Ich mag die Idee hinter Creative Commons (Wikipedia) sehr. Inhalte werden vom Verfasser frei verfügbar gemacht und können unter bestimmten, vom Autor definierbaren Bedingungen weiterverwendet werden. So kann Wissen einfach weiterentwickelt werden. Ich bin der Überzeugung, dass die Ideen hinter Creative Commons, ähnlich wie die Ideen hinter Open Source, die Basis für viele Geschäftsmodelle der Zukunft sein werden.

So weit die Theorie. In der Praxis wird kopiert was das Zeug hält, fremder Content wird schamlos als eigener ausgegeben, Verlinkungen und Namensnennungen sind schon zu viel Arbeit für die Content-Diebe. Content-Klau mittels automatisierter Tools ist nervig. Content-Klau ganz bewußt per Copy-Paste zeugt von fehlendem Respekt und einer egoistischen Selbstbedienungsmentalität. Creative Commons hat viel mit guter Kinderstube zu tun.

Schade drum. Wirklich Schade drum. Die Inhalte des work.innovation Blog werden künftig nicht mehr nach Creative Commons veröffentlicht sondern nach geltendem Recht.

Gerne kann jeder Leser auch künftig das work.innovation Blog in eigenen Arbeiten zitieren. Ich betrachte das als Wertschätzung meiner Arbeit. Bei längeren Passagen bitte ich um vorherige Rücksprache, bei kürzeren Absätzen bestehe ich auf korrekter Zitierung und Verlinkung.

Bei Content-Klau werde ich künftig folgendes Verfahren anwenden:

  1. Freundliche Mahnung per E-Mail oder Blog-Kommentar, wenn möglich
  2. Rechnung über 10 € (netto) / 11,90 € (brutto) pro Textzeile (sofort fällig, es zählt die Zeilenanzahl im work.innovation Blog), wenn der Beitrag nach Schritt 1. nicht innerhalb von maximal 7 Tagen gelöscht wurde
  3. Einleiten der juristischen Schritte, wenn die Rechnung nicht bezahlt wird

Wieso müssen solche Dinge klar gestellt werden?

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Geschrieben von Alexander Greisle am 4. August 2007, Lizenz
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