Work-Irgendwas-Balance

Drei Gedanken dazu:

  • Haben wir nur dann eine “gute” Work-Life-Balance, wenn wir 9-to-5 arbeiten? Wer definiert “gut”? Hoffentlich Sie. Also lassen Sie sich nicht einreden, dass Sie eine schlechte Work-Life-Balance haben.
  • Was ist die Work-Life-Balance für Sie? Kennen Sie das richtige Verhältnis (in Zahlen!)? Woher? Woran machen Sie das fest? Gilt dieses Verhältnis unumstößlich für alle Zeiten? Wie flexibel können bzw. möchten Sie dieses Verhältnis handhaben?
  • Müsste man nicht eher von einer “Life-Balance” sprechen? Es gibt nur ein Leben, Arbeiten ist ein — hoffentlich befriedigender — Teil davon. Die Life-Balance wiederum ist umfassender als die Work-Life-Balance, die sich ja explizit nur einen Teilaspekt herausgreift. Wäre es nicht schön, wenn endlich das verkrampfte Nachsinnieren über die eigene Work-Life-Balance wegfiele und auch Blog-Beiträge wie dieser hier?

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2 Responses to Work-Irgendwas-Balance

  1. Balance ist immer ein Akt am Rande der Stabilität. Daher finde ich den Begriff “Work-Life-Balance” auch unsinnig. Es geht um Integration all dessen was man tun, und nicht um Balance. Siehe Work-Life-Balance : Gute Idee oder Unsinn?.

  2. sigi says:

    Genau das ist es. Erst schafft man/frau eine (künstliche) Grenze zwischen Leben und Arbeiten (Arbeiten eigentlich nur Tote?) und dann versucht man nur diese beiden Dinge wieder (künstlich) in Balance zu bringen. Erinnert mich an das Thema Körper, Geist Seele was auch erst begrifflich getrennt und dann wieder zusammengesetzt werden muss. Damit lassen sich ja auch Kirchen und Praxen füllen…

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