Rubrik: Verschiedenes 
“Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.” (Jean-Jacques Rousseau)

Danke an Manu für das schöne Zitat.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 30. September 2007, Lizenz
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Rubrik: Business Development 

Niemand wünscht es sich im unternehmerischen Alltag, trotzdem passiert es: Eine Forderung fällt aus, der Kunde zahlt nicht. Gerade für kleine Unternehmen reißt eine ausgefallene Forderung häufig schmerzliche Lücken. Dr. Ellen Ulbricht beschreibt in ihrem Praxishandbuch Forderungsmanagement wie Selbstständige und kleine Unternehmen mit diesem Risiko umgehen können.

Eine Lehre aus der Lektüre des Buches ist, dass Forderungsausfälle eben nicht unbeeinflußbares Schiksal sind. Proaktives Handeln und ein schlankes, aber wirkungsvolles Risikomanagement helfen gerade kleinen Unternehmen dabei, mögliche eigene Liquiditätsprobleme durch Zahlungsausfälle zu vermeiden.

Dabei geht sich nicht nur auf die juristischen Aspekte ein. Wertvoll wird das sehr praxisorientierte und gut lesbare Buch durch die vielen Hinweise, wie der Unternehmer proaktiv tätig werden kann. Sei es durch die konsequente Kundenbeobachtung, die richtige Absicherung von Geschäften, die Vertragsgestaltung oder ein professionelles Forderungsmanagement. Auch die Frage, wie Sie offene Forderungen trotz drohendem Zahlungsausfall zu Geld machen, wird behandelt.

Praxistipps und Checklisten helfen, die Erkenntnisse in den betrieblichen Alltag zu integrieren. Kennen Sie beispielsweise die typischen Schuldnertricks und wissen Sie, wie Sie sich davor schützen?

Kleiner Wermutstropfen: Die juristischen Hinweise basieren auf österreichischem Recht, das dem deutschen zwar oft ähnlich ist – aber eben nicht identisch. Nichtsdestotrotz ist das Buch von Dr. Ellen Ulbricht auch für deutsche und schweizerische Selbständige und Kleinunternehmer eine klare Leseempfehlung. Dafür sorgen die vielen Tipps, die helfen, es erst gar nicht zum äußersten kommen zu lassen.

Dr. Ellen Ulbricht: Forderungsmanagement. Praxishandbuch für Selbstständige und kleine Unternehmen. Verlag Österreich GmbH, 2007, ISBN: 9783704650368

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Geschrieben von Alexander Greisle am 25. September 2007, Lizenz
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Rubrik: Datenschutz + Privacy | Informationsgesellschaft 
“Limbach: Gewiss wird es Widerstände geben, nicht zuletzt von denen, die meinen, angesichts der Terrorgefahr müsse ‘über Grundrechte neu nachgedacht’ werden. Aber diese Grundrechte sind ja gerade für solche krisenhaften Zeiten gedacht und gemacht worden.”

Interview von Heribert Prantl mit der ehemaligen Präsidentin des Verfassungsgerichts Jutta Limbach zu anstehenden Neubesetzungen am Bundesverfassungsgericht (Süddeutsche Zeitung vom 24.9.2007)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 24. September 2007, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Manche Dinge machen Spaß, manche müssen einfach nur getan werden und wieder andere würde man am liebsten ganz weit weg legen. Leider funktioniert das nicht und man kann es sich auch nicht immer aussuchen.

Für mich habe ich inzwischen heraus gefunden, dass es gar keine schlechte Taktik ist, den Shit zuerst zu erledigen. Meine Beobachtung ist, dass man darüber und über das Gefühl, den Shit (bald) erledigt zu haben, auch in einen Flow kommen kann.

An anderen Tagen, wenn es mit obiger Taktik nicht so gut funktioniert oder der Shit zu umfangreich ist, versuche ich, ihn möglichst feingranular zu stückeln und unauffällig zwischen die Spaßmacher zu streuen. Dann ist es halb so schlimm, es kommt ja bald wieder ein Spaßmacher.

Wie geht es denn Ihnen damit? Wie bekommen Sie den Shit erledigt?

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Geschrieben von Alexander Greisle am 22. September 2007, Lizenz
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Rubrik: Informationsgesellschaft | Medienkompetenz 

Getting Things Done – Früh übt sich… titelt Jochen Mai und weist darauf hin, dass es im Prinzip gut ist, wenn Kinder früh die zugrunde legenden Gedanken verinnerlichen. Natürlich auf die richtige Art und Weise.

Ein nachdenkenwerter Anstoß, wie ich meine. Könnte der schulische und berufliche Erfolg von Kindern aus “besseren Kreisen” (was immer das sein mag) auch damit zusammenhängen, dass diese von früh auf mit solchen Verhaltensweisen in Berührung gekommen sind und diese im Alltag abgeschaut und übernommen haben? Ausnahmen bestätigen die Regel?

Dann wäre die spanndene Frage, wie man diesen Punkt auf geeignete Art in die Erziehung und Ausbildung integriert um eine höhere Chancengleichheit hin zu bekommen. Gerne so, dass “Kind sein” noch ohne ausgefuchsten Organizer möglich ist.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 21. September 2007, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Medienkompetenz 

Ich kann es nicht mehr hören. “Bankrott der E-Mail”, “Mail-Verstopfung”, “E-Mail-Hölle”. Ein paar Schlagwörter aus aktuellen Diskussionen rund um die gute, alte E-Mail. Offensichtlich hat das Medium E-Mail ein paar Pupertätsprobleme. Aber wieso schimpfen wir auf die E-Mail? Wollen wir wirklich dem Medium die Schuld in die Schuhe schieben?

Alles erledigen wir über E-Mail – egal ob geeignet oder nicht.

E-Mail eignet sich nicht als Ersatz für Chat, E-Mail ist (k)ein aufregendes Werbemedium, E-Mail ist kein sonderlich geschicktes Werkzeug um gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten, E-Mail ist keine Brülltüte kein Megaphon, E-Mail ist kein persönliches Gespräch.

E-Mail ist ein Geschäftsbrief, und eine Möglichkeit, sich schnell asynchron abzustimmen.

Löst es unsere Kommunikations- und Effizienzprobleme mit möglichst markigen Headlines das Ende der E-Mail zu beschwören? Nein, es löst die Probleme nicht. Denn: (weiterlesen…)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 19. September 2007, Lizenz
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Rubrik: Datenschutz + Privacy | Informationsgesellschaft 
“Mehr als 20.000 Bilder hat Hasan Elahi bereits online gestellt, pro Tag werden es jeweils ungefähr hundert mehr. Er will als freiwillig gläserner Bürger mit dieser Informationsflut für sich selbst eine Art Dauer-Alibi schaffen …”

aus: Telepolis: Der gläserne Terrorverdächtige.

Ist das die Informationelle Fremdbestimmung, wie Prof. Miriam Meckel die aktuellen Tendenzen umschreibt, in der selbstbestimmten Version? Wäre das in der absehbaren Komplexität überhaupt leistbar?

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Geschrieben von Alexander Greisle am 16. September 2007, Lizenz
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Rubrik: Verschiedenes 

Gemütlich im Biergarten auf den nächsten Termin wartend habe ich mir gerade die Statistiken der letzten vier Wochen angesehen. Nicht zuletzt dank der Erwähnung des Vergleichs der Personensuchmaschinen in der Wirtschaftswoche ist dieser Beitrag die ungefährdete Nummer 1. Ein herzliches Danke an Jochen Mai.

  1. Neuer Trend: Personensuche im Web
  2. Steuerliche Neuregelung der GWG ab 1.1.2008 und Ihre Preisgestaltung
  3. Tipps für ergonomische Computerarbeitsplätze
  4. Office-Excellence-Check, die 2. Runde
  5. Google Calendar mit Outlook und PDA/Handy synchronisieren

Interessant, dass viele nicht top-aktuelle Beiträge dabei sind. Ein Zeichen, wie gut die Verlinkung und die Google-Positionierungen funktionieren.

Erstmals seit langem ist der Beitrag vom Dezember 2005 zum Acer-Support-Fiasko nicht mehr unter den ersten fünf Beiträgen der Zugriffstatistik. Er kommt an Position 7. Haupt-Zuträger für diesen speziellen Beitrag ist Google.

P.S.: Die 404-Seite gehört eigentlich ebenfalls unter die Top-5… Viele Personen haben den Link aus der Wirtschaftswoche falsch abgetippt. Ich habe deshalb dort einen kleinen Hinweis eingefügt.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 13. September 2007, Lizenz
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Rubrik: Neue Arbeitsformen 

Jochen Mai sucht auf der Karrierebibel Bilder von den Büros in denen das Internet gemacht wird, das Fraunhofer IAO sucht im Office Excellence Check wieder Zahlen und Fakten rund um die Zufriedenheit und die Gestaltung von Büros und Arbeitsumgebungen. Beides einen Klick wert!

Vielleicht gibt’s demnächst auch noch ein paar Bilder von meinem (Home-)Office. Im Moment sitze ich hier:

Sie können ja derweil bei den Kollegen vom Fraunhofer-Institut den Office-Excellence-Check machen. Dauer 10-15 Minuten, am Ende gibts eine erste Auswertung und die Möglichkeit, sich für die Auswertung Ende 2007 zu registrieren (jetzt mitmachen).

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Geschrieben von Alexander Greisle am 10. September 2007, Lizenz
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Rubrik: Business Development 

Wenn Alt-Kunden schlechter behandelt werden als Neu-Kunden, dann werden sie zu Ex-Kunden.

Vor allem, wenn man als Alt-Kunde > 30 % für die gleiche Leistung mehr bezahlen soll. Da hilft selbst eine relative Zufriedenheit und eine fast 18-jährige Kundenbeziehung nicht. Denn es ist ja nicht gesagt, dass man beim neuen Anbieter nicht noch zufriedener ist, auch wenn dieser keine “Fürsorge fürs Volk” verspricht. Die Bereichtschaft, das auszuprobieren steigt.

Zur potenziellen Preisersparnis kommt, vielleicht noch wichtiger, das Gefühl als Kunde beim alten Anbieter nicht wertgeschätzt und veräppelt zu werden. Im Zeitalter des Internet und des Web 2.0 eine gefährliche Einstellung für einen Anbieter.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 6. September 2007, Lizenz
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