Wie geht es Ihnen? Ich persönlich surfe kaum noch Webseiten an. RSS-Feeds sind für mich der perfekte Ersatz. Gibt es etwas Neues, dann erfahre ich es zentral in meinem Newsreader (übrigends schon lange der inzwischen kostenlose und sehr empfehlenswerte FeedDemon). Ich muß mich nicht kümmern, die veränderten, neuen Inhalte sind einfach da.

Früher war das anders. Da war ich auf einigen Seiten regelmäßig unterwegs. Das kostete viel wertvolle Zeit. Nicht nur für das explizite Ansurfen der ganzen Sites, sondern insbesondere auch für das Suchen und das Durchklicken auf der jeweiligen Site.

Heute lese (bzw. scanne) ich das alles nur noch im Newsreader. Dazu gehören natürlich Nachrichtenseiten und Blogs. Aber eben auch sehr viele andere Dienste. Um nur einige zu nennen:

  • Kommentarmonitoring (via Commentful)
  • Verschiedene Comics
  • Feeds von Xing, z.B. die Besucher auf meiner Profilseite, Neues aus dem Netzwerk und neue Beiträge in den Diskussionsgruppen (ich bin fast nur noch in Gruppen angemeldet, die einen Feed haben, und seien die anderen noch so interessant)
  • regelmäßige Google-Suchen nach Themen, bei denen ich auf dem Laufenden bleiben möchte
  • Monitoring der eigenen Online-Reputation
  • Neues von “Marktbegleitern”, Geschäftspartnern und, last but not least, Kunden

Eine weitere Sache kam kürzlich dazu: das Monitoring von Webseiten.

Dazu habe ich den Dienst von Feedwhip getestet und für gut genug befunden. Mit Feedwhip können Sie Veränderungen auf beliebigen Webseiten beobachten. Insbesondere solche, die keinen eigenen Feed haben und – fast noch interessanter – Bereiche, die nicht vom eventuell vorhandenen Feed abgedeckt werden. Die Änderungen erhalten Sie dann einfach im Feedreader. So sieht das dann aus:

Praktisch ist das für viele Dinge:

  • Versionsstände von installierter Soft- und Hardware
  • Veränderungen auf den Seiten der Konkurrenz
  • Veränderungen auf den Seiten von Kunden und Geschäftspartnern
  • Die Seiten mit den Zinssätzen der präferierten Banken
  • und, und, und.

Enorm arbeitserleichternd ist das Monitoring von Webseiten mit Feedwhip für alle Seiten, die Sie ansonsten ab und zu besuchen – bzw. besuchen würden, wenn Sie es nicht vergessen…

Fazit: RSS und der FeedReader entwickeln sich immer mehr zum Cockpit für die Internetnutzung. Wenn ich mal direkt auf eine Seite gehe, dann in wohl mindestens 80 % der Fälle, Tendenz steigend, über einen Link aus dem FeedReader.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 15. März 2008, Lizenz
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