To whom it may concern. Google-Dienste erleichtern das Leben:
* Beim Finden hilft die “Google Suche”:http://www.google.de, da hat man sich daran gewöhnt.
* Auch in “Blogs”:http://www.google.de/blogsearch?hl=de, “Büchern”:http://www.google.de/books?hl=de, “wissenschaftlichen Aufsätzen”:http://scholar.google.de/schhp?hl=de, “Patenten”:http://www.google.com/patents/, in mehr oder weniger emotionalen “Diskussionsgruppen”:http://groups.google.de/grphp?ie=UTF-8&oe=UTF-8&hl=de&tab=wg, in “aktuellen Nachrichten”:http://www.google.de/nwshp?hl=de und in “Nachrichtenarchiven”:http://www.news.google.com/archivesearch auch ein paar Jahrhunderte zurück.
Der älteste via Google auffindbare Bericht zum Thema Innovation ist übrigends vom “21. November 1759″:http://www.news.google.com/archivesearch?q=innovation&sa=N&sugg=d&as_hdate=1775 (lesen Sie bitte erst hier weiter
.
So viel zum Pflichtprogramm einer Suchmaschine, schreiten wir zur Kür.
* Die private und geschäftliche Korrespondez wird gerne und bequem über die Server von “Google Mail”:http://www.gmail.com/ abgewickelt werden.
* Termine, perfekt organisiert. Gerne weltweit zugänglich auf den Servern von Google mit “Calendar”:http://google.com/calendar/.
* “Google Talk”:http://talk.google.com/ ist für die spontane Kommunikation sehr geeignet und speichert die Gespräche zur späteren Recherche auf den Servern von Google ab.
* Texte und Kalkulationen erstellen – der Desktop ist out – kann man auch auf Servern von Google mit “Google Docs & Spreadsheet”:http://docs.google.com/.
* Auf dem Laufenden bleiben bei interessanten Themen? Kein Problem, der Server des “Google Reader”:http://www.google.com/reader/ stellt die Infos zu den Vorlieben weltweit in sekundenschnelle zur Verfügung.
* Schneller Finden funktioniert auf der Festplatte mit “Google Desktop”:http://desktop.google.com/, das schon mal die “Daten mit Googles Servern abgleicht”:http://www.eff.org/news/archives/2006_02.php#004400.
* Speicherplatz satt gibts bei Google Mail, wir hatten es oben schon mal. Mit “entsprechender Software”:http://www.viksoe.dk/code/gmail.htm können diese Gigabyte als normales Laufwerk unter Windows angesprochen werden. Ein idealer und kostenloser Speicher für auf externe Google-Server ausgelagerte Backups, oder? In hochprofessioneller, mehrfach gesicherter Umgebung (vermute ich). Angebote und Rechnungen, Projekt- und Kundendaten, die Sicherung der letzten Steuererklärungen und der Buchhaltungsdaten.
Kurzer Absatz zum Luft- und Kaffeeholen. Bitte noch nicht darüber nachdenken, dass Google über unser Unternehmen und unsere Geschäftskontakte jetzt ähnlich viele Daten hat wie wir selbst.
* Wir sind bei Finanzdaten stehen geblieben: Die Anlagedepots und die Gewinne und Verluste der Familie hat man mit seinen servergespeicherten Portfolios bei “Google Finance”:http://finance.google.com/ komfortabel im Blick.
* Hobbies und Kontakte trägt man im Social Network “Orkut”:https://www.orkut.com ein, schließlich will man auch in der virtuellen Welt seinen Bekanntenkreis haben, sich online treffen, neue Kontakte knüpfen und Menschen mit denselben Interessen finden.
* Den Ahnenbaum bringt man einfach und wunderbar über den “Google Page Creator”:http://pages.google.com/ der Öffentlichkeit näher, auch die Eckdaten des Familiendackels.
* Dazu die aktuellen Familien- und sonstige Bilder via “Picassa”:http://picasa.google.com/ und “Hello”:http://www.hello.com/.
* Peinliche Lustige Videos von Onkel Erwin beim letzten Familientreffen hinterlässt man Enkeln und Öffentlichkeit via “Google Video”:http://video.google.de/ oder alternativ “Youtube”:http://www.youtube.com/.
* Probleme und Befindlichkeiten? Googles “Blogger”:http://www.blogger.com/ ist ein geduldiger Zuhörer und Abspeicherer.
* Einkaufen? Bitte, gerne. Geschickter Einkaufen über “Froogle”:http://www.google.de/froogle. Ich weiß gar nicht, spricht Froogle inzwischen schon Empfehlungen auf Basis der letzten Einkäufe bzw. Klicks aus?
* Den eingekauften Kruscht wieder verkaufen? “Google Base”:http://www.google.de/base hilft direkt.
* Hochauflösende Bilder über die Wohngegend liefert “Google Earth”:http://earth.google.com/ bzw. “Google Maps”:http://maps.google.com/.
* Und – Google hat vorgebaut – es hilft nichts, sich auf den “Mond”:http://moon.google.com/ oder den “Mars”:http://www.google.com/mars/ zurückzuziehen.
Die Suche von Google gibt es auch in einer mitlernenden “personalisierten Suche”:https://www.google.com/accounts/ServiceLogin?hl=de&continue=http://www.google.com/searchhistory/&nui=1&service=hist . Weiter kein Problem, man kennt sich ja inzwischen sehr gut, da kann man dann auch noch die Suchhistorie zur Vervollständigung des persönlichen Interessenprofils nutzen.
Alles hervorragende, hoch spannende und technisch faszinierende Dienste, jeder einzelne. Vermissen Sie noch was für die Organisation Ihres Lebens?
Google ist gut. Sagen sie, die Leute von Google, immer wieder. Das ist so etwas wie das Mantra [1]. Don’t be evil. Und die Frau “Marissa Ann Mayer”:http://www.google.de/intl/de/corporate/execs.html#marissa, das Gesicht von Google in der Öffentlichkeit, kommt auch sehr sympatisch rüber.
Wieviel Leben will man Servern und Software eines Online-Dienstes unbedenklich anvertrauen? Auf Servern, verteilt in der Welt. Woher kommt eigentlich dieser riesige Vertrauensvorschuß für eine fremde, verschlossene Firma von “Larry, Sergey und Eric”:http://www.google.de/intl/de/corporate/execs.html?
Wolfgang (Schäuble) hat bereits erkannt, dass er das so einfach nicht mehr hinbekommt. Er muß sich von zwei Angestellten so etwas kompliziertes wie einen “Bundestrojaner”:http://www.heise.de/newsticker/meldung/83538 zum Ausspionieren der Internet-Nutzer-Rechner programmieren lassen. Das kostet unsere Steuergelder und ärgert uns. Google hatte den besseren Start: Es ist für uns Nutzer auf den ersten Blick kostenlos und hat nichts mit Politik zu tun. Wir geben Google die Daten freiwillig. Eindeutig das bessere Geschäftsmodell.
[1] Man|t|ra das; -s, -s (sanskr.): als wirkungskräftig geltender religiöser Spruch, magische Formel der Inder (Quelle: Duden – Das Fremdwörterbuch, 8. Aufl. Mannheim 2005)
P.S.: Die obige Liste ist nur eine Auswahl der tatsächlich verfügbaren Google-Dienste. Noch mehr listet die “Computerwoche”:http://www.computerwoche.de/itevolution/news/586950/index4.html auf.
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