Von zu Hause aus arbeiten. Ich genieße das sehr. Vor allem die Feiheiten, der kurze Arbeitsweg vom Bett über die Dusche ins Arbeitszimmer und die flexible Arbeitsgestaltung haben es mir angetan. Und man kann sich “nebenbei” um die Familie kümmern und einiges für die gute Work-Life-Balance tun.
So verlockend das auch klingt: Wer seinen Arbeitsplatz in die eigene Wohnung verlegt, sollte das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Im Gegenteil: Um im Home Office erfolgreich arbeiten zu können, benötigt man ein hohes Maß an Selbstorganisation, gute Werkzeuge und ein ergonomisches Büro. Gerade letzteres wird häufig stiefmütterlich behandelt.
Wie arbeitet es sich nun am besten im Büro zu Hause? Etwas Werbung in eigener Sache: Ich habe mal wieder etwas für akademie.de geschrieben, das sich genau damit auseinander setzt und eine Menge ganz praktischer Tipps geben soll: Zu Hause und doch im Büro: Arbeiten im Home Office. Die Web-Version ist frei zugänglich.
Das Inhaltsverzeichnis:
1. Telearbeit: Vorteile – Nachteile – Selbsttest
- 7 Vorurteile gegen Telearbeit
- Typen der Telearbeit
- Vorteile und Nachteile
- Schnelltest: Telearbeit
2. Arbeit organisieren
- Selbstorganisation
- Mitarbeiterführung: Wenn Sie der Chef sind
3. Kommunikation und Telearbeit
- Chat und Instant Messaging
- Web-Conferencing
- Wikis
- Weblogs und Twitter
4. Gestaltung des eigenen Home-Office
- Arbeitsplatzgestaltung
- Mein Arbeitsplatz
- Arbeitsplatzergonomie
- Mit dem Laptop arbeiten
- Effizient arbeiten mit mehreren Bildschirmen
- Checkliste Ergonomie Home-Office
Registrierte akademie.de-Leser können ein 57-seitiges PDF herunterladen, die Web-Version ist derzeit offen zugänglich. Viel Spaß beim Lesen. Eigene Erfahrungen und Ergänzungen sehr gerne dort und hier.
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Schönes Thema! Ich habe mehrmals zwischen normalem und Home-Office hin und her gewechselt. Im Moment ziehe ich aus meinem Home Office wieder in ein externes Büro. Und bin darüber (nach 3 Jahren) auch ganz happy.
Die nächsten zwei Jahre werde ich beides haben. Ein Homeoffice (und damit die Vorteile “Noch schnell mal was machen zu können”) Aber auch ein Externes (mit den Vorteilen: sozialer Kontakt und Trennung vom Privatleben)
Viele Grüße vom Wannsee,
Sebastian
Die Kombination ist klasse, das hört sich nach guten zwei Jahren an.
Von vielen Heimarbeitern hört man, dass die fehlenden sozialen Kontakte den Tag über mit die größte Herausforderung sind. Wenn doch nur der Kaffee durch die Leitungen fließen würde und das Beamen schon erfunden wäre…
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Der Vorteil der Arbeit von zuhause ist, dass man seine Zeit (einigermaßen) einteilen kann, aber auf der anderen Seite hat man auch durch Skype, Mail & Co das Gefühl, ständig präsent sein zu müssen. Hier einen gesunden Weg zu finden, also die Frage der (Selbst-)Organisation ist wohl das Schwierigste.
Das wurde auch schon wissenschaftlich untersucht:
http://www.grin.com/e-book/157013/regulationsbehinderungen-bei-der-teleheimarbeit-unter-beruecksichtigung
Auch hier kommt man zum Ergebnis, dass “eine wesentliche Bedingung für den Erfolg der Einführung von Telearbeit ein ”Bündnis für Arbeit” hinsichtlich der familialen und betrieblichen Ansprüche ist.”