Adrian White, Pychologe an der University of Leicester, hat die erste “World Map of Happiness”:http://www.le.ac.uk/pc/aw57/world/sample.html entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Analyse der basierend auf Daten der UNESCO, der CIA, der New Economics Foundation, der WHO, der Veenhoven Database, des Latinbarometer, des Afrobarometer und des UNHDR.
Er diskutiert in seinem Artikel auch kurz auf die Schwierigkeiten, diese weichen Dinge wissenschaftlich valide zu messen. Wenn nicht außergewöhnliche Umstände wie etwa ein hoher Lotteriegewinn die Empfindung nachhaltig beeinflussen gilt wohl als gesichert, dass temporäre Stimmungsschwankungen weniger Einfluss auf das Wohlfühl-Gefühl haben, langfristige Veränderungen und die Einschätzung der aktuellen Situation dagegen sehr wohl.
Lange Rede, kurzer Sinn, hier die Top-10:
# Denmark
# Switzerland
# Austria
# Iceland
# The Bahamas
# Finland
# Sweden
# Bhutan
# Brunei
# Canada
Zwei weitere interessante Platzierungen: *USA* auf Rang 23 und *Deutschland* auf Rang 35. Wir liegen damit gleichauf mit Columbien, Honduras und Kuwait. Leider sind keine Vergleichsdaten vorhanden um längerfristige Vergleiche auf der gleichen Datenbasis anstellen zu könne. Jedenfalls:
ToDo: Weiter daran arbeiten…
Links: “Pressemeldung”:http://www2.le.ac.uk/ebulletin/news/press-releases/2000-2009/2006/07/nparticle.2006-07-28.2448323827 und “Artikel”:http://www.le.ac.uk/pc/aw57/world/sample.html


Nur Pkatz 35, finde ich gar nicht lustig!
Ihr seid Papst, wir aber auf Platz 2
Das liegt aber bestimmt auch daran, dass u.a. Daten der CIA und des Afrobarometers berücksichtigt worden sind
Nu, Platz 35 ist besser, als ich erwartet hatte…
Link zu diesem Artkel auf meinem Blog (twoday trackbacks tuns nicht…):
http://docsarah.twoday.net/stories/3780827/
Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von internationalen Vergleichen zum Thema Glück. Die kommen oft zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Daher sollte man die genaue Reihenfolge nicht ganz so ernst nehmen.
Was aber auffällt, ist, dass Staaten wie Dänemark oder die Schweiz fast immer in der Spitzengruppe zu finden sind (und leider Deutschland fast immer nur im Mittelfeld). Es lohnt sich daher mal genauer hinzusehen, was die Dänen und Schweizer denn so anders machen als wir. Um nur ein kleines Beispiel aufzugreifen: in der Schweiz trägt die direkte Demokratie entscheidend zum Glücksgefühl der Bürger bei.
Es wäre schön, wenn wir einen nationalen und auch vergleichenden internationalen Glücksindex einführen würden. Der würde sehr viel besser als das Bruttonationaleinkommen (früher: Bruttosozialprodukt) den wirklichen Fortschritt in der Gesellschaft messen können.
@ Alexander und Mitlesende/-schreibende:
erlaubt Ihr mir einen (typischen Minderheiten-)Witz? Einer, der in der Schweiz gerne über Deutsche erzählt wird?
[Wer fragt, muss auch eine Antwort akzeptieren. Ich warte jetzt mal ...]
Her damit!
Mal schaun, ob Du einen hast, den ich noch nicht kenne
Ich interpretiere Deine Antwort jetzt einfach mal als klares Ja …
Wieso sind die Deutschen das glücklichste Volk der Welt (womit die Rangliste klar widerlegt wäre)? Weil sie die einzigen sind, die keine deutschen Touristen im Land haben!
*duckundweg*
Ohhhh, der hat ja nen Bart.
Und wie …! Aber hat halt grad zur Glücklichkeits-Statistik gepasst.
Pingback: Glücklich und/oder friedliebend? - JobBlog - Marcel Widmer