Ein kleiner Tisch in der Ecke des Schlafzimmers. Klar, so kann ein Arbeitsplatz eines Internet-Schaffenden auch aussehen. Muß aber nicht. Das webdesignerdepot zeigt die Schreibtische von prominenten Bloggern: The Workstations of Popular Websites
Die Palette reicht von

bis

Vielleicht hat es ja die eine oder andere Inspiration für Ihren (Heim-)Arbeitsplatz?
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Hmm, mit dem Gesicht an der Wand, sozusagen dem Brett vor dem Kopf? Wohl kaum eine Inpiration für mich. Ich brauch Weitblick, und wenn es nur drei Meter bis zur nächsten Wand sind …
Aber ich bin auch kein reiner Webworker, vielleicht liegt es daran?
Jedenfalls habe ich noch nie einen Geschäftführer eines erfolgreichen Unternehmens mit dem Kopf zur Wand arbeiten gesehen …
Gerhard Zirkel
> Jedenfalls habe ich noch nie einen Geschäftführer eines erfolgreichen
> Unternehmens mit dem Kopf zur Wand arbeiten gesehen …
Hm
Mein Schreibtisch steht auch zur Wand. Mir macht das gar nichts aus, im Gegenteil, es lenkt mich nicht ab. Eine kurze Drehung von Kopf und/oder Körper und schon hat es einen Blick aus dem Fenster. Ideal.
Das mit den Geschäftsführern von (mehr oder weniger) erfolgreichen Unternehmen dürfte allerdings eher etwas mit “Weitblick” zu tun haben als mit Repräsentanzgedanken.
Ich kenne ungefähr genausoviele Menschen, die gerne mit Blick zur Wand arbeiten wie solche, die das massiv stört. Meiner unwesentlichen Meinung nach eher eine Typ- als eine Erfolgsfrage, die nicht mal bildlich etwas mit “Brett vorm Kopf” zu tun hat und auch nicht mit Web-Worker oder Nicht-Web-Worker.
Das hat vor allem etwas mit raumpsychologischen Zusammenhängen zu tun. Kaum ein Mensch nimmt bewusst wahr, was Räume und die eigene Position innerhalb dieser Räume mit ihnen machen.
Laut Tiefenpsychologie nehmen wir ohnehin nur ein Siebtel unserer Umgebung bewusst wahr, die restlichen sechs Siebtel machen mit uns was sie wollen ohne dass wir eine Chance haben, das jemals bewusst wahrzunehmen – dafür gibt es ja unser Unterbewusstsein.
Ich hatte schon viele Kunden, die sich absolut sicher waren, ihre Schreibtischposition hätte nichts mit ihrem Erfolg zu tun – viele davon sehen das mittlerweile anders.
Es ist auch nicht gesagt, dass eine ungünstige Position im Raum automatisch negative Folgen hat. Aber eine gute Position hat immer positive Folgen – die man nutzen sollte, wenn man die Möglichkeit dazu hat.
Gerhard Zirkel
Wahrscheinlicher dabei ist wohl, dass die Tisch- oder Sitzposition, einmal angesprochen aus dem unbewussten Feld bewusster wahrgenommen wird. Alleine diese Tatsache bringt dann wohl einen Auftrieb der auch zu richtigen Entscheidungen und somit mittelfristig auch zum Erfolg führen kann.
Letztendlich ist die Schreibtischposition der Aktivator für die Wahrnehmung, es könnte jedoch auch jedes andere leblose Teil sein. Der Mensch an sich benötigt ab und zu einen Antrieb um Kraft und Motivation zu schöpfen.
Wenn wir jedoch beim Thema Leistungssteigerung am Arbeitsplatz sind – dann trägt mit Sicherheit ein vernünftiges Raumdesign / Aufteilung und Atmosphäre einiges dazu bei, nur Innenarchitekt klingt nicht ganz so esoterisch wie Feng-Shui.
Feng Shui klingt nur esoterisch weil es hierzulande esoterisch gemacht wurde – deshalb nenne ich es ja auch Raumpsychologie. Denn ich praktiziere das, was im Original mit Feng Shui gemeint war – eben die Analyse raumpsychologischer Zusammenhänge.
Mit diesem ganze Esokram und dem spirituellen Ansatz der hierzulande vermarktet wird, habe ich so gar nichts am Hut.
Das was ein Innenarchitekt macht, geht sicher in die richtige Richtung. Nur nicht weit genug, denn wenn man es richtig machen möchte, muss man die komplette Arbeitsumgebung sehen. Dazu gehört vor allem die Struktur des Gebäudes, sein Standort und nicht zuletzt der Mensch. Denn jeder reagiert wieder anders auf seine Umgebung.
Gut zu beobachten ist die gezielte Optimierung der Raumwirkung übrigens dann, wenn die Menschen die es betrifft gar nicht wissen dass sie gezielt optimiert wurden
Plötzlich macht man 30% mehr Umsatz, ohne dass die Mitarbeiter wissen wie ihnen geschieht …
Gerhard Zirkel
Das hier ist übrigens kein Feng-Shui-Beitrag. Es hat seine Gründe, warum man hier im Blog wenig zu diesem Thema liest.
Sorry, wollte dir nicht auf die Nerven gehen…
Gerhard
Passt schon. Wurde mir nur grad etwas werbisch. Vielleicht schreib ich doch mal nen kritischen Feng-Shui-Artikel, dann können wir uns da balgen
Mach das, gegen fundierte kritische Artikel hab ich nix. Allerdings solltest du auch wirklich über Feng Shui schreiben und nicht über das, was hierzulande darunter verkauft wird… Feng Shui im Sinne dessen was in China unter dieser Bezeichnung entwickelt wurde, findet man hier immer noch selten und schon gar nicht in der deutschsprachigen Literatur.
Werben wollte ich hier übrigens nicht – kannst meine Links auch gerne rausnehmen
Gerhard