Wie geht es weiter, nachdem die automatischen und die Spam-Filter ihren Dienst getan haben? Der unberührte Posteingang liegt vor mir, jetzt gilt es das übrig gebliebene Spreu vom Weizen zu trennen.
Mein erster und wirksamster Filter bei der täglichen E-Mail-Flut ist der Betreff. Ein guter Betreff erhöht die Chance für aufmerksames Lesen gewaltig. Auf ein paar Dinge im Betreff reagiert der Filter zunehmend mit einem beherzten Druck auf [Entf]. Die Top-6 ultimativen Tipps dafür:
6. Lassen Sie die Betreffzeile leer.
Ich mag auch Überraschungseier. Spiel, Spaß, Spannung. Und diese Sorgfalt… Macht Lust auf mehr. Ehrlich.
5. Machen Sie mich devot.
SCHREIEN SIE MICH AN. Peitschen Sie mich mit Ausrufezeichen aus. Provozieren Sie mich. Markieren Sie Ihre Mails als wichtig, genauso, wie Sie groß sein möchten und ich klein. Jawoll, Meister!
4. Ein, zwei Worte sind genug.
Taffes Business gibt es schon genug. Wie entspannend ist es doch, wenn man zwischenrein einfach eine kleine Knobelpause einlegt.
3. Wenn Sie schon mehr als zwei Worte brauchen: bleiben Sie allgemein.
Manchmal hat man den Eindruck, es gibt nur zwei alternative Szenarien beim Verfassen eines Betreffs: Entweder man ist vom vielen Text der eigentlichen Mail schon so erschöpft, dass es für einen hilfreichen Betreff nicht mehr reicht. Das zweite Szenario ist eher eine Frage: Woher soll ich denn beim Betreff schon wissen, was ich in der Mail schreibe?
2. Geizen Sie mit Informationen die mir helfen, die Relevanz zu erkennen.
Das Projektkürzel und eine kurzer Hinweis zum Inhalt (“Info:”, “Status:”, “To Do:” und ähnliches) nehmen ja die ganze Spannung raus und vermiesen den Spaß am freien Interpretieren.
1. Sprechen Sie mich im Betreff unbedingt persönlich an.
Ich mag Mails gerne, die den Anschein haben, als laden sie zur nächsten Kaffeefahrt ein. Außerdem fällt mir – gerade morgens vor dem ersten Kaffee – mein Name nur selten spontan ein.
Ich mag das alles. Echt. Alles schick, aller guten Dinge sind drei…
Viel Erfolg ;-)