Rubrik: Datenschutz + Privacy 

...kommt von der Datenschutzbeauftragten der Stadt Moers, Frau Sabine Meinke-Henn. Im Interview mit dem Online-Magazin DerWesten geht es um Videoüberwachung, im speziellen um geplante Videoüberwachung in Schulen. Frau Meinke-Henn meint, dass man selbstbestimmt in der Entscheidung ist, ob man videoüberwacht wird:

“Wenn zum Beispiel die Fahrradständer bewacht werden, weil den Schülern ständig die Räder geklaut werden, ist jedem selbst überlassen, ob er sich filmen lässt. Wer nicht aufs Band möchte, muss sich eben überlegen, ob er mit dem Rad zur Schule kommt.” (Quelle: DerWesten)

Alles nicht so schlimm, meint die so betitelte “Datenschutzbeauftragte”, frei nach dem Motto “Pech gehabt”:

“Meinke-Henn: Naja, wenn ich jetzt gedankenverloren auf dem Schulhof stehe und in der Nase bohre, kann ich auch Pech haben. Aber auch hier gilt eben, dass ich ein Stück weit selbstverantwortlich bin. Die überwachten Ecken sind zudem gut sichtbar gekennzeichnet. Und selbst das Nasebohren muss niemandem auffallen, obwohl es aufgezeichnet wurde.” (ebenda)

Begreifen Sie es halt nicht als Einschränkung Ihrer persönlichen Freiheit, wenn Sie nicht mehr in der Nase bohren oder mit dem Rad fahren können, weil Sie nicht gefilmt werden wollen. Begreifen Sie es lieber als Freiheit, dass Sie nicht mit dem Rad fahren müssen.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 29. August 2008, Lizenz
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Rubrik: Neue Arbeitsformen 

12 Regeln für die neue Art zu Arbeiten will zenhabits aufstellen. Etwas unsortiert, aber nicht desto trotz beachtenswert. Von der steigenden Bedeutung der Kommunikation, auch der elektronischen, der schwindenden Rolle von traditionellen Büros über die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch im Internet bis hin zum Bewältigen der Informationsflut reichen die Tipps.

Wendy Waters stellt bei Creative Class fest, dass heute mehr zusammen- als einzeln am Schreibtisch gearbeitet wird. Zahlen der Bank of Amerika, Cisco und Capital One bestätigen die niedrige Nutzungsfrequenz der Schreibtische. Viel mehr geht der Weg hin zum Arbeitsplatzmenü, in dem sich die Mitarbeiter aufgabenbezogen den besten Arbeitsplatz suchen. (Danke an Martin für den Hinweis)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 26. August 2008, Lizenz
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Rubrik: Innovation | Wirtschaft 
“Ein Mann, der Herrn Keuner lange nicht gesehen hatte, begrüßte ihn mit den Worten: ‘Sie haben sich gar nicht verändert.’ – ‘Oh!’, sagte Herr Keuner und erbleichte.” (Bertolt Brecht, 1898 – 1956)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 24. August 2008, Lizenz
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Rubrik: Gadgets | Technologien 

Google-Alerts nutze ich gerne, um bei bestimmten Themen auf dem Laufenden zu bleiben. Einen Alert habe ich für den E-Book-Reader Kindle von Amazon eingerichtet. Seit die Frankfurter Rundschau eine Meldung der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung lanciert hat, dass das Kindle eventuell vielleicht zur Buchmesse 2008 auch nach Deutschland kommt, überschlagen sich die Meldungen im Google Alert.

Leider immer mit dem Verweis auf das gleiche Gerücht aus der gleichen Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Eine zweite Quelle scheint nicht zu existieren, eine Bestätigung von Amazon gibt’s nicht.

Wie dem auch sei. Wiederum in der Frankfurter Rundschau habe ich einen interessanten, schön geschriebenen Test-Ansichtsbericht zum Kindle gefunden: Neues Lesen – Das Versenken neu lernen

“Auch das erste Leseerlebnis ist durchaus angenehm – Amazon hat sich bemüht, es dem vertrauten Bücherlesen so ähnlich wie möglich zu machen. Die matte ‘E-Ink’ Oberfläche ist Papier verblüffend ähnlich, und man muss nicht einmal auf das Umblättern verzichten.”

1,5 Bücher lang soll es dauern, bis man das Medium vergisst und sich wie ein traditioneller Buchleser fühlt – nur moderner.

Ich freue mich schon auf mein Kindle und hoffe mal, dass es tatsächlich eine gelungene Viralmarketing-Aktion von Amazon ist…

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Geschrieben von Alexander Greisle am 22. August 2008, Lizenz
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Rubrik: Informationsgesellschaft | Internet | Medienkompetenz 

Ganz früher gab es Geschichtenerzähler. Man hockte auf Steinen oder Holzschemeln zusammen und hörte ihnen und dem prasselnden Feuer zu. Danach hatte man viel Zeit, bis der Geschichtenerzähler das nächste Mal kam, um über das Gehörte zu reden.

Dann kamen die Bücher, man sammelte sie in Bibliotheken. Daraufhin erzählten die Geschichtenerzähler, dass der Besucher einer Bibliothek von der Vielfalt erschlagen würde, er sich nicht zurechtfinden und das Wichtige nicht mehr vom Unwichtigen unterschieden könne und überhaupt kämen die Gespräche zu kurz.

Dann haben wir den Umgang mit Büchern und Bibliotheken gelernt.

Dann kamen die Zeitungen, die vergleichsweise recht kurze Informationhäppchen auftischen, dafür aber sehr frisch. Daraufhin erzählten die Büchermenschen, dass der Zeitungsleser von der Vielfalt erschlagen würde, er sich nicht zurechtfinden und das Wichtige nicht mehr vom Unwichtigen unterschieden können würde und überhaupt käme das Tiefgreifende zu kurz.

Dann haben wir den Umgang mit den Zeitschriften gelernt.

Vor kurzem kam dann das Internet, mit ihm kamen Blogs, Wikis, Newsportale und, und, und. Sie sind schnell, vielseitig, manchmal persönlich und es gibt viele davon. Daraufhin erzählten die Zeitungsmenschen, dass das Netzvolk von der Vielfalt überflutet würde, es sich nicht zurechtfinden und das Wichtige nicht mehr vom Unwichtigen unterschieden könne und überhaupt käme die Qualität zu kurz und das Netzvolk würde gar verdummen.

Dann haben wir den Umgang mit dem Internet und dem Web 2.0 gelernt. Geschichtenerzähler, Bücher und Bibliotheken, Fernsehen und Zeitschriften gibt es immer noch. Gut so.

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Geschrieben von Alexander Greisle am 20. August 2008, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Neue Arbeitsformen | Informationsgesellschaft 

Kurze Unterbrechung in eigener Sache:

Nach den Interviews in der Impulse (Büros bleiben unverzichtbar) und auf business-on (Flexibel und mobil. Die Zukunft des Arbeitens) gibts seit heute das Interview zu Zeitmanagement und New Work bei der Wirschaftswoche online: Ich setze Prioritäten

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Geschrieben von Alexander Greisle am 19. August 2008, Lizenz
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Rubrik: Neue Arbeitsformen 

Wahrscheinlich haben es die interessierten Leser bereits gemerkt: Es gibt ein neues Buch. Diesmal von Markus Albers mit dem motivierenden Titel: Morgen komm ich später rein. Für mehr Freiheit in der Festanstellung. (zur Homepage des Buches)

Vorab: Das Buch ist eine klare Leseempfehlung für alle Angestellten und deren Chefs. Vielleicht ist das freie, flexible Arbeiten ja doch nicht nur für Selbständige machbar? Keine Anwesenheitspflicht, kein Schreibtischzwang, das Ergebnis zählt. Markus Albers zeigt Ansätze und Lösungswege auf – es geht!

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Geschrieben von Alexander Greisle am 15. August 2008, Lizenz
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Rubrik: Information Worker 

Die Lösung für alle, deren E-Mail-Posteingang so voll ist, dass die unbearbeiteten Mails bereits aus dem sichtbaren Bereich verschwinden: HitMeLater. Leiten Sie die Mail, die Sie nicht vergessen möchten, einfach an HitMeLater weiter und lassen Sie sich in einem definierten Zeitabstand wieder mit der Mail beglücken.

Gut, der Posteingang wird dadurch noch voller. Aber immerhin wird man immer wieder erinnert. Natürlich könnte man auch einfach die Erinnerungsfunktion seines E-Mail-Programms nutzen. In den meisten Programmen zu finden über einen rechten Mausklick auf die E-Mail. Das wäre allerdings nicht ganz so geekig.

via TechCrunch

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Geschrieben von Alexander Greisle am 14. August 2008, Lizenz
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Rubrik: Information Worker | Technologien 

Wie es so ist mit Themen. Ein paar Beiträge früher hatte ich mir über den Personal Communicator als zentrale Instanz des Online-Lebens Gedanken gemacht. Nun bin ich über einen interssanten Prototypen gestoßen, der einen Schritt in diese Richtung geht: Snowl aus dem Mozilla Labs.

In der Pressemeldung wird Snowl wie folgt beschrieben:

“Die Idee hinter Snowl ist, eine Anwendung zu entwickeln, die alle Nachrichten unabhängig von der Quelle und dem genutzten Protokoll – ob E-Mail, Newsfeed, Social-Network-Seite oder andere – zusammen führt und somit die Verwaltung aller Kommunikationsmittel eines Nutzers erleichtert. Der Anwender soll dabei mit Suchfunktionen und verschiedenen Anzeigeformaten für Nachrichten unterschiedlicher Bedeutung unterstützt werden.”

Die Idee des “Personal Communicator” geht einen Schritt weiter. Nicht nur die Aggregation von eingehenden Nachrichten, auch die selbständige, den Kontext berücksichtigende Verarbeitung von ausgehenden Nachrichten soll er lösen. Egal ob many-to-many, one-to-many, some-to-some, one-to-some oder one-to-one.

(weiterlesen…)

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Geschrieben von Alexander Greisle am 12. August 2008, Lizenz
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Rubrik: Neue Arbeitsformen 

Früher ging man ins das Büro, weil dort die Arbeitsmittel waren, die Akten und der Großrechner. Zumindest deswegen muß man heute nicht mehr hin. Trotzdem gibt es noch viele gute Gründe für Büros. Viele Aufgaben lassen sich einfach gut im Team, persönlich vor Ort erledigen – und nicht immer ist das virtuelle Zusammenarbeiten über das Internet dazu die bessere Lösung. Kreativ im Team sein, schnell informell Probleme im Projekt lösen, zwischenrein eine Stunde konzentriert etwas erarbeiten, sich mit Kollegen – auch denen, die unterwegs und im Home Office sind – besprechen, gemeinsam Gedanken spinnen, Beziehungen entwickeln. Es macht schon Spaß, das im Büro zu tun.

Schade nur, dass die Arbeitsumgebungen oft noch so strukturiert sind wie damals, als man noch wegen der Akten und Großrechner ins Büro musste. Für die neue, flexible Arbeitsweise hingegen fehlt es am notwendigen Arbeitsplatzmenü. Das Arbeitsplatzmenü enthält verschiedene Büromodule für verschiede Anforderungen. Es enthält aber auch das Home Office, das Arbeiten unterwegs und das Internet mit Web-Conferenzen, Instant Messaging und dem Enterprise 2.0.

Mehr im Interview auf business onFlexibel und Mobil. Die Zukunft des Arbeitens

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Geschrieben von Alexander Greisle am 11. August 2008, Lizenz
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