Schlendernd arbeiten

Diesen Beitrag lesen Sie wahrscheinlich sitzend. Das ist OK. Zukünftig könnten Sie das mit der Walkstation der amerikanischen Steelcase-Tochter Details auch im Gehen tun. Die Walkstation ist eine Kombination aus einem Laufband, gedrosselt auf ca. 3 km/h Höchstgeschwindigkeit, und einem höhenverstellbaren Schreibtisch mit Notebook. Die Idee dahinter ist einfach: Mehr Bewegung beim Arbeiten.

Das ist gut für den Bewegungsapparat und die Gesundheit und quasi nebenher ist Bewegung auch noch kreativitätsförderlich. Es spricht also alles dafür, Büroarbeit und Bewegung zu kombinieren:


Bildquelle: Steelcase

Im Sitzen können Sie sich ein Bild von der Funktionsweise mit Hilfe des Sales-Videos zur Walkstation machen. Angeblich ist die Walk Station so flüsterleise, dass sie im Büro nicht weiter stört – es sei denn durch das Schnaufen der konditionell eher schwachen Kolleginnen und Kollegen.

Damit Sie die Wahlfreiheit haben, wie Sie das work.innovation-Blog in Zukunft lesen wollen, gibt es ebenfalls von Details die Sit-to-Walkstation, einen Steh-/Sitzarbeitsplatz. Natürlich ebenfalls mit Laufband.

Dass das Ganze umgerechnet 2.900 € kostet, es Menschen gibt, die damit schon 32.000 Kalorien verbrannt haben und es noch keinen unabhängigen, wissenschaftlichen Nachweis der Wirksamkeit gibt, das können Sie unter anderem im AFP-Artikel bei Spiegel-Online nachlesen.

Spaß beiseite, ich finde das eigentlich eine ganz witzige Idee. Bleibt zu hoffen, dass die Walkstation nicht ein ähnlich einsames Leben fristen wird wie die Fitness-Geräte in vielen deutschen Büro-Ecken.


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5 Responses to Schlendernd arbeiten

  1. Pingback: Walking im Büro - Bandscheiben-Blog

  2. Das gibt aber ganz schön Wellengang mit dem Stepper. Das Tippen stelle ich mir damit noch abenteuerlicher vor als mit Walkstation & Co. Aber für Spaß im Büro wirds allemal sorgen ;-)

    Es wird einfach Zeit für neue Ein- und Ausgabetechnologien. Das “Monitor”-Bild wird vor (oder in) das Auge projiziert, die Steuerung erfolgt über Sprache und der Rechner hängt in Form des “Personal Communicator”:http://www.work-innovation.de/blog/2008/07/18/personal-communicator-als-zentrale-instanz-des-online-lebens/ am Gürtel. Und schon kann man jeder Sportlage arbeiten und in jeder Arbeitslage sporteln.

  3. Pingback: www.best-practice-business.de/blog » Fitnesstraining im Alltag wird zum Trend

  4. Florian says:

    Dieses Konzept habe ich auch bei brainrules gesehen: http://www.brainrules.net/exercise

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