Edward de Bono über Kreativität (Video)

Kreatives Denken ist eine Fertigkeit, es ist nicht nur Talent und es ist nicht nur eine inspirierende Umgebung. Das bedeutet, man kann Kreativität lernen. Natürlich, Edward de Bono muß das sagen, schließlich hat er seine Kreativitätsmethoden zu verkaufen. Trotzdem, mit etwas Übung und den richtigen Tools und Ansätzen ist es jedem möglich, andersartige, kreative Ideen zu finden.

Aber: Kreativität ist nicht “anders sein” als Selbstzweck. Kreativität ist es, wenn durch dieses “anders sein” Nutzen und neue Werte geschaffen werden.

Warum gibt es Hemmungen, kreativ zu sein? Wenn eine Idee nicht klappt, wird das als Fehler ausgelegt. Interessant, das von einem Nicht-Deutschen zu hören. Vielleicht sind wir mit unserer fehlerintoleranten Kultur gar nicht so alleine? Und dann auch noch der Tipp, dass Provokation dabei hilft, kreativ zu sein. Holla.

Aber natürlich hilft unter anderem diese (positive) Provokation, um aus unserer Denkbox auszubrechen. Also dem geistigen Konstrukt aus Erfahrungen, Vorurteilen, Meinungen, Werten etc. Kreativität ist auch, aus dieser Box auszubrechen und die Dinge konstruktiv in Frage zu stellen und Regeln in Frage zu stellen – nicht zuletzt die eigenen. So entstehen andere Lösungen.

Interessante 4:17 Minuten mit Edward de Bono:


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3 Responses to Edward de Bono über Kreativität (Video)

  1. Sigi says:

    Manchmal helfen zunächst Schubladen, um später Dinge wieder zu vereinen und in der Gesamtheit verstehen zu können. Ich nutze gerne die drei Modelle: Die Kreativität des Erfinders, die des Kindes und die des Künstlers. Oder Kopf, Herz und Bauch. Und je nach Aufgabenstellung und Persönlichkeit sind bestimmte Methoden besonders für bestimmte Menschen geeignet. De Bone funktioniert sehr gut bei analytischen „Kopfmenschen”.

  2. Ich mag die 6-Hüte vom Herrn de Bono ganz gerne, da man damit – eine halbwegs offene Gruppe vorausgesetzt – die Denkrichtungen gut ein bischen auf Schlangenlinie schicken kann. Und manche Kopfmenschen entdecken, dass sie auch einen Bauch haben ;-) . Das Denkmodell Kopf-Herz-Bauch finde ich spannend.

  3. Pingback: einfach persoenlich Weblog

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