In der aktuellen c’t kann man einen Test lesen, bei dem Onlinedienste für Backups geprüft wurden. Eine Vorabversion gibt’s online: c’t-Test: Online-Backups mit schweren Sicherheitsproblemen

“Die verwundbaren Hoster sind anscheinend ihren eigenen Werbekampagnen aufgesessen”

Ein Test, der meine Einschätzung bestätigt: Online-Dienste sind überwiegend nett zum Ausprobieren. Für professionelle Nutzung kommen sie aber meistens (noch?) nicht in Frage. Dazu sind Firmendaten, vor allem die von und über Kunden, zu wichtig.

Probleme mögen zwar im Artikel nur für Backup-Angebote nachgewiesen worden sein, jedoch sind die Ursachen grundlegend für alle Arten von Online-Diensten:

  • Abhängigkeit von der (manchmal vermeindlichen und nur schwer nachprüfbaren) Kompetenz
  • Abhängigkeit von der Güte oder Nicht-Güte der technischen Infrastruktur
  • Abhängigkeit von den tagesaktuellen organisatorischen Gegebenheiten
  • Abgabe der Kontrolle über die eigenen Daten
  • Unsicherheit, wer mit welchen Interessen am Anbieter beteiligt ist
  • Hohe Anforderungen bei Datenschutz und Datensicherheit (besonders im professionellen Umfeld)

Sind die Online-Dienste also überflüssig? Nein, denn es hat nichts mit Funktionalität zu tun, sondern mit Vertrauen. Ich bin überzeugt, dass der Durchbruch auch im professionellen Bereich kommt. Voraussetzung: Die Dienste werden für den sicheren Betrieb in der eigenen Unternehmensinfrastruktur angeboten.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 23. Mai 2008, Lizenz
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