die irgendwo in der Lehmschicht verloren gegangen sind?

via Ethan Zuckerman über Blogrollle

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Geschrieben von Alexander Greisle am 29. Oktober 2006, Lizenz
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Rubrik: Feuilleton 

Amüsante Dialoge aus dem Alltag von Männern mit deren besseren Hälften werden im Kopfschüttel-Blog für die Nachwelt festgehalten. Sehr lesenswert. Ähnlichkeiten mit Personen aus Ihrem näheren persönlichen Umfeld sind selbstverständlich ausgeschlossen ;-)

Es ist geschrieben…

“Für Männer, die Frauen mögen und gerne um sich haben, aber von gerade einer besonderen Sache keinen Ahnung haben: von Frauen eben.

Es sind nicht die vielen kleinen Eroberungstechniken gemeint: vielmehr die alltäglichen und charmanten Dinge der Frauen, die uns Männer nur zu einem bringen:

zum Kopfschütteln.”

Obs wirklich so passiert ist, wie es in den Geschichten steht? Keine Ahnung. Ein gewisser Wiedererkennungswert lässt sich allerdings nicht leugnen…

Neu in der Rubrik Am Sonntagnachmittag für den Sonntagnachmittag der Blogroll dieses Blogs. Die übrigends an der einen oder anderen Stelle kleine Updates erfahren hat.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 29. Oktober 2006, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Internet 

Unser aller Suchmeister Google zeigt Treffer abhängig vom Land des Suchenden an. Oft gewünscht, da so relevantere Treffer angezeigt werden, ist es aber in einigen Fällen doch von Vorteil, die weltweiten Treffer zu sehen.

Das ermöglich der Dienst von oy-oy.eu, die Google World Wide Search. Auf einer etwas verwirrenden, aber doch zu durchschauenden, Seite können im unteren Bereich zwei parallele Suchen angestossen werden.

Die Eingabe erfordert drei Schritte:

  1. im gemeinsamen Suchfeld den gewünschten Suchbegriff eingeben.
  2. in den Feldern Location 1 und Location 2 die Länder festlegen, in denen die Suchanfrage ausgeführt werden soll. Das ist wichtig, denn darüber werden unterschiedliche Google-Server angesprochen.
  3. in den beiden Datacenter-Feldern wählen Sie dann noch die Google-URL aus (beispielsweise google.com im linken und google.de im rechten Feld; die Google-Domains finden sich ganz unten in der Auswahlliste) und geben daneben die Anzeigesprache ein. Auch letztere spielt eine Rolle für die Suchergebnisse.

Probieren Sie es aus. Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich die angezeigten Treffer sind. Selbst zwischen Google Schweiz und Google Deutschland gibt es, wenn auch vergleichsweise geringe, Unterschiede.

gefunden im Weblog der Internet Pro

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Geschrieben von Alexander Greisle am 27. Oktober 2006, Lizenz
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Rubrik: Service | Business Development 

60 % der Unternehmen haben bereits Tools zum Beschwerdemanagement installiert, weitere 25 % denken darüber nach, die Reklamationen strukturiert zu bearbeiten. Das ist das Ergebnis einer Studie von Materna, die das CIO Magazin heute veröffentlicht hat.

Noch nicht so verbreitet ist nach persönliches Beobachtungen die Erkenntnis, dass Reklamationen mehr sind als abzuarbeitende Fälle. Das bestätigt auch die Materna-Studie: Nur rund ein Drittel der Studienteilnehmer denkt an die weiteren Potenziale. Geschweige denn, dass die Integration der Reklamationsbearbeitung in den Prozessen und Tools weit fortgeschritten ist. Weder Marketing und Vertrieb noch die Einkaufsabteilung oder die Produktentwicklung erfährt etwas vom wohl gehüteten Geheimnis. Ein Zusammenhang mit der Rechtfertigungskultur in vielen Unternehmen ist nicht von der Hand zu weisen.

Dabei liegt gerade in dieser Integration der wichtigste Benefit für die Unternehmensentwicklung. Zum einen in der Chance, mit dem Kunden in den aufschlußreichen Dialog zu kommen, zum anderen in den Impulsen für die Weiterentwicklung der Produkte und Prozesse. Als hervorragende Basis für Marketing-Aktivitäten – natürlich erst, nachdem der Reklamationsgrund zur vollen Kundenzufriedenheit abgestellt wurde – werden Reklamationen von den wenigsten Firmen erkannt.

Trotzdem: Es geht voran. Der Anfang ist und wird in immer mehr Unternehmen gemacht.

Hoffentlich entwickelt sich das Verständnis nicht ähnlich wie beim Customer-Relationship-Management, aka CRM. Dort lag der Fokus bei der Einführung der Software-Tools vor allem auf dem “Management” und nicht auf dem “Customer-Relationship”. Denn es geht nicht um das Verwalten von Reklamationen sondern um das intelligente Nutzen für die Weiterentwicklung des Unternehmens.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 26. Oktober 2006, Lizenz
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Rubrik: Business Development 

Was rauskommt, wenn ein Schweizer und ein Österreicher knappe 5 Minuten lang über Menschen im Unternehmen diskutieren, das kann man im Jobblog nachlesen. Kurz zitiert:

  • Unternehmen bestehen aus den Menschen, die für sie arbeiten.
  • Kunden kaufen bei Menschen, nicht bei anonymen Unternehmen.
  • Sie arbeiten nicht in einem Unternehmen, sondern mit den Menschen in einem Unternehmen!

Und wie ist das bei der Akquise? Kundenbedarf und eigenes Produkt ist die eine Seite. Die zweite Seite ist der Menschen gegenüber. Ohne den ist das alles andere nichts. Und der will überzeugt und nicht manipuliert werden. Er will keine Projektnummer sein, sondern mit seinen individuellen Herausforderungen persönlich betreut werden. Die Chemie machts.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 25. Oktober 2006, Lizenz
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Rubrik: Innovation 
“You miss 100 percent of the shots you never take.” (Wayne Gretzky)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 24. Oktober 2006, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Neue Arbeitsformen 

Ein runder Tisch, optimal für die Teamkommunikation, mehrere Personen sitzen am Tisch und halten eine Videokonferenz, jeder ist frontal im Bild. Runder Tisch? Videokonferenz? Jeder ist gut im Bild? Geht nicht.

Geht doch. Jedenfalls wenn die neue Hardware von Microsoft, der Microsoft Roundtable auf dem Markt kommen wird. Erwartet wird das Gerät für Mitte 2007.

Ohne aufwändige Installation mittig auf den Tisch gestellt und via USB mit einem Notebook verbunden, ermöglicht das Gerät durch mehrere Kameras, die rundherum im Gerät eingebaut sind, einen Rundumblick. Alle Teilnehmer am Tisch sind bestmöglich im Bild. Um den Überblick zu behalten wird der jeweilige Sprecher automatisch in den Vordergrund gerückt. Das Gerät funktioniert zusammen mit der Web-Conferencing-Lösung Microsoft LiveMeeting. Schön wäre es natürlich, wenn auch andere Conferencing-Lösungen von dieser neuen Hardware profitieren können.

“RoundTable is ideal for the two types of conferenced business meetings. First, there’s the meeting with two groups of people in two different conference rooms in different locations. If there’s a RoundTable in each room, the devices will capture a 360-degree view of each, and meld together images of each person on the monitor. Empty spaces around them get discarded. If someone has a PowerPoint or other document to share with the group, it appears on the screen alongside the images of the people.

The second type of meeting is also very common: You have one conference room full of people and several other people who are dialed in from the offices, home or a hotel. The remote attendees can use a RoundTable device or a standard Web cam to include their image in the meeting. If not, they can dial in from a standard phone, and their voice will be added to the session; if they have an online connection, they can see everyone in the conference room.” (Gurdeep Singh Pall, corporate vice president of Microsofts Unified Communications Group)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 24. Oktober 2006, Lizenz
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Rubrik: Verschiedenes 

Keine Kostüme, keine Kneipen (obwohl, wer weiß), keine Exzesse. Dafür aber Trommeln, eine Menge gut gelaunter, bunter Menschen und viele Gespräche.

Elke Fleing hat über ihr Blog selbst + ständig den ersten Blog-Karneval für Selbständige gestartet. Was steckt dahinter? Mehrere Business-Blogs tun sich zusammen und schreiben Beiträge mit Tipps und Gedanken zu einem bestimmten Thema. Diese werden dann gebündelt. In diesem Fall von Elke Fleing. So entsteht im besten Fall ein umfangreiches Dossier aus Expertenbeiträge und -meinungen. Wie sich das entwickelt? Ich bin gespannt.

Das Thema betrifft das, was für jeden Selbständigen und auch für immer mehr interne Dienstleister in Unternehmen von zentraler Bedeutung ist: Akquise neuer Aufträge.

Jetzt muss ich mal sehen, was ich dazu beitragen kann. Und vielleicht fällt ja für Sie und mich der eine oder andere Tipp ab? Dabei bleiben lohnt auf alle Fälle.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 17. Oktober 2006, Lizenz
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Rubrik: Service | Business Development 

Sind Heimwerker hier??? Ich bin baff erstaunt. Der Online-Shop von Graf Dichtungen aus München bietet über 4000 Dichtungen an. Eine Dichtung ist eine Dichtung ist eine Dichtung? Offensichtlich nicht.

Der Schwerpunkt liegt auf Tür- und Fensterdichtungen, aber es gibt auch Dichtungen für Treppen, Auto, Kühlschränke und Duschen. Genauso wie spezielle Fugendichtungen und Dichtungen als Kantenschutz. Das in allem möglichen Profilen, Materialien und Kammerkombinationen. Natürlich dürfen auch Einbauhilfen und Kleber nicht fehlen.

Um in dieser Vielfalt den Überblick nicht zu verlieren gibt es zusätzlich zum Online-Shop ein Fachportal – das einzige zu diesem Thema in Deutschland. Auch im Service-Bereich bietet Graf einiges: Eine Hotline und ein Rückrufservice sind für den Dichtungslaien ebenso hilfreich wie detaillierte Ansichten der Produkte. Kostenlose Muster gibt es ebenso wie den Suchservice nach der richtigen Dichtung anhand eines Stempelabdrucks.

Wußten Sie beispielsweise, dass Sie beim Streichen der Fenster auf das Zusammenspiel von Farbe und Material der Dichtung achten sollten, damit diese nicht verhärtet und damit an Wirkung verliert? Ich jedenfalls nicht ;-)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 16. Oktober 2006, Lizenz
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Rubrik: Verschiedenes 

Aus einem Vorlesungsskript zum Extreme Programming

Man arbeitet prinzipiell nicht mehr als 40 Stunden pro Woche. Überstunden werden nie länger als eine Woche geleistet und das höchsten 2 mal pro Jahr, ansonsten existiert im Prozeß ein Problem.
=> Teammitglieder sollen ausgeruht, sorgfältig, und kreativ arbeiten.
(alle Fehler [sic!])

Wer hat eigentlich diese 40-Stunden-Woche für allgemeinverbindlich erklärt? Für alle Berufe, Programmierer genauso wie soziale Berufe, Sicherheitspersonal genauso wie Bauarbeiter, Verkaufspersonal genauso wie Buchhalter, Büromenschen genauso wie Handwerker?

Warum nicht 42 Stunden? Sind die Schweizer Kollegen die letzten 2 Stunden der Woche unproduktiv? Warum nicht 30 Stunden? Warum nicht individuell nach Typ?

Warum 40 Stunden?

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Geschrieben von Alexander Greisle am 15. Oktober 2006, Lizenz
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