Arbeitstechnik, es geht auch locker

Ein mir sehr symphatischer Beitrag von Marc Andreesen, den Netzveteranen unter uns noch als Vater des legendären Netscape-Browsers bekannt, hat einen sehr guten (und langen) Beitrag zum Thema Produktivität und Arbeitstechnik verfasst: “The Pmarca Guide to Personal Productivity”:http://blog.pmarca.com/2007/06/the_pmarca_guid.html

Viele der dort beschriebenen Dinge sehe und mache ich ähnlich. Mir gefällt der eher lustbetonte, unaufgeregte und ohne Listenfetisch auskommende Ansatz. Aber bevor ich hier lange Zusammenfassungen schreibe, “lesen Sie besser das Original”:http://blog.pmarca.com/2007/06/the_pmarca_guid.html.

via “Florian Steglich”:http://imgriff.com/2007/06/11/der-produktivitaets-navigator/


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6 Responses to Arbeitstechnik, es geht auch locker

  1. Armin says:

    Hmm, da sind ein paar nette Anregungen dabei. Aber würdest Du mit dem zusammenarbeiten wollen?

  2. Ja, würde ich. Bin auch überzeugt, dass das klappt.

    Ich bin ein Freund der schnellen, spontanen Abstimmung (wesentlich dabei: der Respekt vor der Arbeitssituation des/der Gegenüber). Allerdings habe ich durchaus Termine im Kalender. Zum einen weil es in Kundenprojekten nur so geht, zum anderen weil wir quer über den Süden Deutschlands verteilt arbeiten. Da gibts natürlich terminierte persönliche Treffen. Der überwiegende Teil ist allerdings spontan und online. Und es gibt durchaus Kunden, die mit dieser Art der schnellen, unkomplizierten Zusammenarbeit hervorragend zurecht kommen.

    Der einzige Punkt aus seiner Liste den ich im geschäftlichen Umfeld als “massiv daneben” beurteile ist die “Strategic Incompetence”. Sowas gehört nicht in ein gutes Team. Privat verschweige ich allerdings zunehmend irgendwelche vertieften EDV-Kenntnisse, meine Wochenenden sind mit zu wichtig…

  3. sigi says:

    Noch einer der eMail Schonkost empfiehlt – zur Nervenschonung und Produktivitätssteigerung. Vielleicht auch deswegen, weil er auch schon der Völlerei verfallen war. Ich persönlich denke bei meinen 3mailtäglich schon einmal ans Naschen…
    Und habe erst heute „gesündigt”.

  4. Durchhalten Sigi :-)

    Ab und zu ein Stückchen Schokolade ist in jeder Diät erlaubt ;-)

  5. Armin says:

    “Strategic Incompetence” ist daneben – womit ich Dir Recht gebe.

    “Don’t keep a schedule” lässt sich auch nicht richtig realisieren – womit ich Dir Recht gebe.

    Ziemlich daneben ist auch: “Hide in an IPod” – sehr kundenorientiert.

    Was bleibt denn noch an tollen Tipps?

    Ich werde das Gefühl nicht los. dass in einer etwaigen Zusammenarbeit hier jemand sein Lustprinzip zu meinen Lasten auslebt.

  6. Nein, das Gefühl habe ich nicht. Es ist eine Frage der Prioritäten, wie in jedem anderen Fall auch. Wenn Du das Pech hast, nicht zu den Top-Prioritäten zu gehöhren, dann wirst Du auf jeder ToDo-Liste nach unten rutschen. Und wenn jemand das Gefühl hat, seine Kunden wären nicht Top-Prio, nun denn…

    iPod, gut wenns zum verstecken vor Arbeit dient… Andererseits ist es eine sehr gute Möglichkeit in einen hochkonzentrierten Zustand zu kommen – mit der richtigen Musik. Das hilft mir und meinen Kunden. Wenn ich mal zwei Stunden nicht erreichbar bin, dann geht die Welt nicht unter – ich bin es auch nicht, wenn ich einen halben Tag oder einen Tag im Kundenworkshop bin. Auch dann müssen Anrufer bis zu einer längeren Pause auf den Rückruf warten. Damit hat niemand ein Problem.

    Es ist wie mit allen anderen Tipps, auf die individuell richtige, maßvolle und unverkrampfte Anwendung kommts an…

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