Rubrik: Verschiedenes 
“Es gibt wichtigeres im Leben, als beständig
dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.” (Mahatma Gandhi)

in diesem Sinne wünsche ich Ihnen schöne, friedliche und geruhsame Weihnachtstage. Zeit, das alte Jahr zu reflektieren und Kraft für ein sicher anstrengendes, aber insbesondere chancenreiches 2009 zu tanken.

Ich möchte die Gelegenheit aber auch nutzen, um Danke zu sagen. 2008 war ein sehr gutes Jahr, für 2009 sieht es ebenfalls sehr positiv aus. Nicht zuletzt verdanke ich das vielen Menschen, die ich durch dieses Blog in den letzten Jahren kennen- und schätzen gelernt habe. Danke.

Die Chancen stehen gut, dass das work.innovation Blog Pause bis zum neuen Jahr macht. Auf Wiederlesen in 2009.

Weiterlesen: Keine
Geschrieben von Alexander Greisle am 22. Dezember 2008, Lizenz
Details/Permalink | Trackback URL | per E-Mail versenden |  | Drucken | Diskussion

Rubrik: Neue Arbeitsformen 

Drei Viertel würden gerne flexibel von zu Hause aus arbeiten. Für über 50 % ist das Büro Zuhause sogar der Lieblingsarbeitsplatz. Das hat eine Studie zur Home Office-Nutzung von Plantronics ergeben.

Unter anderem setzt sich die Studie auch mit den Vorurteilen gegen Home Office auseinander:


Quelle: Plantronics/ODC

Ein Fazit aus der Studie:

“Aus der Praxis heraus wird die Situation positiver eingeschätzt als in der Theorie. Dennoch scheint es sich hier um ein echtes Akzeptanz-Problem zu handeln.”

“Noch immer”, möchte man anfügen. Doch die Situation bessert sich, auch wenn es immer noch Führungskräfte gibt, denen das notwendige Werkzeug zur effizienten Führung von Heimarbeitern fehlt. Das wird sich aber ändern, denn:

Die Studie stellt ebenfalls dar, dass gerade junge Mitarbeiter, nicht nur die GenY, das Home Office als sehr positiv sehen. Für fast 90 % aller Befragten macht die Möglichkeit der Heimarbeit einen Arbeitgeber attraktiv. Immer mehr dieser Befürworter werden in der nahen Zukunft Führungsaufgaben übernehmen, sei es in der Linie oder in Projekten.

Das Café als Arbeitsort wird hingegen weiterhin das Refugium der digitalen Bohème bleiben.

Weiterlesen: , ,
Geschrieben von Alexander Greisle am 19. Dezember 2008, Lizenz
Details/Permalink | Trackback URL | per E-Mail versenden |  | Drucken | Diskussion

Rubrik: Feuilleton 

Nun bin ich mir nicht sicher, welche Job-Bezeichnung City-Manager früher hatten. Ist aber auch egal. Es geht um die künftige Energiesparlampenpflicht und dass das auch die Städte betrifft, insbesondere in der Weihnachtszeit, die ja einigermaßen lampenintensiv ist.

Den “City-Manager” von Hannover treibt das um:

“Meine Idee geht von der Weihnachtsbeleuchtung hin zu einem Winterlicht”, erläutert Balkhoff und meint damit eine Ausweitung der Beleuchtungszeit auch in die “dunklen” Monate Januar und Februar. Dies trage auch dazu bei, dass sich die dann angeschafften teureren Energiesparleuchten schneller bezahlt machten. (Quelle: Spiegel Online)

Das erscheint logisch. Wenn man sparsame, aber teurere Leuchten länger leuchten lässt als die alten Energiefresser, dann sparen sie verhältnismässig mehr im Vergleich dazu, wenn man die Alten genausolange hätte laufen lassen, was man aber nicht tat, und rentieren sich dann über die theoretischen Einsparungen schneller.

Bei so viel fiskalischer Logik lässt man die Frage nach der Idee von Energiesparlampen vielleicht sowieso besser außen vor.

Weiterlesen:
Geschrieben von Alexander Greisle am 18. Dezember 2008, Lizenz
Details/Permalink | Trackback URL | per E-Mail versenden |  | Drucken | Diskussion

Rubrik: Neue Arbeitsformen 

Es immer spannend, wenn man in New Work-Projekten mal mit den Azubis spricht oder mit Praktikanten frisch von der Uni. Man kann gut beobachten, wie diese in ein Korsett der Arbeitsweisen und -möglichkeiten gepresst werden, das gar nicht zu ihrer intuitiven, freien und flexiblen Art zu Arbeiten passt.

Die Oxygenz-Studie, welche von Johnson Controls und dem Möbelhersteller Haworth ins Leben gerufen wurde, frägt nun genau danach: Wie wollen die zukünftigen Mitarbeiter aus der GenY, die Digital Natives, arbeiten?

Erste Zwischenergebnisse liegen vor:

  • Sustainable: 95% want an environmentally aware workplace
  • Flexible: 57% prefer to work flexibly and chose when to work
  • Mobile: 78% prefer to be mobile rather than static workers
  • Unconventional: 40% of Gen Y would like to take their car to go to work,
    20% by public transport and 18% walking!
  • Collaborative: 39% of Gen Y prefer to have access to a team space and
    38% breakout spaces rather than a conventional meeting room

Warum entscheiden sich die jungen Nachwuchstalente der GenY für ein Unternehmen?

  1. Opportunities for Learning
  2. Work Colleagues
  3. Quality of Life

Die Studie läuft bis Januar 2009 noch weiter: Mitmachen bei der Oxygenz-Studie. Für März 2009 sind die finalen Ergebnisreports angekündigt.

Übrigens ist Oxygenz auch ein gutes Beispiel dafür, dass Umfragen nicht zwingend mit trockenen, langweiligen Ankreuzlisten realisiert sein müssen…

Weiterlesen: , , ,
Geschrieben von Alexander Greisle am 18. Dezember 2008, Lizenz
Details/Permalink | Trackback URL | per E-Mail versenden |  | Drucken | Diskussion

Rubrik: Information Worker 

Prokrastination, Aufschieberitis, morgen ist auch noch ein Tag…

Weiterlesen: ,
Geschrieben von Alexander Greisle am 13. Dezember 2008, Lizenz
Details/Permalink | Trackback URL | per E-Mail versenden |  | Drucken | Diskussion (2)

Rubrik: Neue Arbeitsformen 

Arbeiten im Home Office war mal ein Hype, dann wurde es ruhig um das Thema und inzwischen ist es still und leise in der betrieblichen Realität angekommen. Manchmal heißt das dann etwas sperrig “Heimarbeitsplatz” oder, nicht nur wenn man auch im Garten arbeitet, “außerhäusiger Arbeitsplatz”.

Lage Rede, kurzer Sinn: Kürzlich ist ein Überblicksartikel von mir erschienen. Sie können ihn als pdf herunterladen, wenn Sie mögen: Im Büro Zuhause (aus HR Performance 7/2008, Copyright Datakontext GmbH, www.datakontext.com).

Weiterlesen: ,
Geschrieben von Alexander Greisle am 11. Dezember 2008, Lizenz
Details/Permalink | Trackback URL | per E-Mail versenden |  | Drucken | Diskussion (1)

Rubrik: Neue Arbeitsformen 

Glauben Sie nicht? Dann kommen Sie doch kurzentschlossen vorbei zum Coworking-Event im newthinking store in der Berliner Tucholskystr. 48.

Los geht es um 9 Uhr mit einem Coworking-Arbeitsfrühstück. Ab 11:30 beginnt der inhaltliche Teil:

Raus aus dem Büro (Moderation: Christian Meier)

  • „Morgen komm ich später rein“ – Markus Albers
  • „Neue Orte für neues Arbeiten“ – Sebastian Sooth
  • „Neue Arbeits- und Bürokonzepte – wie kriegt man Unternehmen geändert“ – Alexander Greisle
  • „Das virtuelle Unternehmen“ – Peter Helfenstein

Dinge geregelt kriegen (Moderation: Sebastian Sooth)

  • „Das Büro auf einem USB-Stick“ – Hermann Hartenthaler
  • „Prokrastination und Produktivität“ – Kathrin Passig/Sascha Lobo
  • „IT-Entwicklung“ – Peter Glaser
  • „Freies Arbeiten trotz Festanstellung“ – Carolin Kamenz

Die Zukunft der selbstbestimmten Arbeit (Moderation: Markus Albers)

  • „Dinge selber machen / Prosumenten / Marke Eigenbau“ – Holm Friebe
  • „Arbeiten, wann man will“ – Marek Wiesner, B-Society
  • „Coworking/Wikinomics“ – Sebastian Sooth
  • „Das grüne Büro“ – Newthinking

Der Eintritt ist übrigens frei.

Weiterlesen: ,
Geschrieben von Alexander Greisle am 9. Dezember 2008, Lizenz
Details/Permalink | Trackback URL | per E-Mail versenden |  | Drucken | Diskussion

Rubrik: Internet 

...fragt Christian Henner-Fehr in seinem Kulturmanagement Blog – schließlich gibt es viele erfolgreiche Menschen, die ohne das Netz auskommen.

Und tatsächlich, eigentlich brauchen wir das Internet nicht. Wir brauchen Luft, Wasser und Nahrung. Wir brauchen auch keine Straßen, eigentlich auch keinen Strom und Baumärkte erst recht nicht.

Es ist aber schon ganz nett, das alles zu haben und es schafft neue Möglichkeiten.

Also: Nein, wir brauchen das Internet nicht. Ja, es schafft neue Möglichkeiten. Ich entscheide mich für die neuen Möglichkeiten: Vielseitige Information, Gespräche, Menschen kennen lernen, Spiel, Spaß, Spannung, Neues entdecken.

Überhaupt werde ich diese implizite Trennung von Internet und “richtigem” Leben nie verstehen. Das Internet ist schlicht Bestandteil des Lebens. Deshalb ist Überwachung des Internets auch Überwachung des Lebens. Deshalb sind Menschen, die man virtuell kennen lernt auch spannende Gesprächspartner im realen Leben. Deshalb sind Erlebnisse im Internet auch Erlebnisse im realen Leben. Anders, mit Herausforderungen, aber genauso real.

Weiterlesen: ,
Geschrieben von Alexander Greisle am 5. Dezember 2008, Lizenz
Details/Permalink | Trackback URL | per E-Mail versenden |  | Drucken | Diskussion (2)

Seiten (1): [1] (max. 10 Beiträge pro Seite)