Rubrik: Information Worker | Neue Arbeitsformen | Usability + Ergonomie 

Zweiter und (vorerst) letzter Teil zum Thema ergonomische Computerarbeitsplätze, heute mit Fokus auf dem Arbeiten mit Notebooks. Grundsätzlich gilt in Deutschland ja die so genannte Bildschirmarbeitsverordnung. Auslegungsbedürftig sind dabei Notebooks. Für diese gilt die Bildschirmarbeitsverordnung nämlich nur dann, wenn sie dauerhaft und fest am Arbeitsplatz eingesetzt werden.

Auf behördendeutsch liest sich das so:

“Bildschirmgeräte für den ortveränderlichen Gebrauch, sofern sie nicht regelmäßig an einem Arbeitsplatz eingesetzt werden, sind von der Verordnung ausgenommen.” (Quelle: Auslegungshinweise zur Bildschirmarbeitsverordnung des Länderausschuß für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI))

Warum ist das wichtig? Nun, Notebooks haben prinzipbedingte ergonomische Schwächen:

  • Bildschirm und Tastatur sind nicht voneinander getrennt und damit nicht flexibel positionierbar
  • Somit wird zumeist auch kein optimaler Sehabstand erreicht
  • Der Bildschirm ist nicht flexibel in Höhe und Ausrichtung einstellbar
  • Die Tastaturausführung ist nicht sonderlich ergonomisch
  • Die Qualität der Zeichendarstellung ist evtl. mangelhaft, etwa wenn zu hohe Auflösungen mit niedrigen Bildschirmdiagonalen gefahren werden (1400×1050 auf 14”-Display)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 21. Dezember 2006, Lizenz
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Rubrik: Feuilleton 

Gut, dass der Weg zur Verwandtschaft an Weihnachten etwas einfacher und weniger nervenaufreibend ist: The Most Dangerous Roads in the World. Meine Herrn… Und wie dringed es wohl sein müsste, bis ich dieses WC benutzen würde?

via Marcel Widmer

Edit: Zwar haben wir nicht Sonntag, aber bald, und deswegen aufgrund der beeindruckenden Bilder und wundersamen Dinge all überall dort im Blog: Neu in der Blogroll in der Rubrik Für den SonntagnachmittagDark Roasted Blend. A Thrilling Wonder Publication.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 20. Dezember 2006, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Das letzte Wochenende habe ich eine ruhige Stunde dazu genutzt, mein E-Mail-Postfach auf Kommunikationsmuster zu untersuchen. Interessant, das sollte man öfter machen. Einige Tipps haben sich dadurch gefestigt:

  • 1 Thema pro Mail, das erlaubt dem Empfänger die schnelle und richtige Einordnung und Bearbeitung.
  • Möglichst nur 1 Aufgabe pro Mail, das erlaubt es dem Empfänger die schnelle Bearbeitung einzelner Tasks und schreckt auch nicht so fürchterlich ab.
  • Nur die notwendigen Informationen, diese aber vollständig und für den Empfänger verständlich. Das erspart Nachfragen und spart allen Zeit.
  • Beim Schreiben auf ein scanable Layout achten, das schnell und unangestrengt gelesen werden kann. Im Ergebnis führt das häufig sogar dazu, dass die Mail gleich beantwortet wird.
  • Wird die Mail doch länger: Ein kurzes Summary am Anfang und alle ToDos in einen Aufgabenblock schreiben. Das erleichtert dem Empfänger die Bewertung und das Verständnis.

Zum “scanable Layout”: Gerade habe ich nochmal meine Liste “Zur Nachverfolgung” durchgesehen, in der ich meine E-Mails mit Aktionsbedarf verwalte. Es sind bis auf zwei Ausnahmen nur relativ lange, unhandliche Mails in dieser Liste…

Arg auf den Empfänger ausgerichtet? Maybe. Aber von dem will ich ja etwas. Und das bekomme ich umso zeitnäher und besser, je klarer die Mail ist und je einfacher der Empfänger sie bearbeiten kann. In der Konsequenz geht es schneller voran, die E-Mail-Berge tragen sich schneller ab und entstehen vielleicht erst gar nicht. Wäre das nicht toll?

Stellt man sein E-Mail-Verhalten entsprechend um, dann erreicht einen schnell eine bestimmte Reaktion: “Warum schickst Du so viele Mails, das beschleunigt ja die Informationsflut noch.” => Erklärungsbedarf. Bisher habe ich nur positive Erfahrungen gemacht. Erlautert man dem Gegenüber, wie man ihm durch dieses neue eigene Verhalten (ungefragt) helfen möchte, die Jobs einfacher und mit weniger Aufwand zu erledigen, dann gibt es schnell positive Rückmeldungen.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 20. Dezember 2006, Lizenz
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Rubrik: Neue Arbeitsformen | Informationsgesellschaft 

Das innovativ.in Blog hat eine neue Artikelserie gestartet: Leben und Arbeiten in der Zukunft. Vier Partner des Business Clubs, meine Wenigkeit ist auch dabei, schreiben in den nächsten Wochen (und Monaten?) über neue Leben und Wohnen in der Zukunft, über das Arbeiten und neue (Zusammen-)Arbeitsformen, über Gesundheit und Work-Life-Balance.

Kurz vor Weihnachten gings los, noch sinds wenige Artikel. Die Aktion lebt auch von Ihnen und Ihren Kommentaren, nicht zuletzt deshab haben wir uns entschieden, diese Serie im Blog zu machen. Ich freue mich auf Ihren Besuch und Input.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 19. Dezember 2006, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Neue Arbeitsformen | Usability + Ergonomie 

Einige bekannte, aber doch immer wieder vernachlässigte Punkte zur ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung für den Information Worker:

  • Sichtabstand zum Monitor, je nach Größe, 50 bis 80 cm.
  • Dabei sollte die oberste Bildschirmzeile leicht unterhalb der Augenhöhe liegen.
  • Licht möglichst seitlich zum Monitor um Spiegelungen im Monitor bzw. zu starke Kontraste zwischen Monitor und Hintergrund zu vermeiden.
  • Positive Darstellung auf dem Bildschirm, d.h. dunkte Schrift auf hellem, nicht zwingend weißem, Untergrund.
  • Ausreichend große Zeichendarstellung. Eine 1400er Auflösung auf einem 14” Notebook-Bildschirm ist schlicht ungeeignet.
  • 20 cm zwischen vorderer Tischkante und Tastatur, damit Sie Ihre Arme kraft- und gelenkschonend auflegen können.
  • Reflexionsarme Oberflächen von Tischplatte, Tastatur und Maus.

Edit: In den Kommentaren kam die Frage nach der Bildschirmdiagonalen auf. Da das ein Punkt ist, der in der Praxis häufig zu Unsicherheit führt, ein paar Ergänzungen dazu:

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Geschrieben von Alexander Greisle am 18. Dezember 2006, Lizenz
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Rubrik: Neue Arbeitsformen 

In diesem Winter kann man wahrlich nicht behaupten, dass wir bisher zu wenig Licht abbekommen hätten. Zumindest ein positiver Effekt. Denn Licht ist wichtig für unser Wohlbefinden, je mehr Licht, desto leistungsfähiger sind wir. Wir brauchen Licht um in die Gänge zu kommen.

Interessant ist, welche Helligkeit verschiedene Szenarien haben:

  • Ein strahlender Sonnentag: bis zu 50.000 Lux
  • Ein Tag mit bewölktem Himmel: 3.000 Lux
  • Ein normal beleuchtetes Zimmer: 400 Lux

Selbst bei bewölktem und ungemütlichen Wetter lohnt also der Gang an die frische Luft. Nicht nur wegen dieser, sondern auch als natürliche Lichtdusche. Inzwischen ist in Studien nachgewiesen, dass Licht wirkt. Gegen Depressionen, gegen Jetlag und auch gegen Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Licht ist gut für das Gemüt.

Man geht davon aus, dass mindestens 2.000 Lux notwendig sind, damit Licht seine Wirkung entfalten kann.

Weitere Informationen zum Thema Licht gibts hier im Blog im Beitrag Licht ist nicht gleich Licht und in einem guten Artikel in die-wirtschaft.at mit dem etwas unglücklichen Titel Profitfaktor Licht.

Edit, 6.5.7 – Doc Sarah Schons gibt ebenfalls viele nützliche Tipps und Leseanregungen zu diesem Thema: Leben im Jetlag

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Geschrieben von Alexander Greisle am 17. Dezember 2006, Lizenz
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Rubrik: Service | Business Development 

Wen aus “mal eben schnell noch einige Flaschen Wein für Weihnachten holen” ein knapp dreistüdiges Einkaufserlebnis auf engstem Raum wird, dann hat die Weinhandlung wohl ziemlich viel richtig gemacht. Entsprechend viel höher ist dann auch die Rechnung ausgefallen ;-).

Ort des Geschehens: Der Verkaufsladen der Fellbacher Weingärtner. Immer wieder ein Erlebnis, nicht nur kurz vor Weihnachten. Die Macher haben verstanden, dass Service und Einkaufserlebnisse die besten Kundenmagneten sind. Entsprechend entwickeln sich die Aktionen der Weingärtner zum Geheimtipp in der Region (und darüber hinaus). Mund-zu-Mund-Werbung at its best. Hinzu kommt die hervorragende Qualität der Produkte.

Doch was war heute geboten? Ein rundes Paket. Probierstände, auch der höchstpreisigen Weine und Raritäten. Extra leckere 4-Gänge-Häppchenküche (etwas die Zähne lang machen: Rehterrine, Curry-Zitronengras-Süppchen, krosse Ente mit Steinpilzen und weisse Schoko-Mousse mit Himbeeren) mit den passenden Kochtipps dazu. Nette Gespräche. Kunstvoller Einpack-Service. Kleine Geschenke und ein Gläschen Trester-Sahnelikör zum probieren. Nicht erschrecken, der schmeckt wirklich ganz hervorragend und natürlich haben wir gleich einen gekauft.

Ein gelungener Trick war auch, diese Aktion gar nicht groß anzukündigen. So konnte man die schöne Überraschung allen Besuchern ansehen, schlechte Laune ausgeschlossen.

Hat Spaß gemacht. Gerne wieder.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 16. Dezember 2006, Lizenz
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Rubrik: Datenschutz + Privacy | Feuilleton 

Einfach mal so einen Beitrag verlinken. Habe ich lange nicht mehr gemacht, darum heute: Pizzabestellung im Jahre 2015 bei Webonomy. Ein hoffentlich dann auch noch fiktives Szenario…

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Geschrieben von Alexander Greisle am 13. Dezember 2006, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Datenschutz + Privacy | Internet 

Neue Tricks beim Umgehen der Spam-Filter und eine deutlich höhere Anzahl gekaperter PCs über die Spams verschickt werden: Die Plage geht in eine weitere Runde.

wissenschaft.de berichtet über eine Studie von Postini. Zwei Wege haben die Sicherheitsexperten ausgemacht:

  1. Über fremdgesteuerte PCs, die über Internet zu sog. Bot-Netzen zusammengeschaltet werden, können Massen von Spam quasi kostenlos versandt werden. Bot-Netze entstehen, wenn Rechner im Internet durch Trojaner oder Viren von den bösen Jungs übernommen werden können.
  2. Durch Bilder statt Text werden die Spam-Filter umgangen. Diese basieren derzeit auf Wortfiltern, die bei Bildern natürlich nicht zum Zuge kommen.

Was tun? (weiterlesen…)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 11. Dezember 2006, Lizenz
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Rubrik: Internet | Business Development 

An die Werbeanzeigen von Google hat man sich inzwischen gewöhnt. Sie sind sogar sehr nützlich, gelangt man darüber doch häufig auf sehr relevante Seiten zu seiner Suche. Wenn Sie selbst Werbung mit AdWords machen, sollten Sie einige Dinge beachten. Jojo hat einen ausführlichen Text zu Googles Neuerungen bei der Qualitätsbewertung von Adwords geschrieben: Infos zum Google AdWords Qualitätsfaktor

Die wichtigsten Punkte zur positiven Beeinflussung dieses Qualitätsfaktors:

  • Klickrate, also die Anzahl der Klicks auf die jeweilige Anzeige.
  • Anzeigentext, der die gesuchten Keywords bzw. thematisch sehr nahestehende beinhalten sollte.
  • Qualität der Landing Page, also der Seite, auf die die Anzeige verweist. Diese sollte möglichst exakt in Inhalt und Begrifflichkeit auf die Anzeige passen.

Wie immer macht Google um die konkreten Faktoren ein großes Geheimnis. Nicht zu unrecht, da dieser Algorithmus die Qualität maßgeblich beeinflußt und damit einen USP darstellt. Damit hat die SEO-Gemeinde neben dem Ranking der Suchergebnisliste ein zweites Feld zum austoben.

Es steckt Arbeit drin. Gut für den Suchenden, wenn dadurch bessere Treffer angezeigt werden.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 6. Dezember 2006, Lizenz
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