Wenn Sie verreisen – ich nehme an, einige Leserinnen und Leser machen das durchaus häufiger – informieren Sie sich dann vorher im Internet? Nutzen Sie dazu lieber nutzergenerierte Inhalte anstatt digitale hochglänzende Werbeprospekte?
Dr. Oliver Rengelshausen von Thomas Cook sagt auf “do.it Online”:http://www.doit-online.de/cms/do+it.themen/IT+%b6+Internet?detailid=6569&sd=1206609600, dass das wahrscheinlich so ist. Die wichtigste Erkenntnis aus einer Studie zu Web 2.0 in der Reisebranche ist, dass nutzergenerierte Inhalte eine ganz wichtige Rolle bei der Entscheidungsfindung spielen. Bei Pauschaltouristen eher nach der Reisebuchung, bei Individualreisenden hingegen eher zur Entscheidungsfindung.
Die Schlußfolgerung: Es lohnt sich gerade in der Tourismusbranche, interaktive Elemente aktiv anzubieten und sich darüber zu differenzieren. Noch geht das ja. Sehr interessant dabei ist der folgende Aspekt:
bq. *Frage do.it:* Wirkt ein Reiseveranstalter als Betreiber einer Bewertungsplattform glaubwürdig?
*Rengelshausen:* Grundsätzlich erst einmal nicht. Aber wir müssen aufhören nach ‘Schutzmaßnahmen’ zu suchen, Die Nutzer sind einem Veranstalter gegenüber auf jeden Fall skeptisch. Durch vertrauensbildende Maßnahmen kann man das allerdings umgehen.”
Und wenn Sie sich dann über den Urlaubsort online informiert haben, sei es vor oder nach der Buchung, dann können Sie sich beim gerade entstehenden Angebot von “Castogo”:http://www.castogo.com/index.php?lang=1 einen Reiseführer aus Podcasts zusammenstellen. Das wäre doch mal was anderes für die Reiseanbieter und -agenturen. Vielleicht anstelle der dreiundneunzigsten Bewertungsplattform?
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