Friedrich Schiller in einem Brief an Gottfried Körner, 1788:
bq. “Eine Idee kann, isolirt betrachtet, sehr unbeträchtlich und sehr abenteuerlich seyn, aber vielleicht wird sie durch eine, die nach ihr kommt, wichtig; vielleicht kann sie in einer gewissen Verbindung mit anderen, die vielleicht ebenso abgeschmackt scheinen, ein sehr zweckmäßiges Glied abgeben: – alles dies kann der Verstand nicht beurtheilen, wenn er sie nicht so lange festhält, bis er sie in Verbindung mit diesen anderen angeschaut hat. Bei einem schöpferischen Kopfe hingegen, däucht mir, hat der Verstand seine Wache von den Thoren zurückgezogen, die Ideen stürzen pêle-mêle herein, und alsdann erst übersieht und mustert er den großen Haufen.”
Quelle: “Wissen-im-Netz.info”:http://www.wissen-im-netz.info/literatur/schiller/briefe/vSchiller/1788/178812011.htm via Timo Offs “Geistesblitz”:http://www.geistesblitz.de/2007/friedrich-schiller-ueber-brainstorming/
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