Rubrik: Business Development 

ist natürlich 5100. Ein wirklich unbezahlbares Marketing für akademie.de. Da dürften die Augen lachen und weinen zugleich… Bei der GEZ dürften sie nur weinen.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 27. August 2007, Lizenz
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Rubrik: Verschiedenes 

Nur noch wenige Tage bis zum Kurzurlaub in Stockholm. Zeit für einen Schwung von lesenswerten Links…

  • Hannes Treichl macht sich Gedanken über den Elevator Pitch. Alle sind sich einig: Gut um die Argumentation zu schärfen, dann aber besser niemand damit bekünsteln.
  • Taxifahrer in New York wollen streiken wenn Satellitennavigationssysteme Pflicht werden. Damit wären sie jederzeit ortbar und transparent. Könnte auch Begehrlichkeiten bei Herrn Schäuble wecken.
  • iPhone-Freaks aufgepasst. Die nächste Rechnung könnte umfangreicher werden: Die 79-Seiten-Rechnung (manager magazin). Anscheinend fehlen in den detaillierten Auflistungen von AT&T nur noch die Gesprächsinhalte…
  • Nichts wirklich neues, aber immer wieder erwähnens- und beachtenswert: The Dos And Don’ts Of Selling To Clients bei Freelance Switch. Ein sehr empfehlenswertes Blog, nicht nur für Freiberufler und Einzelkämpfer.
  • Elita Wiegand stellt die Frage, ob man durch die vielen Spuren im Netz Angst um den guten Ruf haben muß. Fazit: Eine Sache der Kultur. Interessante Frage und spannende Diskussion.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 24. August 2007, Lizenz
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Rubrik: Neue Arbeitsformen | Usability + Ergonomie 

Von zu Hause aus arbeiten. Ich genieße das sehr. Vor allem die Feiheiten, der kurze Arbeitsweg vom Bett über die Dusche ins Arbeitszimmer und die flexible Arbeitsgestaltung haben es mir angetan. Und man kann sich “nebenbei” um die Familie kümmern und einiges für die gute Work-Life-Balance tun.

So verlockend das auch klingt: Wer seinen Arbeitsplatz in die eigene Wohnung verlegt, sollte das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Im Gegenteil: Um im Home Office erfolgreich arbeiten zu können, benötigt man ein hohes Maß an Selbstorganisation, gute Werkzeuge und ein ergonomisches Büro. Gerade letzteres wird häufig stiefmütterlich behandelt.

Wie arbeitet es sich nun am besten im Büro zu Hause? Etwas Werbung in eigener Sache: Ich habe mal wieder etwas für akademie.de geschrieben, das sich genau damit auseinander setzt und eine Menge ganz praktischer Tipps geben soll: Zu Hause und doch im Büro: Arbeiten im Home Office. Die Web-Version ist frei zugänglich.

Das Inhaltsverzeichnis:

1. Telearbeit: Vorteile – Nachteile – Selbsttest

  • 7 Vorurteile gegen Telearbeit
  • Typen der Telearbeit
  • Vorteile und Nachteile
  • Schnelltest: Telearbeit

2. Arbeit organisieren

  • Selbstorganisation
  • Mitarbeiterführung: Wenn Sie der Chef sind

3. Kommunikation und Telearbeit

  • Chat und Instant Messaging
  • Web-Conferencing
  • Wikis
  • Weblogs und Twitter

4. Gestaltung des eigenen Home-Office

  • Arbeitsplatzgestaltung
  • Mein Arbeitsplatz
  • Arbeitsplatzergonomie
  • Mit dem Laptop arbeiten
  • Effizient arbeiten mit mehreren Bildschirmen
  • Checkliste Ergonomie Home-Office

Registrierte akademie.de-Leser können ein 57-seitiges PDF herunterladen, die Web-Version ist derzeit offen zugänglich. Viel Spaß beim Lesen. Eigene Erfahrungen und Ergänzungen sehr gerne dort und hier.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 20. August 2007, Lizenz
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Rubrik: Verschiedenes 
“Die Kunst des Ausruhens ist ein Teil der Kunst des Arbeitens.”
John Steinbeck (1902-68), amerik. Schriftsteller

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Geschrieben von Alexander Greisle am 18. August 2007, Lizenz
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Rubrik: Datenschutz + Privacy | Informationsgesellschaft 

Vor einigen Tagen hatte ich eine Zusammenstellung und persönliche Kurzbewertung verschiedener Personensuchmaschinen geschrieben. Zeit für einen Nachklapp.

Grund ist ein sehr lesenswerter Artikel bei Wired: Astonishing! Spock Thinks You’re a Pedophile

Ganz kurz: Dienste wie Spock, andere genauso, bedienen sich aus öffentlichen Quellen und gehen dabei nicht zwingend intelligent vor. So werden Sie wahrscheinlich auch dann ein Profil haben bzw. irgendwann bekommen, wenn Sie sich gar nicht selbst anmelden. Was dann zunächst in diesem Profil steht, das hängt von der Maschine ab.

“Once your content is on Spock it’s no longer strictly yours. For example, you can’t make your Spock profile private or limit who can contribute to it. Anyone registered with Spock can vote on the tags or photos on your profile. If the ‘no’ votes outnumber the ‘yes’ votes, the new content is removed. Otherwise, you’ll have to ask Spock’s customer service to remove it for you.” (Quelle: Wired)

Fazit: Sie haben gar keine andere Chance als sich bei den Personensuchmaschinen, nicht nur bei Spock, anzumelden und aktiv Ihre Einträge und damit Ihre Reputation zu pflegen.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 15. August 2007, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

sagt Siglinde Sonnenholzer. Die Münchnerin gibt bei FOCUS Online Tipps für eine effiziente Schreibtisch- und Arbeitsorganisation. Ein kleines Videoexperiment zeigt, dass eine solche tatsächlich hilft. Nämlich gerade bei den kleinen, ungeliebten Aufgaben des Alltags. Laufen diese effizient, dann bleibt schlicht mehr Zeit für das Genie in uns und für die wirklich interessanten Dinge.

Schön und vor allem zielführend finde ich, dass sie das Thema nicht so verkniffen sieht, wie man es aus vielen anderen Beiträgen zum Thema Selbstorganisation kennt:

Für Sonnenholzer ist Unordnung kein Zeichen von Charakterschwäche. “Kreativen Menschen ist ein aufgeräumter Schreibtisch einfach nicht wichtig.”
(Quelle: focus.de, Siglinde Sonnenholzer)

Der zentrale Tipp für den Erfolg aller Selbstorganisationbemühungen, sei es im kreativen Chaos oder auf dem Weg zum top-organisierten Schreibtisch, liegt sicher im letzten ihrer Ordnungstipps: “Neben aller Disziplin ist Geduld mit sich selbst wichtig.”

Hm, werde wohl doch schnellstmöglich meinen lange angekündigten Besuch im neuen Office von Frau Sonnenholzer in der Münchner Friendsfactory wahr machen müssen. Mal schaun, wie ihr Schreibtisch so aussieht. Ich überlege mir bis dahin vielleicht noch ein kleines Videoexperiment :-)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 13. August 2007, Lizenz
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Rubrik: Datenschutz + Privacy 

Stellen Sie sich vor, Sie sind Taxifahrer. Stellen Sie sich weiter vor, Sie haben das Glück, eine lukrative Fahrt zu machen, Sie werden 200 Euro verdienen. Nun sind Sie ein kundenorientierter Taxifahrer. Deshalb haben Sie auch nichts dagegen, wenn Ihr Fahrgast Sie darum bittet, dass er Ihr Handy verwenden darf. Natürlich wundern Sie sich etwas, wenn er darauf auch Rückrufe erhält und es doch recht intensiv (auf italienisch) nutzt. Sei es drum, er ist Kunde.

Dann gehen Sie nach Hause. Sie sind müde, es war ein anstrengender Tag. Morgens um 4 Uhr schepperts gewaltig, ruck-zuck sind Sie von einem Sondereinsatzkommando umzingelt, Sie werden aus dem Bett gezerrt. Draußen ist die Straße voller Einsatzwägen und -kräfte.

Nun haben Sie aber echtes Glück. Sie sind Verehrer vom König Ludwig II. und bringen das auch in Ihrer Wohnungsausstattung zum Ausdruck. Das kommt dem SEK dann auch gleich komisch vor: “Da ko doch wos ned schdimma”. Jemand, der Devotionalien des Bayrischen Kini sammelt, der kann unmöglich ein Mafiosi sein. So klärt es sich auf, dumm gelaufen. König Ludwig sei Dank, Sie konnten direkt vor Ort ein wertvolles Indiz Ihrer Unschuld abliefern. Der nette Hauptkommissar lässt Ihnen sogar seine Visitenkarte da und brummelt was von Entschädigung (nein, nicht von Entschuldigung).

Gibts nicht? Doch. Herrn Ludwig Zieglgänsberger, ein 69-jähriger Taxifahrer aus Unterhaching, ist das passiert. Nachzuhören im Podcast von Antenne Bayern (direkter Download: mp3).

Einige Dinge können wir lernen:

  1. Lassen Sie niemanden mehr mit Ihrem Handy telefonieren.
  2. Wenn Sie Ihr Handy verlieren: Schnellstmöglich über den Provider sperren lassen.
  3. Die Vorratsdatenspeicherung geht nach hinten los. Kriminelle werden sie nutzen um den Verdacht von sich abzulenken und falsche Spuren zu legen. Einmal mehr bleibt also eine Maßnahme übrig, die unbescholtene Bürger ganz real überwacht, die aber keinen Beitrag zur Sicherheit bringt.
  4. Besorgen Sie sich unbedingt Ihre persönliche König-Ludwig-II.-Fan-Grundausstattung fürs Wohnzimmer.

P.S.: Sehr schön auch der Schluß des Podcasts. Klar, jemanden der seit 31 Jahren Mitglied der CSU ist, den behandelt man so nicht :-)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 12. August 2007, Lizenz
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Rubrik: Gadgets | Technologien 

Das ist zumindest der Rat der Computerwoche an gestresste IT-Manager, wenn der CEO mit einem solchen Teil ankommt. Denn:

“[...] in den USA schon heiß begehrt und demnächst sicher ein Problem, mit dem sich die IT-Abteilungen herumschlagen müssen: das ‘iPhone’ von Apple.”
(Quelle: Computerwoche 31/2007, S. 8)

Aber keine Angst, die Entwarnung folgt:

“Sie brauchen sich wirklich nicht vor dem iPhone zu fürchten.”
(Quelle: Computerwoche 31/2007, S. 8)

Gut, dass wir drüber gesprochen haben. Bei solch beruhigenden Aussichten können wir jetzt unser Wochenende geniessen. Es soll regnen.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 11. August 2007, Lizenz
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Rubrik: Datenschutz + Privacy | Informationsgesellschaft | Medienkompetenz 

Derzeit gibt es in der Internet-Szene zwei Dinge, die wie das Kraut aus dem Boden schießen und einen gewissen Hype-Faktor haben: Social Networks, bei denen der Hype schon wieder etwas abflaut, und Personen-Suchmaschinen. TechCrunch spricht sogar schon von einem War of the People Search. Für die persönliche Reputation, nicht nur Online, tun sich jedenfalls neue Dimensionen auf.

Personen-Suchmaschinen sind vertikale Suchdienste, die sich im Gegensatz zu den herkömmlichen Diensten auf ein Rechercheziel spezialisiert haben. Wie es der Name vermuten lässt, auf die Suche nach Fakten zu Personen. Das erledigen sie mehr oder weniger tief und manchmal auch brauchbar.

Bei den verschiedenen (Test-)berichten im Netz sollte man sich im Moment noch nicht zu sehr blenden lassen. Denn klar, es lässt sich über George W. Bush und andere Promis sehr schnell einiges finden. Zapft man, wie z.B. Spock, die Wikipedia-Einträge an, dann entstehen mächtig aussehende Profile. Man bekommt einen Eindruck davon, was möglich wäre. Die Frage ist, ob dadurch die wirklich interessanten Informationen besser zugänglich werden.

Hinzu kommt: Häufig werden die Einträge und Profile zunächst von der jeweiligen Person selbst mit den gewünschten Details gepflegt. Damit sind die nachfolgend aufgeführten Tools nicht nur Suchmaschinen sondern auch hervorragende Werkzeuge um die Treffer herkömmlicher Suchmaschinen, und damit die eigene Reputation, etwas zu steuern.

Doch nun zur Kurzvorstellung mit Screenshots einiger Personen-Suchmaschinen, die sich im Anwendungsprofil durchaus unterscheiden. Im weiteren möchte ich Spock, ZoomInfo, Pipl, Wink, Stalkerati, Yoname und Peekyou kurz charakterisieren. Ein weiteres Tool, Paterva Evolution, zeigt, dass zukünftig mit modernen Technologien noch sehr viel mehr möglich sein wird.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 9. August 2007, Lizenz
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Rubrik: Verschiedenes | Informationsgesellschaft 

Ich mag die Idee hinter Creative Commons (Wikipedia) sehr. Inhalte werden vom Verfasser frei verfügbar gemacht und können unter bestimmten, vom Autor definierbaren Bedingungen weiterverwendet werden. So kann Wissen einfach weiterentwickelt werden. Ich bin der Überzeugung, dass die Ideen hinter Creative Commons, ähnlich wie die Ideen hinter Open Source, die Basis für viele Geschäftsmodelle der Zukunft sein werden.

So weit die Theorie. In der Praxis wird kopiert was das Zeug hält, fremder Content wird schamlos als eigener ausgegeben, Verlinkungen und Namensnennungen sind schon zu viel Arbeit für die Content-Diebe. Content-Klau mittels automatisierter Tools ist nervig. Content-Klau ganz bewußt per Copy-Paste zeugt von fehlendem Respekt und einer egoistischen Selbstbedienungsmentalität. Creative Commons hat viel mit guter Kinderstube zu tun.

Schade drum. Wirklich Schade drum. Die Inhalte des work.innovation Blog werden künftig nicht mehr nach Creative Commons veröffentlicht sondern nach geltendem Recht.

Gerne kann jeder Leser auch künftig das work.innovation Blog in eigenen Arbeiten zitieren. Ich betrachte das als Wertschätzung meiner Arbeit. Bei längeren Passagen bitte ich um vorherige Rücksprache, bei kürzeren Absätzen bestehe ich auf korrekter Zitierung und Verlinkung.

Bei Content-Klau werde ich künftig folgendes Verfahren anwenden:

  1. Freundliche Mahnung per E-Mail oder Blog-Kommentar, wenn möglich
  2. Rechnung über 10 € (netto) / 11,90 € (brutto) pro Textzeile (sofort fällig, es zählt die Zeilenanzahl im work.innovation Blog), wenn der Beitrag nach Schritt 1. nicht innerhalb von maximal 7 Tagen gelöscht wurde
  3. Einleiten der juristischen Schritte, wenn die Rechnung nicht bezahlt wird

Wieso müssen solche Dinge klar gestellt werden?

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Geschrieben von Alexander Greisle am 4. August 2007, Lizenz
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