Rubrik: Information Worker | Innovation 

Einen informationsreichen Service bietet die Fraunhofer Gesellschaft an: Über die Fraunhofer ePrints haben Sie kostenlosen Zugriff auf Veröffentlichungen der Forscherkollegen. Bei weitem nicht auf alles, aber auf einiges. Sie können die Datenbank nach Stichwörtern durchsuchen oder geordnet nach Forschungsgebieten und/oder Instituten durch den Datenbestand browsen. Die Dokumente lassen sich als pdf im Volltext herunterladen.

Die große Schwester dieser Datenbank ist Fraunhofer Publica. Dort finden Sie weitere Veröffentlichungen (allerdings nicht zwingend kostenlos bzw. als Download verfügbar) der Fraunhofer Forscher, insbesondere auch Dissertationen, Aufsätze, Studien, Buch- und Konferenzbeiträge.

Viel Spaß beim Stöbern!

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Geschrieben von Alexander Greisle am 29. Februar 2008, Lizenz
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Rubrik: Datenschutz + Privacy 

Lesestoff: Das Buch The Future of Reputation: Gossip, Rumor, and Privacy on the Internet von Daniel J. Solove steht unter einer Creative Commons Lizenz zum Download bereit.

Noch hat mir die Zeit gefehlt, das Buch anzulesen. Aber das heißt ja nicht, dass Sie nicht schon anfangen dürfen ;-)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 28. Februar 2008, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Neue Arbeitsformen 

Liebe Frau Schütz,

ist die Ära der Information Worker vorbei, bevor sie begonnen hat? Ich finde Ihre Frage hoch interessant, ist doch der Information Worker keine eigene Spezies, sondern immer noch ein Homo Sapiens. Letzterer entwickelt allerdings – seine schon immer vorhandenen – Fähigkeiten zur Informationsverarbeitung immer weiter und verändert sich dabei natürlich. Nicht nur durch immer kräftigeren Daumen vom SMS tippen.

Tom Peters, provozierender Querdenker, hat in einem Kommentar in der Zeitschrift “Markt und Mittelstand” (Ausgabe 11/2007) gleich mal der kompletten Spezies der Büroarbeiterinnen und Büroarbeiter das Aus vorhergesagt. Nicht generell, aber zumindest in den westlichen Industriestaaten. Ganz in Analogie zum Rückgang der Arbeitschaft in der Industrie. Denn Büroarbeiten werden immer mehr ausgelagert, insbesondere einfachere Sachbearbeitungsaufgaben.

Diese Einschränkung halte ich für ganz wesentlich. (weiterlesen…)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 26. Februar 2008, Lizenz
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Rubrik: Datenschutz + Privacy 

Fast scheint es, als sei heute Tag des Datenschutzes im work.innovation Blog. Folgende Seite möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:

Das c’t-Magazin hat Passanten mit fadenscheinigen Angaben auf offener Strasse nach persönlichen Daten befragt. Auch vor der Preisgabe von Bankverbindungen und dem Ausrupfen eines Haares für eine DNA-Analyse schreckte offenbar kaum einer der Passanten zurück. In Wort und Video dokumentiert ist das Fiasko hier: Der c’t magazin Praxistest: Was verraten Passanten einem Datensammler?

Er sieht aber auch vertrauenswürdig aus, dieser nette Herr mit der schönen Brille…

“Unser Experiment belegt: Viele Menschen machen sich viel zu wenig Gedanken über den Datenschutz. Mit den gesammelten Daten hätten wir problemlos im Internet einkaufen können, wir hätten nach Belieben Telefonverträge im Namen völlig fremder Menschen abschließen oder bestehende Verträge abändern können. Und wir hätten sogar die Möglichkeit gehabt, die Konten der allzu vertrauensseligen Passanten leer zu räumen. Selbstverständlich haben wir alle „Teilnehmer“ unseres Experiments später aufgeklärt. Nur die wenigsten waren wirklich erschrocken über ihr eigenes Verhalten.”

Und dabei sind die hier im Fazit aufgezeigten Gefahren des offensichtlich einfach möglichen vollständigen Identitätsdiebstahls nur die Spitze des Eisbergs. Na ja, wird schon nicht so schlimm werden. Oder?

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Geschrieben von Alexander Greisle am 23. Februar 2008, Lizenz
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Rubrik: Datenschutz + Privacy | Informationsgesellschaft 

Freitagabend. Entspannung. Krimizeit in Deutschland. Heute im Programm: Soko Leipzig im Zweiten.

“Schade, dass wir in Deutschland das Telefon des Strafverteidigers nicht überwachen dürfen”, beschwert sich die junge Kommissarin. Um kurz danach, nachdem in der Polizeidatenbank nichts gefunden wurde, im Melderegister (oder einer anderen Datenbank) die persönlichen Daten ihres vorabendlichen Blind-Dates abzucheken.

Wahrscheinlich findet sie es auch schade, dass es das geplante neue Melderegister mit eindeutiger Personenkennziffer noch nicht gibt. Damit wäre doch die Recherche nach dem Blind-Date so viel einfacher. Obwohl, irgendwie muss sie dieses ja schon gehabt haben, bei ihrer Recherche.

Gut, dass das nur ein durchschnittlicher Freitagabendkrimi war. Die beiden gruseligsten Szenen kennen Sie jetzt.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 23. Februar 2008, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Seit einiger Zeit nutze ich nun Twitter. Tippe kurze Messages in den Orbit, mehr oder weniger inhaltsleervoll. Lausche mit mehr oder weniger Spaß dem Online-Geplappere (meist mit mehr) und ziehe durchaus die eine oder andere Anregung raus. Auch fürs Online-Netzwerk ist es nicht so schlecht. So weit, so gut.

Nun war ich umzugsbedingt wenig online (was man auch an der Frequenz hier im Blog merkt), danach kam – gar nicht typisch für den Jahresanfang und deshalb die Umzugsplanung so wie sie war – eine anhaltende Projektflut. Das hat auch zu einem deutlich reduzierten Twitter-Engagement geführt. Immer mal wieder habe ich seit dem einen Anlauf genommen. Wie gesagt, ich mag das Online-Geplappere nach anfänglicher Skepsis inzwischen ganz gerne. So richtig rein gekommen bin ich allerdings nicht mehr.

Was also machen mit dem Twitter-Account? Wie kann ich mich wieder motivieren, dort mehr zu schreiben? Und vor allem: Was?

Der Plan ist folgender: Ab und an ein aufgeschnapptes Zitat, einen guten Spruch und kleine Anekdoten. Soviel halt Platz hat auf 120 Zeichen pro Nachricht… Wenn der Plan aufgeht, dann finden Sie das also zukünftig bei work.innovation @ Twitter und im kleinen Twitter-Kasten rechts unten.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 14. Februar 2008, Lizenz
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Rubrik: Usability + Ergonomie 

Was schätzen Sie, wieviele Stunden ein Büroarbeiter in seinem Berufsleben sitzt? Es sind rund 60.000 Stunden. Körperlich anstrengend ist das nicht, aber körperlich belastend: Statistiken zeigen, dass fast 20 % aller Ausfalltagen im Büro durch Rücken- und Muskelprobleme bedingt sind. Umso wichtiger ist der richtige Stuhl, dessen korrekte Einstellung und das richtige Sitzverhalten.

Fangen wir beim Stuhl an. Es wird seitens der Hersteller inzwischen wieder einiges an Entwicklungsarbeit der Bürostühle gesteckt. Ein Trend sind sogenannte “biodynamische” oder “rotatorische” Stühle. Gemeinsam ist den neuen Stuhlkonzepten, dass sie versuchen, dem Sitzen mehr Dynamik zu geben, den Rücken zu entlasten und die Wirbelsäulenaktivität zu stimulieren.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 12. Februar 2008, Lizenz
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Rubrik: Informationsgesellschaft 

Meine These:
Die digitale Reputation entwickelt sich zum Hygienefaktor.

  • Ist sie gut, dann ist es egal.
  • Ist sie nicht vorhanden, dann ist das komisch.
  • Ist sie schlecht, dann ist das schlecht.

Warum “nur” ein Hygienefaktor? Wir werden den “Bewerbungsmappeneffekt” beobachten. Die Standardbewerbungsmappe ist heute nicht mehr aussagekräftig. Viele sind schön, sauber, ordentlich. Die Umschläge gleichen sich, die Zeugnisse sind nicht selten selbst mitgestaltet oder zumindest gefällig, die Formate kennt man. Auffällig sind eigentlich nur noch die schlechten Beispiele.

Stellt sich die Frage, wann die digitale Reputation “schlecht” ist. Kriterien könnten sein:

  • Negatives und unsachliches überwiegt
  • Inkonsistente Suchergebnisse zu einer Person
  • Keine klare Trennung zu anderen Personen mit gleichem Namen ersichtlich
  • Sie ist nicht authentisch
  • Sie kommt zu geschleckt und abgeschliffen daher

Auffällig sind nur noch die schlechten Beispiele. Stimmt nicht ganz, es gibt natürlich auch herausragende. Eine Herausforderung wird sein, eine durchweg positive digitale Reputation für die ganz unterschiedlichen Zielgruppen hinzubekommen. Der Personaler hat sicher andere (strengere) Kriterien als die privaten Bekanntschaften oder die Vereinskumpels. Alle haben sie Zugriff auf die gleichen Informationen im Internet, die Informationen zu differenzieren funktioniert nicht. Im Gegenteil, das könnte bei tieferer Recherche sogar kontraproduktiv sein, wenn sich Inkonsistenzen auftun.

Wissen Sie schon, wie Sie im Internet erscheinen (wollen)?

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Geschrieben von Alexander Greisle am 4. Februar 2008, Lizenz
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Rubrik: Informationsgesellschaft 

Früher, da war das Aussteigen mit Aufwand verbunden. Der Hausrat mußte unter das daheim bleibende Volk verstreut werden (oder eingelagert, für den Fall der Fälle). Vielleicht hat man sich vorher informiert, alles organisiert und als guter Deutscher hat man sich sicher auch um seine Rentenzahlung gekümmert.

Heute geht das schneller. Man steigt einfach digital aus. Wenige Klicks – und weg ist man. Ein Erfahrungsbericht auf Spiegel Online: Abschied von StudiVZ und Xing. Mein digitaler Selbstmord.

Nur das mit dem Einlagern für den Fall der Fälle, das wird nicht mehr klappen. Denn garantiert, wenn man seine Zugänge lediglich auf Eis legt und nicht sofort komplett löscht und DSL abbestellt, nach 76 Stunden ist man wieder drin. Das ist wie mit der letzten Zigarette…

P.S.: Nein, ich werde das nicht ausprobieren. Noch nicht.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 3. Februar 2008, Lizenz
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