Rubrik: Verschiedenes | Information Worker 

Nach einer Woche Pause hier wieder einige nützliche Links:

  • Wie ist das mit der Aggression im Job? Machtspielchen oder hilfreiche Verhaltensweise? Armin Karge hat einen Vortragsmitschnitt gefunden, der diese Fragen diskutiert. Zwar etwas unstrukturiert und manchmal versucht witzig, nichts desto trotz aber spannend und hörenswert. Aber hören Sie doch einfach selbst.
  • How I’d Hack Your Weak Passwords mal wieder eine verständliche Einleitung, wie einfach Passwörter herauszufinden sind und wie lange es dauert, diese automatisch zu knacken. Wie viele Zeichen hat Ihr Passwort für den E-Mail-Zugang und ist es zufällig das gleiche wie für den Online-Banking-Account?
  • Die Xing-Bilanz (Xing = ein Online-Business-Club. Ist ja durchaus erklärungsbedürftig…) sieht der stern anlässlich der ersten Bilanzpressekonferenz eher im Nebel der Visionen
  • Harry Potter Cover veröffentlicht. Beim stern können Sie das Cover für den kommenden Harry Potter sehen. Offensichtlich wird es auch eine Adult-Edition geben, mal sehen, ob sich das nur auf das Cover beschränkt. Es darf (und soll) weiter über den Fortgang der Story im siebten Band spekuliert werden. Einfach ein geniales Marketingkonzept.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 31. März 2007, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Reisen zu planen gehört für alle Business-Menschen ohne eigene Assistenz zu den eher lästigen Aufgaben des Alltags. Noch dazu, wenn sich die Reisepläne ab und an verändern. Nun kennt man ja Reiseplanungstools im Internet. Lästig ist, dass man zusätzlich zur Planung in den Online-Diensten immer seinen Kalender mit allen Details nachführen muß. Damit ist jetzt Schluß, zumindest in den USA.

Der neue Dienst TripSync bietet zum einen ein komfortables Online-Portal für die Reiseplanungsworkflow, natürlich mit direkter Buchungsmöglichkeit und mit eintägiger Reservierung, und zum anderen eine Integration in Outlook. Wie sich das anfühlt, zeigt der Screencast von TripSync sehr schön.

Geplant wird online, die einzelnen Reisedaten werden durch das zugehörige Outlook-Addon als Termin mit allen Details und Reminder in Outlook eingetragen. So weit, so schön und so bekannt (wenn auch nicht immer so komfortabel). Was passiert, wenn sich ein Termin ändert? Einfach in Outlook verschieben und mittels des TripSync-Addons automatisch online umbuchen.

Leider derzeit nur für Nutzer mit Adresse in den USA. Wann kommt TripSync nach Deutschland? Oder findet sich ein hiesiger Anbieter mit ähnlich gelungener Integration? Oder sollte es das gar schon geben? Ich bin garantiert der erste Nutzer.

via Web2Null

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Geschrieben von Alexander Greisle am 30. März 2007, Lizenz
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Rubrik: Innovation | Wirtschaft 

Jede Menge Besucher via Google, alle auf der Suche nach dem Zukunftsatlas 2007. Ihnen soll geholfen werden: Der Prognos Zukunftsatlas 2007 – Deutschlands Regionen im Zukunftswettbewerb (über den Link kann das zugehörige pdf kostenlos geladen werden).

Worum geht es im Zukunftsatlas 2007? Die – sehr spannenden – Kernergebnisse kurz zusammengefasst:

  • Wettkampf um Fachleute und Top-Performer in allen Regionen Deutschlands verstärkt sich. Der Grund: Sinkende Einwohnerzahlen.
  • Kreative Menschen sorgen für die Zukunftsfähigkeit von Regionen. Laut Prognos schon heute besonders gut: Köln, Düsseldorf, Hamburg und Frankfurt/M.
  • Einige besonders aktive Regionen in Ostdeutschland schließen zu den Wachstumszentren in Westdeutschland auf. Ein Problem wird werden, dass die ländlichen Regionen in die Speckgürtel dieser von Prognos so genannten Hot Spots abwandern.
  • Keine Chance für die deutschen Großstädte in der Liga der internationalen Metropolen. Neue Strategien sind gefragt.
  • Strategische Cluster sind die Chance für Regionen, hohes Wachstum zu generieren. Wichtig dabei: Die Lebenszyklen der strategischen Themen bei der Planung berücksichtigen.

Sehr spannend zu betrachten ist die Landkarte Deutschlands, in der die Zukunftspotenziale der Landkreise farbig dargestellt sind. Es fallen insbesondere zwei Achsen im Süden auf: München-Regensburg-Nürnberg und Stuttgart-Rhein/Neckar-Rhein/Main. Erstere zeichnet sich auch durch höchste Dynamik aus.

Mehr bei Prognos.

Danke an alle Google-Nutzer, die mich auf diese Studie aufmerksam gemacht haben.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 27. März 2007, Lizenz
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Rubrik: Innovation 

Friedrich Schiller in einem Brief an Gottfried Körner, 1788:

“Eine Idee kann, isolirt betrachtet, sehr unbeträchtlich und sehr abenteuerlich seyn, aber vielleicht wird sie durch eine, die nach ihr kommt, wichtig; vielleicht kann sie in einer gewissen Verbindung mit anderen, die vielleicht ebenso abgeschmackt scheinen, ein sehr zweckmäßiges Glied abgeben: – alles dies kann der Verstand nicht beurtheilen, wenn er sie nicht so lange festhält, bis er sie in Verbindung mit diesen anderen angeschaut hat. Bei einem schöpferischen Kopfe hingegen, däucht mir, hat der Verstand seine Wache von den Thoren zurückgezogen, die Ideen stürzen pêle-mêle herein, und alsdann erst übersieht und mustert er den großen Haufen.”

Quelle: Wissen-im-Netz.info via Timo Offs Geistesblitz

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Geschrieben von Alexander Greisle am 26. März 2007, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Ein sehr lesenswertes Plädoyer für den bewussten Umgang mit vielen gleichzeitigen Aufgaben und pro Konzentration hat Steve Lohr in der New York Times veröffentlicht.

Wie sich Unterbrechungen auf die Arbeitsperformance auswirken, das hatte ich vor einiger Zeit hier im Blog im Beitrag Vorauseilende Unterbrechung grafisch dargestellt.

via IFTF’s Future Now

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Geschrieben von Alexander Greisle am 25. März 2007, Lizenz
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Rubrik: Innovation 

Wieder so ein Kürzel. TRIZ. Das ist ein russisches Akronym und steht übersetzt für “Theorie des erfinderischen Problemlösens”. TRIZ geht zurück auf die Arbeiten von Genrich Saulowitsch Altschuller, der sich aus 200.000 Patenschriften diejenigen herausgepickt hat, die technische Durchbrüche zu sein schienen. Diese hat er dann auf Muster und Gesetzmäßigkeiten untersucht. Heraus kam TRIZ, eine Methodensammlung, mit deren Hilfe Probleme systematisch und erfinderisch zu lösen sind.

Bekanntestes Tool aus dem TRIZ-Werkzeugkasten ist die Widerspruchsmatrix mit den 40 Regeln der Innovation. Darin werden technische Parameter gegenüber gestellt und Widersprüche mit bekannten Lösungsprizipien aufgelöst. So erklärt, ist das ziemlich abstrakt. (weiterlesen…)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 23. März 2007, Lizenz
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Rubrik: Feuilleton | Informationsgesellschaft 

Nach meinem Cebit-Besuch hat sich folgender Bedarf ergeben: Ich suche ab sofort Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen. Aufgabengebiet: Für mich das Internet bedienen.


via Indiskretion Ehrensache

Was unserem Wirtschaftsminister recht ist, ist mir nur billig.

Bitte bei Bewerbungen folgendes beachten: Eine Voraussetzung ist die Volljährigkeit (ich nehme an, das ist auch bei Herrn Glos so, auch wenns im Video nicht so eindeutig rüberkommt). Alle anderen Voraussetzungen lt. Stellenbeschreibung fallen unter das Anti-Diskriminierungsgesetz und können daher hier nicht offen öffentlich genannt werden.

Apropos: Steht Nicht-Wissen in Sachen Internet eigentlich auch unter dem Schutz des Anti-Diskriminierungsgesetzes? Oder dürfen Internet-Kenntnisse heute schon in Stellenausschreibungen als zwingende Voraussetzung gefahrlos genannt werden, weil in 2007 ohnehin nur noch Politiker damit diskriminiert würden?

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Geschrieben von Alexander Greisle am 22. März 2007, Lizenz
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Rubrik: Verschiedenes | Innovation | Informationsgesellschaft | Business Development 

Die Links zum Wochenende in der zehnten Auflage:

  • Basierend auf dem Trendradar des Gottlieb-Duttweiler-Institutes präsentiert nachrichten.ch die Trends, die uns morgen bewegen werden. Wesentliche Punkte: Nischenökonomie und Long Tail, digitale Reputation, Empfehlungssysteme, Werteorientierung, noch weitergehende Differenzierung, traditionelle Medien als Verlierer der neuen Entwicklungen, Crowd Sourcing und Open Innovation via Internet, permanente Innovation, and many more…
  • Peter Schaar, Bundesbeauftragter für Datenschutz, fordert eine Ethik der Informationsgesellschaft und adressiert damit vor allem auch die Politik, die den Datenschutz der Bürger wieder in dem Mittelpunkt rücken sollte.
  • Im Artikel Konvergenz. Ein Gerät für alles. macht sich Nadine Oberhuber auf Zeit online Gedanken darüber, ob die Alleskönner unter den technischen Geräten wirklich das sind, was die Nutzer haben wollen. Ist es eine technische Frage? Oder doch eher eine (arbeits-)organisatorische? Meiner bescheidenen Meinung nach: letzteres.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 17. März 2007, Lizenz
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Rubrik: Verschiedenes 

Mal eine Frage. Am Montag (19.) werde ich auf der Cebit sein und würde mich freuen, den einen oder die andere aus meiner Leserschaft auch persönlich kennen zu lernen oder wieder mal zu treffen. Kurze Nachricht via Mail, Chat oder Kommentar genügt.

Sollte außer mir (...) noch jemand frühmorgens mit dem Zug nach Hannover unterwegs sein: Ich sitze im ICE 676, 5 Uhr 9 von Stuttgart nach Hannover im Wagen 11, Platz 64 (ja, ich habe noch einen Sitzplatz bekommen ;-). Ruhig vorbeikommen, keine hektischen Bewegungen und gerne mit Kaffee ;-)

Cebit. Join the work.innovation. :-)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 16. März 2007, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Internet | Medienkompetenz 

Ich glaube, dass Jeff Barr auf der falschen Fährte ist, wenn er sich einerseits über die E-Mail-Flut beklagt und andererseits Dinge wie Twitter als zeitsparende Alternative positioniert. Das Gegenteil wird eintreten.

Ich bin überzeugt, dass wir eine neue Vielfalt von Kommunikationskanälen bekommen werden. Jeder gut für bestimmte Aufgaben und Ziele. Darunter meinetwegen auch sowas wie Twitter, maybe, und auch noch sehr lange der Dienst “E-Mail”.

Und mir ist es herzlich egal, auf welchem Kanal die Informationsflut über mich hereinbricht und wie geekig dieser gerde ist. Ich brauche vielmehr intelligente Dienste und schlaue Methoden, die diese Informationsflut kanalisieren. Suchen und finden wir die.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 15. März 2007, Lizenz
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