Rubrik: Datenschutz + Privacy 

Glaubt eigentlich wer, dass jemand der so unersättlich und penetrant im Sammeln Ihrer privaten und persönlichen Daten und im Verbieten von Werkzeugen zum Selbstschutz ist wie der Herr Schäuble, glaubt eigentlich wer, dass dieser Herr und seine Gefolgsleute irgendwelche Bedenken haben, die ganzen Maßnahmen zum Super-Instrumentarium zu vernetzen?

Unüberwacht ist man bald nur noch in den eigenen vier Wänden. Ohne Telefon, ohne Internet und bei geschlossenen Rolladen. Das ist wie Sex im Dunkeln mit Kondom. Einem löchrigen Kondom. Denn so richtig sicher kann man sich selbst dann nicht mehr sein.

Wer will eigentlich diesen Überwachungsmoloch im Griff behalten?

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Geschrieben von Alexander Greisle am 30. Juni 2007, Lizenz
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Rubrik: Business Development 

Andreas Lutz weist im Blog von gruendungszuschuss.de auf die neuen Regelungen für geringwertige Wirtschaftsgüter hin, die ab 01.01.2008 in Deutschland in Kraft treten, und deren Auswirkungen auf die persönliche Steuererklärung. Es gibt noch einen zweiten Punkt für alle Hersteller und Verkäufer: Welche Auswirkungen hat das auf Ihre Preisgestaltung?

Vorab ganz kurz zur Neuregelung, vielleicht kennt sie noch nicht jeder:

  • Wirtschaftsgüter dürfen künftig bis zum Preis von 150 Euro netto sofort in voller Höhe abgeschrieben werden (bisherige Grenze: 410 Euro netto).
  • Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungspreis von 150 bis 1.000 Euro netto landen künftig in einem Sammelposten und müssen zwingend über fünf Jahre abgeschrieben werden. Das ist für viele Güter, die bisher über 3 Jahre abgeschrieben wurden, z.B. Computer und Drucker, eine Verschlechterung um 2 Jahre.
  • Die 150 Euro müssen im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben werden, bisher bestand ein Wahlrecht.
  • Wird ein Wirtschaftsgut nicht mehr genutzt, z.B. aufgrund eines Defektes, muß es weiter die vollen 5 Jahre abgeschrieben werden. Die bisher mögliche Sonder-AfA entfällt ersatzlos.

Wir reden hier über ein Preissegment, in dem viele Gegenstände des täglichen Arbeitslebens angesiedelt sind. Vom Bürostuhl (für 400 Euro bekommt man einen rückenschonenden, für 149 Euro das Gegenteil) über den PC und den Drucker, das Backup-Laufwerk, die Kamera, das Navigationssystem, den Beamer, das etwas bessere Handy und, und, und.

Auf den ersten Blick fallen die Auswirkungen für die persönliche Steuererklärung auf. Besonders betroffen sind die kleinen Unternehmen, deren Investitionen häufig im Preissegment bis 1000 Euro liegen. Sie sind nun besonders von den deutlich schlechteren Abschreibungsregeln betroffen. Von den steuerlichen Entlastungen der Kaptialgesellschaften profitieren sie hingegen nicht. Gegenfinanzierung auf dem Rücken der zunehmenden Zahl der kleinen Firmen und der bisher geförderten Ich-AGs. Nun ja.

Aber das soll hier gar nicht das Hauptthema sein. Ich würde gerne im folgenden einen zweiten Blick auf einen anderen Punkt richten: Auf die notwendigen Überlegungen zur Preisgestaltung bei Herstellern bzw. Händlern. (weiterlesen…)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 29. Juni 2007, Lizenz
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Rubrik: Neue Arbeitsformen 

Kann es funktionieren, wenn eine Firma nur virtuell arbeitet, wenn sich die Mitarbeiter nicht im festen Firmensitz treffen, keine Schreibtische haben und Kaffeeküchen und Flurfunk vor Ort fehlen? In einem schon ein paar Monate alten Beitrag bei Isotopp kann man die Erfahrungen von Kristian Köhntopp bei MySQL nachlesen: Erfahrungen mit Nonoffice

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Geschrieben von Alexander Greisle am 26. Juni 2007, Lizenz
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Rubrik: Datenschutz + Privacy | Informationsgesellschaft 

Während Überwachungsminister Schäuble die heimliche Online-Durchsuchung von Festplatten für lebensnotwendig hält, droht Google, Google Mail in Deutschland vom Netz zu nehmen wenn die Vorratsdatenspeicherung kommt.

Herr Schäuble, ich brauche Luft, Wasser, etwas zu Essen und meine Frau zum Leben. Wo genau kommt da Ihre Vorstellung ins Spiel?

Und dann bin ich mal gespannt, ob Google diesen PR-Gag wirklich bis zum bitteren Ende durchzieht…

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Geschrieben von Alexander Greisle am 23. Juni 2007, Lizenz
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Rubrik: Business Development 

Gleb, einer der Gründer von Townster, grübelt darüber, ob er “das obligatorische” Beta im Logo haben will. Mir gehen ja bei jedem neuen Beta-Schriftzug in irgendeinem Logo immer öfter drei Gedanken durch den Kopf:

  1. Warum braucht jemand das Beta im Logo um permanente Weiterentwicklung zu suggerieren?
  2. Warum soll ich meine Daten einem Dienst anvertrauen, der Beta – also nicht ausgereift – ist?
  3. Der Gag war nur bei den ersten zwei Diensten gut. Inzwischen ist er abgenutzt und langweilig…

Gleb macht sich ja durchaus ähnliche Gedanken. Vielleicht wäre es eine erfrischende Sache, wenn mal wieder ein Nicht-Beta-Dienst in der Web 2.0-Welt aufschlägt?

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Geschrieben von Alexander Greisle am 23. Juni 2007, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Finden Sie es auch ziemlich mühsam, wenn Sie die Mail einer bestimmten Person suchen und nicht genau wissen, wo diese in Ihrem Postfach abgelegt ist? Nun können Sie in Outlook zwar Suchordner für häufig benötigte Personen anlegen, das klappt gut, ist aber bei einer größeren Anzahl von E-Mail-Kontakten nicht mehr handhabbar. Chilibase bringt Abhilfe.

“Mit Chilibase haben Sie Ihre wichtigsten Personen und Partner jederzeit im Blick. Lassen Sie sich auf Knopfdruck die passende Korrespondenz mit Personen und Teams anzeigen.”

Seit einigen Wochen arbeite ich nun mit Chilibase und bin nach anfänglicher Skepsis inzwischen ein ziemlicher Fan des Produktes.

Wann kann Chilibase für Sie nützlich sein? (weiterlesen…)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 23. Juni 2007, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Gerade habe ich für ein Projekt zwei kostenlose Tools für die Projektplanung getestet und, wie es der Zufall will, ist die Frage auch bei Bernd Röthlingshöfer aufgetaucht. Hier meine ganz persönliche Kurzbewertung der zwei mir bekannten kostenlosen (unter Windwos laufenden) Tools:

GanttProject: http://ganttproject.biz/

Läuft halbwegs stabil, könnte schneller sein, ist sehr einfach zu bedienen und schön anzusehen. Kostenlos, außer der Geduld, die man manchmal bei aufwändigeren Neuberechnungen mitbringen muß. Dafür kann es auch mit MS-Project-Daten umgehen (Import/Export). GanttProject wird laufend weiterentwickelt, braucht Java als Laufzeitumgebung.

OpenWorkbench: http://www.openworkbench.org/

Ebenfalls kostenlos. Kann etwas mehr Projektmanagement, ist schneller, stabil, aber deutlich umständlicher zu bedienen. Altbacken anzusehen (auch ein Hygienefaktor bei Software) und ohne MS-Project-Schnittstelle. Bei der Weiterentwicklung scheint sich seit vielen Monaten nichts mehr zu tun.

Der Vollständigkeit halber: In der c’t 13/2007 gibt es einen Test von mehreren Projektmanagement-Tools, überwiegend kostenpflichtige, aber auch die beiden oben erwähnten.

Wenn Sie andere kennen, die kostenlos unter Windows eingesetzt werden können – immer her damit.

Edit: Grips ToDo ist ein weiteres Tool, in einer kostenlosen und einer kostenpflichtigen Version erhältlich. Im ersten zehnminütigen Kurztest nicht sofort intuitiv zu bedienen, macht aber einen mächtigen Eindruck, auch in der kostenlosen Variante. Aufgabenplanung, Gantt- und Netzplandiagramme sind enthalten, wobei das Gantt-Chart in den beiden anderen Programmen leistungsfähiger und intuitiver zu bedienen ist. Dafür bietet Grips viele Möglichkeiten, die Projektressourcen, Termine, Ansprechpartner, etc. zu verwalten. (Danke an Susanne für den Hinweis in den Kommentaren bei Bernd)

Edit2: OpenProj ist ein weiteres kostenloses Werkzeug, das ich aber noch nicht getestet habe. Da es auf Java basiert sollte es plattformübergreifend einsetzbar sein, u.a. für OS X. Laut Webseite kann es Daten mit Microsoft Project austauschen und unterstützt Gantt- und PERT-Charts.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 22. Juni 2007, Lizenz
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Rubrik: Internet | Medienkompetenz 

Deutschland, für solche Dinge muß man Dich einfach lieben. “Pflichtablieferungsverordnung”. Hinter diesem Wort- und Bürokratieungetüm verbirgt sich eine Bestimmung, nach welcher Unternehmen und Blog-Betreiber der Deutschen Nationalbibliothek regelmäßig elektronische Kopien ihrer Internetseiten abliefern müssen.

Ja, richtig gelesen.

“Die Verordnung soll nach BITKOM-Angaben noch dieses Jahr in Kraft treten; einen entsprechenden Entwurf habe der Bundesbeauftragte für Kultur und Medien bereits vorgelegt.” (Quelle: foerderland)

Lieber Bundesbeauftragter für Kultur und Medien, ich stelle Ihnen gerne und kostenlos meinen RSS-Feed zur Verfügung, sogar in der Full-Feed-Variante. Binden Sie ihn doch ein, wo auch immer Sie wollen.

Ok, ich gebe es zu. Der Titel dieses Beitrages ist mißverständlich. RSS ist keine neue Technologie mehr.

Weiterlesen: Pressemeldung Bitkom

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Geschrieben von Alexander Greisle am 20. Juni 2007, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Wichtige Geschäftsbriefe, Spams und private Mails geraten im Posteingang schon mal durcheinander. Viel zu viel Zeit wird damit verbracht, die Spreu vom Weizen zu trennen. Dabei können Sie mit ein paar einfachen Tricks und der richtigen E-Mail-Routine vorbeugen. Denn besser Sie haben Ihr Postfach im Griff – als umgekehrt.

Wie das geht? Das habe ich in einem Online-Workshop auf akademie.de beschrieben: E-Mail Chaos ade: System und Ordnung im elektronischen Postfach. Von der Methode zum richtig eingesetzten Werkzeug. Die Inhalte sind für Anwender aller E-Mail-Clients nützlich und zum Großteil umsetzbar. Konkrete Anleitungen gibts im Workshop für Microsoft Outlook 2003 und Mozilla Thunderbird 2.0.

Der Inhalt: (weiterlesen…)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 20. Juni 2007, Lizenz
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Rubrik: Verschiedenes 

Wie ist das Leseverhalten von Corporate Blogs? Wie stehts um die Glaubwürdigkeit? Was ist Lesern wichtig? Seit langem hier wieder mal der Hinweis auf eine gut gemachte studentische Studie und die Bitte um Teilnahme daran (war ja schon ein bisserl viel in letzter Zeit…). Nicht zuletzt, weil das Thema bisher tatsächlich noch nicht da war.

Hier gehts zur Studie…

Bitte mitmachen, getestete Dauer etwa 10 Minuten. Sie sind Zielgruppe der Studie – denn offensichtlich lesen Sie ja Corporate Blogs ;-)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 19. Juni 2007, Lizenz
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